Hallo, gemeinsam, ich freu mich über die Resonanz,...
Allerdings möchte ich mich entschuldigen für die Anschuldigung, nicht nachgeschaut zu haben, insbesondere bei minimine

Es ist vielleicht doch etwas an der Besucherstatistik kaputt,... und so habe ich mich beeilt, meinen Webbetreuer zu fragen, was er davon hält, dass am 10.11. offensichtlich so viele Besuche statt gefunden haben, die seiner Maschine gar nicht aufgefallen sind
Auch möchte ich um Entschuldigung bitten, falls meine Ansichten verletzenden Charakter haben oder abwegig erscheinen. Ich kann mich auch täuschen. Ich denke nicht, dass ich mich täusche, aber es ist möglich. Ich hoffe, das wir uns darauf einigen können, uneinig zu verbleiben. Ich respektiere Euren Standpunkt und möchte auch niemanden mit meiner Meinung überrumpeln.
Ich denke, daß die Kopfgelenktherapie in der Adoleszenz große Chancen birgt aber auch bezüglich der Schmerzsymptomatik des Erwachsenen:
So finde ich bemerkenswert, dass die Patientin, von der ich berichte, das Tramal ab Behandlungszeitpunkt innerhalb eines Monats abgesetzt hatte, fortan Schmerzmittel frei lebt und - so der Bericht - große, volle Bierkrüge trägt und dabei wie ein Honigkuchenpferd gut drauf ist. Sie hat gerade zurückgerufen: Morgen werden wir einander sehen. Ihre Stimme - kritallklar und hell -, sie sagte, ihr geht es gut...
Die Jugendliche, von der ich berichte, erstaunte mich auch, als sie nach Therapie sagte, dass sie sich aufgerichtet fühlt und ihre Haltung nicht mehr kontrollieren muss. Davon habe ich auch ein Filmchen, der von einem Orthopäden so kommentiert wurde: "Das ist Voodoo!" Ok, noch ist nicht aller Tage Abend, es kann sein, dass sich irgendwann einmal die Erkenntnis durchsetzt, dass die Kopfgelenktherapie für die sogenannte idiopathische (d.h. man gibt zu, dass man nicht weiß, woher sie kommt) juvenile Skoliose das geeignete Therapiemittel ist. Der Jugendlichen geht es gut, die Skoliose ist rückläufig, sonst hätte man von der Korsettpflicht nicht abgesehen...
Ich schreibe das, weil das die Inhalte sind, die ich vermitteln wollte, was mir aber wohl schlecht gelungen ist.
Stephan: "Bin bei der Sache auch sehr skeptisch, ich bezweifel die Therapie bei Kopfschmerzen oder Spannungszuständen nicht an, das leuchtet mir noch ein, aber bei einer Skoliose, glaube ich ehrlich gesagt nicht dran, wenn dem so wäre wie siehts dann bei einer Kyphose aus???"
Eine weit über achzigjährige Frau kam tiefst gebeugt. Ab Kopfgelenktherapie ging es ihr gesundheitlich besser. Ich bin aber außerstande fest zu stellen, ob sich ihre Hyperkyphose geändert hat. Aber die Rückemuskulatur war nach einem Jahr zufriedenstellend symmetrisiert. Habe von ihr zwei Vögel, eine Katze und einen großen Engel aus Pappmaché geschenkt bekommen. Will sagen: Morphologisch ändert sich beim Erwachsenen wenig, aber die Befindlichkeit war zumindest bei der alten Frau besser geworden.
minimine: 'kam plötzlich nur noch Schall und Rauch'
Ich hab's aber beschrieben: Die Muskelumlagerung erfolgt durch Vibration und Eigenbewegung, mehr nicht. So sanft, dass eine Patientin sagte: "Ich hab gedacht, das wäre ne Probe, nicht die Behandlung..." Viele sind überrascht, dass so wenig so viel bewirkt. Öfters gerät ein Patient darüber in einen kognitiven Konflikt, den es aufzufangen gilt....
sloopy: Was heißt denn in der Aussage des Physiotherapeutens: "In der Bauchlage ist die Skoliose aufgedreht,"??? Im Liegen ist jede Skoliose geringer als im Stehen, das ist kein Zauberwerk... Oder was versteht der Therapeut unter "aufgedreht"?
Der Physiotherapeut kennt den Rücken seiner Patientin in und auswendig und weiß wie sie sich vor Therapie angefühlt hatte. Er konnte bei der Massage nur schwer die autochtone Muskulatur beeinflußen, ... und jetzt: Es war ihm leicht gefallen, dorthin zu kommen. Aufgedreht im Sinne des Massageergebnisses vor und nach Therapie, nicht nur aufgrund der Bauchlage.
Pirat: 'Kann den anderen nur zustimmen, dass die Seite nicht sehr viele Information bietet.'
Ich respektiere Eure Meinung....