Tanzen als Sportart hilfreich?

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Cassandra21
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Tanzen als Sportart hilfreich?

Beitrag von Cassandra21 » Mi, 20.01.2016 - 18:16

Hallo :)
Ich frage mich jetzt schon seit längerer Zeit, welche Sportart für mich (16) die richtige ist, was meine Skoliose (18 Grad) betrifft. Ich weiß, dass einseitige Belastung schlecht geeignet ist, finde aber so gar nichts an Schwimmen. Joggen habe ich probiert...und da stelle ich mir auch die Frage, ob dies so gut hilft? Ich würde auf Waldboden joggen.
Nun aber zu meiner eigentlichen Frage: Tanzen. Damit meine ich kein Paar-Tanzen wie z.B Walzer, sondern solche Sachen wie Hip-Hop und Zumba. Besonders für Zumba würde ich mich interessieren.
Würden Joggen und Zumba meiner Wirbelsäule helfen oder eher nicht?

Ich freue mich über jede Antwort.
Liebe Grüße
Cassandra21 :)

tomatenente
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Re: Tanzen als Sportart hilfreich?

Beitrag von tomatenente » Do, 21.01.2016 - 16:59

Hey Cassandra21, :)
so genau weiß ich es nicht, aber mir wurde gesagt, dass solange man keine Schmerzen bekommt alles gut ist.
Wenn du also Schmerzen bekommen solltest, solltest du auf jeden Fall dir was anderes aussuchen.
Liebe Grüße
Alina :juggle:

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mimin19
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Re: Tanzen als Sportart hilfreich?

Beitrag von mimin19 » Do, 21.01.2016 - 17:16

Liebe Cassandra21

Meine Tochter macht Jazztanz auch mit HipHop. Sowohl unsere Aerztin wie auch die Orthopädin meinten das Tanzen gut sei für den Rücken ;) Ich denke daher, das nichts dagegen spricht, wenn du Zumba machen möchtest!

Liebe Grüsse

mimin19

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Re: Tanzen als Sportart hilfreich?

Beitrag von Lady S » Do, 21.01.2016 - 17:24

Cassandra21 hat geschrieben:Würden Joggen und Zumba meiner Wirbelsäule helfen oder eher nicht?
Gegen Deine Skoliose hilft regelmässige Schroth-KG ;)
Aber der Rest Deines Körpers will/soll ja auch bewegt werden und wenn Du Lust auf Zumba hast, dann mach das doch; ist doch prima!
Ich habe gelesen, dass Du ja auch schon zweimal in Salzungen warst - wurde da nichts zum Sport gesagt?

Da Du erst 16 bist - wird die Ausprägung Deiner Skoliose regelmässig überprüft? Nicht dass Du unbemerkt in eine Verschlechterung schlitterst...
Grüsse, Lady S

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Re: Tanzen als Sportart hilfreich?

Beitrag von Cassandra21 » Do, 21.01.2016 - 17:32

vielen Dank für die Antworten!

In Salzungen wurde mir nur gesagt, dass ich Sport auf jeden Fall machen soll, aber nicht welchen Sport genau.
Leider muss ich da verneinen. Ich müsste wirklich regelmäßig zum Orthopäden
Und K-Gmnasik nach Schroth gibt es hier nicht in der Nähe, leider. :/
Liebe Grüße,
Cassandra21

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Re: Tanzen als Sportart hilfreich?

Beitrag von Lady S » Do, 21.01.2016 - 17:50

Cassandra21 hat geschrieben: Ich müsste wirklich regelmäßig zum Orthopäden
Und K-Gmnasik nach Schroth gibt es hier nicht in der Nähe, leider. :/
Wie Schroth-KG geht, hast Du ja in den Rehas gelernt ;)
Und unbedingt mal die Gradzahlen kontrollieren lassen!!!
Grüsse, Lady S (und viel Spass beim Zumba :) )

mick
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bei Gradzahlen große Messabweichungen,
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Reha: Aug/Sep 2011 in Bad Sobernheim, Mai/Jun 2016 in Bad Salzungen
Korsett: 2011-2014 Sanomed
seit 2015 CCtec

Re: Tanzen als Sportart hilfreich?

Beitrag von mick » Do, 21.01.2016 - 22:05

Hallo Cassandra!

Es spricht nichts gegen Joggen und Zumba und es ist "jeder Sport besser als kein Sport" - sie helfen aber nicht zielgerichtet wie Schroth (oder wohl auch Spiraldynamik, aber das kenne ich nicht) und werden die Skoliose nicht verbessern.

Beim Tanzen gibt es meiner Meinung nach Unterschiede je nach Tanzart. Ich habe früher viel Ballett gemacht, mache jetzt mehr Modern Dance/Jazz Dance und habe zeitweise auch Zumba gemacht. Beim Zumba fand ich für mich mit meinen Blockaden sehr vorteilhaft, dass man alles (insbesondere Becken) gut mobilisiert dabei und den gesamten Rumpf wirklich viel bewegt.
Es ist gut, dass du Schroth kennst und somit weißt, wie die falsche und richtige Haltung ist. Als Beispiel: Wenn du eine prominente Hüfte hast, kannst du beim Hüftschwung darauf achten, nicht stärker in diese Richtung zu schwingen, sondern auch ordentlich zur anderen Seite ;) Es geht ja immer in beide Richtungen und die meisten Tanzräume haben einen Spiegel, in dem man recht gut beobachten kann, ob man eine Übung skoliosebedingt auf einer Seite deutlich anders ausführt. Wenn man da nicht drauf achtet, besteht die Gefahr, dass man bei den Übungen in die falsche Haltung geht - aber wenn man drauf achtet, ist es eine gute Möglichkeit, noch genauer sein Bewegungsmuster zu erkennen und dagegen zu gehen, also in die ungewohnten richtigen Bewegungen, die einem nicht so leicht fallen. Das geht natürlich nicht immer, häufig sind die Schritte recht schnell, aber manchmal bietet es sich an.
Was man beim Zumba nicht erwarten kann, ist eine Haltungskorrektur seitens des Lehrers, wie das bei vielen anderen Tanzarten der Fall ist, wo wirklich ausgebildete Tanzpädagogen unterrichten. Zumbatrainer können ihren Trainerschein in einem Wochenendkurs machen und Zumba ist auch mehr auf Abtanzen und Spaß haben ausgelegt.

Auch Joggen ist gut. Ich habe mal Herrn Dr. Wilke gefragt, als ich mit dem Laufen anfangen wollte und anfangs etwas Probleme damit hatte, und er hat das Laufen sehr befürwortet ;) Langsam anfangen, nicht überehrgeizig zu hohe Ziele setzen, die man dann frustriert nicht erreicht, sondern nach und nach steigern. Es ist halt eine ganz andere Art von Bewegung.
Du solltest beim Joggen nach ordentlichen Schuhen gucken. Viele Skoliotiker haben einen Knick-Senk-Fuß (auch oft nicht richtig bekannt), dann braucht man Schuhe, die gut stabilisieren, damit man nicht nach innen wegknickt. Geh am besten in ein Geschäft mit einer guten Beratung, es gibt z.B. manche mit Laufband und Videoanalyse für das Abrollverhalten des Fußes.

Mach letztlich das, was dir Spaß macht. Richtige Skoliosetherapie ist das alles nicht, aber Bewegung ist gut :)

Viele Grüße,
mick

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