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Schallüberleitungsstörung im Mittelohr
Verfasst: Mi, 23.07.2008 - 21:16
von Tanni
Hallo!
Ich habe seit 2 Monaten zeitweise Probleme mit meinem rechten Ohr. Ich höre mich selber und auch andere ganz komisch. Zwischenzeitlich ist es dann wieder weg. Erst war ich beim Ohrenarzt - er fand nichts. Ging anschl. zum Hausarzt, welcher mich dann zum Orthopäden und Zahnarzt schickte.
Der Orthopäde röntgte die Halswirbelsäule und meinte sie sei in Ordnung und auch relativ gerade. Der Zahnarzt machte ein paar mal den Kiefer auf und zu und meinte dort sei auch alles gut.
Jetzt war ich gestern nochmal beim Ohrenarzt und der Hörtest sei diesmal wohl anders ausgefallen. Er meinte ich hätte eine Schallüberleitungsstörung im Mittelohr. Ich soll in 2 Wochen nochmal zum Hörtest kommen. Auf die Frage, ob und wie man das behandeln kann, meinte er nur, dass wir erstmal den Hörtest abwarten. Es gibt wohl auch Verwachsungen im Ohr. Jetzt mach ich mir natürlich zich Gedanken, ob ich operriert werden muss, oder mich damit abfinden muss etc. Unter anderem kam mir auch der Gedanke, ob es an der Skoliose liegt. Vielleicht drückt die Halswirbelsäule gegen das Ohr oder so. Kenn mich jetzt auch nicht so aus, ob dort überhaupt eine Verbindung besteht. Ich habe 30° im Brustbereich. Hab Angst, dass sie nachher operrieren und es von der Wirbelsäule kommt. Könnt ihr mir da Rat geben?
Verfasst: Mi, 23.07.2008 - 21:47
von Dalia
Zwischen Skoliose und Hörproblemen gibt es keinen Zusammenhang und bei 30° muss auf keinen Fall operiert werden.
Wegen des Hörporblems solltest du dich an einen Hörgeräteakustiker wenden oder in eine HNO-Klinik, dein HNO-Arzt hat vielleicht nicht genug Erfahrung. Vielleicht hast du oder hattest du Hörstürze. Hörstürze müssen schnell behandelt werden, manchmal lässt sich noch etwas retten.
Verfasst: Do, 24.07.2008 - 23:15
von Alex_Bona
hallo tanni
ich habe auch probs mir dem linken ohr hatte nämlich ne trommelfellperforation, die zwei mal operativ mittel myringo und tympano plastik beseitig wurde
bei dir ist abe nicht das trommelfell oder sondern das mittel ohr
ambus steigbügel ... alles in ordnung?
ich kann dir nur mut zusprechen die ohr ops sind halb so schlimm auch wenn sie gefährlich sine (wegen seh gesichts hörnerv..) aber in der regel verlaufen sie ehr weniger schmerz haft und die ohren geräusche sind auch geringer
also die hörtests waren bei mir auch relativ unterschiedlich ausgefallen und ich kann dir versichen das hat nichts mit der wirbelsäule zu tun denn ich habe auch über 30 Grad
lg
Alex

Verfasst: Do, 24.07.2008 - 23:18
von Alex_Bona
ja in Schüller röngtenaufnahmen kann man das Innenohr prima röngten und nachprüfen lassen vom hno ob die schnecke ambos steigbügel ect. in ordnung sind !
Verfasst: Fr, 25.07.2008 - 22:14
von Tanni
Danke für eure lieben Antworten.
Kann es auch nicht sein, dass ein Nerv eingeklemmt ist, der zum Ohr führt, oder ähnliches? Was halt komisch ist, dass es das rechte Ohr ist und meine Halswirbelsäule bzw. beim Hals auch nach rechts schief ist. Dachte, da könnte vielleicht ein Zusammenhang bestehen.
Ich mache mir halt tausend Gedanken und hab große Angst, mal irgendwann gar nichts mehr zu hören... oder mit Ohrgeräuschen leben zu müssen. Ein Hörsturz oder Tinnitus wäre es wohl definitiv nicht - sagt der Ohrenarzt.
Was ist denn eine Trommelfellperforation? Kann man eigentlich mit MRT oder CT ins Ohr sehen? Mich würde es doch sehr beruhigen, wenn ich mal erfahren würde, was ich überhaupt habe. Vielleicht kommt das ja beim nächsten Arztbesuch...
Verfasst: Sa, 26.07.2008 - 12:20
von Alex_Bona
also lass erst mal dein inner ohr röngten dass ma alles weitere aus schließen kann und denn es da nichts zu finden gibt
müsstest du vielleicht noch nen neurologen aufsuchen des kann dann die leitgeschwindigkeit deines nevers bestimmen also deine ohr nerv und ob er eingeklemmt ist...
bis jetzt habe ich dass das von der schiefen ws kommt nocht nicht gehört von anderen skoli patienten aber denkbar könnte es doch sein weil hexenschuss ist ja auch ein eingeklemmter nerv
und außerdem verläuft so viel ich weis der ohr nerv hinter der ohrmuschel schräg hinter zu ws.
und sollten die ohrgeräusche unerträglich oder schmezhaft oder lauter werden sagte der hno bei mir dass ma dann ohr inplantate oder auch außen kleine geräte anbringen kann die z.b. wenns der hörnerv ist und dadurch elektris he impulse wegen der drückenden ws auf den nev auslöst können diese geräte entgegenstimmulieren und somit die geräusche lindern
also es gibt noch therapien wenn deine ohrengeräusche drauerhaft bleiben sollten wie bestimmte infusionstherapien ....
also in der hinsicht kann ich dich beruhigen
hoffe ich konnte wenigstens bischen weiterhelfen
lg alex
PS: perforation sind löcher am trommelfell die durch z.B. chronischen mittelohrentzündungen entstehen können (kann sich vorsellen als bakterien die dein trommelfell angreifen und zerstören und löcher hinterlassen)
das ist ja nicht der fall bei dir
hätte der hno oder neurologe bei mir nichts gefunde dann hätten sie mich weiter zur Hirnspinntomographie weitergeschickt...
vielleicht hast du ja nevenknakheit oder nervenentzündung Bluttest scho machen lassen !!!
Verfasst: Sa, 26.07.2008 - 14:14
von Dalia
Tanni, BITTE gehe in eine HNO-Klinik, wie ich es empfohlen habe. Mit der Skoliose hat das nichts zu tun, höchstens mit Stress. Neurologie usw. kann man später auch noch in Angriff nehmen. Ich würde erst mal (ambulant) in eine HNO-Klinik gehen, nachdem der HNO-Arzt überfordert zu sein schien. Dort kann man speziellere Untersuchungen machen.
Verfasst: Di, 12.08.2008 - 22:28
von Tanni
So, ich wollte mal von meinem Ohrenarzttermin berichten. Soviel vorab - ich bin heulend nach Hause gefahren.
Er machte einen Hörtest, der in Ordnung war und daraufhin wollte er mich schon wieder wegschicken. Er könne nichts mehr für mich tun, waren seine Worte. Daraufhin fragte ich ihn, ob es sinnvoll wäre, mal zum Neurologen zu gehen oder ob es nicht eine Möglichkeit gäbe ins Ohr reinzusehen. Da wurde er total pampig und überwies mich in die HNO-Klinik nach Münster. Ich war so fertig, weil er mich so blöd angemacht hatte. Hatte das Gefühl, dass er dachte, ich würde ihn für unfähig halten. Und wusste nun nicht, ob er mich nur aus Trotz oder aus reiner Überzeugung dorthin schickte.
Aber nach dem ersten Schock - hab ich mir gedacht. Ist ja auch egal, das ist vielleicht die Chance mal richtig untersucht zu werden. Hab jetzt am 02.09. einen Termin in der Klinik. Die waren übrigens sehr nett am Telefon. Sie wollen das Ohr röntgen, einen Hörtest machen und evtl. einen Gleichgewichtstest. Ich denke es wird das Beste sein, das mal alles abchecken zu lassen.
Jetzt hatte ich das mit dem Ohr auch schon fast 2 Wochen nicht mehr. Dafür hab ich in den letzten Tagen vermehrt so einen Kopfdruck. Kann das wohl auch damit zusammenhängen? Das hatte ich vor Jahren schonmal, doch da konnte auch niemand was finden. Warum hab ich immer so blöde Sachen, wo nichts festgestellt werden kann?
Das bringt mich echt zur Verzweiflung. Und gerade am Kopf. Meine Schwester ist an einem Gehirntumor gestorben und mein erster Gedanke ist immer, dass ich auch sowas bekommen könnte. Würd das gerne abstellen, aber das geht nicht.
Verfasst: Do, 14.08.2008 - 21:10
von Kerstin0679
Also, bei mir war es so gewesen, dass ich die letzten Wochen ständig Ohrenschmerzen hatte auf dem linken Ohr. Weil ich dann sowieso zum Hausarzt musste wegen ner Überweisung, fragte ich ihn gleich nach meinen Ohrenschmerzen. Er schaute sofort nach und konnte auch nichts finden, zumal ich sehr gut hören konnte bzw. kann. Er drückte dann auf eine Stelle hinter meinem Ohr und da tat es doll weh. Deswegen wurden dann meine Halswirbel geröngt und da war alles schief und verspannt. Das erklärte er mir, seien meine Ohrenschmerzen, da waren irgendwelche Nerven eingeklemmt(also, in dem Sinne keine echten Ohrenschmerzen). Überhaupt tat mir der Nacken und der Rücken weh und alles war verspannt. Musste dann 1, 5 Wochen jeden Morgen zu ihm, um mir Spritzen abzuholen und er machte so Übungen, wo er mir den Nacken und den Kopf dehnte. Weil es aber alles keine Besserung brachte, schickte er mich zum Orthopäden. Der diagnostizierte dann letzte Woche die Skoliose. Ich wei0 nicht, ob die Ohren mit der Skoliose zusammenhängen, aber hätte ich nicht diese Ohrenschmerzen gehabt, wäre ich bis heute nicht beim Hausarzt deswegen gewesen und wüsste immer noch nicht, dass ich eine hab.
Verfasst: Mi, 03.09.2008 - 07:53
von Nurai
Ich kann leider nichts Ermutigendes zur Heilung berichten, aber Probleme mit dem Ohr, die an einen Hörsturz erinnern, können klar mit der Halswirbelsäule und eingeklemmten Nerven (?) zusammenhängen. Meine HWS ist wegen einer Skoliose mit Versteifungs-OP fehlgestellt und nach links verbogen, und ich habe auf dem linken Ohr fast kein Hörvermögen mehr. Vorher war das Hörvermögen dort mal weg, dann wieder da, dann wieder weg usw., und es verschlechterte sich immer, wenn meine HWS-Probleme durch Überlastung schlimmer wurden.
Am Anfang bin ich auch panisch zum HNO, der auf Hörsturz tippte, habe es dann später gelassen ... mein rechtes Ohr funktioniert wunderbar und ist sogar geräuschempfindlicher geworden, so dass ich alles gut höre und dadurch nicht beeinträchtigt bin. Meine WS-Beschwerden sind viel schlimmer, so dass ich es bei Gesprächen mit Therapeuten bis jetzt stets vergessen habe, das Problem mit dem Ohr überhaupt zu erwähnen. Zum Glück habe ich nur selten und kurzzeitig Tinnitus auf diesem linken Ohr.
Verfasst: Di, 09.09.2008 - 21:51
von Tanni
Hallo!
Ich war jetzt in der HNO-Klinik. Sie sagten mir, dass mein Ohr bestens wäre und sie nichts feststellen können. In letzter Zeit hab ich es auch nicht mehr gehabt, dass ich auf dem Ohr komisch hörte, dafür hab ich halt diesen Kopfdruck bzw. eher so ein Kribbeln, mal oben auf dem Kopf, mal seitlich und wenn irgendein brummen oder ähnliches ist, wird es auf der Stelle, wo es gerade kribbelt verstärkt.
Jetzt war ich heute beim Hausarzt und er meinte, es könne ein Nerv hinten am Kopf, der von der Wirbelsäule in den Kopf geht oder so eingeklemmt sein. Das würde all die Probleme der letzten Monate erklären. Ich soll jetzt erstmal in die Röhre, dort wir nachgesehen, ob im Kopf wirklich alles okay ist und wenn es so ist, geht man wohl von diesem eingeklemmten Nerv aus. Angeblich kann man das nicht im CT oder so sehen- stimmt das?
Außerdem hab ich jetzt panische Angst, dass es nicht besser wird, sondern vielleicht noch schlimmer? Hab Angst, dass im Kopf irgendwann mal nicht mehr alles richtig funktionieren könnte. Kennt ihr euch damit aus? Wie kann man so einen Nerv "entklemmen"? Würde mich über Ratschläge von euch freuen. Hab sowas noch nie gehört, dass das auch von der Skoliose kommen kann. Ich hab doch "nur 30°".