ich bin ganz neu hier und hoffe, dass ich hier Antworten auf meine vielen Fragen bekomme.
Erst mit 21 Jahren wurde bei mir durch Zufall eine Skoliose festgestellt. Eine Arbeitskollegin hat mir den Rücken abgestriffen und plötzlich gemeint, dass ich einen "komischen Buckel" habe.
Ich kann nicht verstehen, dass das zuvor niemendem aufgefallen ist (Schulärzte usw...)
Jedenfalls schickte mich der Orthopäde zum Röntgen.
Nun hab ich folgende Diagnose und verstehe nur "Bahnhof":
Hochgradige Dextroskoliose der unteren BWS mit Skoliosescheitel bei TH8/9. Beträchtliche Sinistrorotationskloliose der LWS. Die Brustkyphose deutlich abgeflacht. Abflachung der Lendenlordose. Streckhaltung der HWSmit deutlicher flachbogoger paradoxer Kyphose von C2-C6. Angedeudetet, nach links zugerichtete Keilform der BWK in Höhe des Kyphosescheitels.
Geringe ISG Arthtrose links.
Das Röntgen wurde 2008 gemacht.
Danach habe ich eine Physiotherapie gemacht und das wars.
Ich bin übergewichtig und arbeite im Büro.
Seit einigen Tagen sind die Verspannungen vorallem morgens kaum auszuhalten, weiters kommt leichter Schwindel dazu und nachts schlafen meine Arme ein.
Nun habe ich vom Hausarzt erneut Physiotherapie verschrieben bekommen.
Ich habe das Gefühl, dass mir noch kein Arzt genau sagen konnte, wie schlimm es ist, was genau ich tun solle usw...
Ihr schreibt hier immer von "Graden" wie schwerwiegend die Skoliose ist. Wie kommt man dazu?
Ich habe außerdem von Erwachsenenkorsetts, Kuren und "geeigneten Sportarten gelesen.
Was wäre eurer Meinung nach das Richtige für mich ????
Reicht Sport, wenn ja welcher?
Wie schlimm oder nicht schlimm ist es bei mir??
Ich würde mich sehr über eure Antworten freuen.
Wie gesagt, ich kenn mich mit dem Thema gar nicht aus.
Danke im Vorraus
Steki


