Meine Skoliose (Bilder) - ausgeprägt? Was tun?

Fragen und Antworten rund um das Thema Skoliose
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Hallo Gastmann,

ich verstehe nicht, warum Du anhand dieser Diskussion nicht zur Erkenntnis gelangt bist, dass eine wirklich kompetente Zweitmeinung zumindest die Situation Deiner gesamten Wirbelsäule klären kann.
Damit könntest Du ganz systematisch vorgehen und erst mal mit hoher Sicherheit abklären, ob eine Skoliose/Kyphose für Deine Beschwerden verantwortlich ist oder eben nicht!
Dr. Hoffmann hat sicherlich nicht nur behandlungsbedürftige Fälle in seiner Praxis !!

Sorry, aber ich empfinde diese Diskussion nach wie vor als Spekulation und ich habe grundsätzlich immer ein Problem damit, dass jemanden gesagt wird, er hätte nichts relevantes.
Wir geben hier Einschätzungen und müssen vorsichtig sein, wenn aufgrund von nicht vollständigen Röntgenaufnahmen dies nur eingeschränkt möglich ist, aber ganz von einer kompetenten Bestandsaufnahme abzuraten, finde ich nicht ok.
Das heisst aber auch, dass Du Deine Haltung verändern musst. Eine kompetente Diagnose bekommt man nun mal leider nicht überall und dieses Forum ist kein Ersatz dafür!! Man kann sich vortrefflich reinsteigern, aber da kommst Du nur raus, wenn Du wirklich kompetente ärztliche Beratung suchst.
Und Tipps dafür, hast Du genug bekommen.

Nach dieser Diagnose kann man weiterdiskutieren !
Und das kann ja dann durchaus um Alltagsbeschwerden gehen, die auch "normale" Rücken haben.

Gruss
Klaus
Gastmann

Beitrag von Gastmann »

@Sloppy

Danke für den Tipp.

@Klaus

Das Problem ist nur - im Endeffekt bekommt man suggeriert, dass jeder Orthopäde der nicht Dr. Hoffmann ist, inkompetent ist. Und dass ich die Diagnose hinterfrage liegt letztlich auch nur an dem, was ich hier gelesen habe. Ansonsten hätte ich wahrscheinlich längst einen Haken dran gemacht. Meine Röntgenaufnahmen sind vollständig, sie sind einfach nur nicht an einem Stück. Röntgen lassen will ich mich die nächsten Monate nicht erneut.
minimine
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Beitrag von minimine »

Sorry, aber ich empfinde diese Diskussion nach wie vor als Spekulation und ich habe grundsätzlich immer ein Problem damit, dass jemanden gesagt wird, er hätte nichts relevantes.
Also ich habe nicht generell gesagt, da wäre nichts relevantes, ich habe das auf eine 14°-Skoliose bezogen. Ich habe auch geschrieben, dass die seitliche Situation noch abgeklärt werden sollte.
Aber so wie Gastmann das nun mal schreibt, hört es sich so an, als ob dies ebenfalls geschehen wäre!
Wenn Gastmann unbedingt zu Dr. Hoffmann möchte, dann kann er dies ja tun, nur finde ich in diesem Fall, dass es ja bereits eine Diagnose gibt. Die Frage ist nur, ob die auch tatsächlich Grund für die Schmerzen ist. Laut Aussage des Arztes ist es das, deshalb habe ich auch geschrieben, würde ich erstmal das tun, was der Arzt verordnet hat. KG nach Schroth macht er ja auch schon. Was soll Dr. Hoffmann denn diesbezüglich anders machen?!

LG
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

minimine hat geschrieben:Was soll Dr. Hoffmann denn diesbezüglich anders machen?!
Er könnte aufgrund seiner Erfahrung eine entscheidende Aussage über die tatsächliche Rückensituation machen. Bislang ist es nur ein Orthopäde und "das Forum". :)
Das gelingt aber nur, wenn gastmann über seinen Schatten springt.
gastmann hat geschrieben:Das Problem ist nur - im Endeffekt bekommt man suggeriert, dass jeder Orthopäde der nicht Dr. Hoffmann ist, inkompetent ist.
Und das (mit dem Schatten) wird wohl erst mal nicht geschehen.

Gruss
Klaus
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sloopy
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Beitrag von sloopy »

Gastmann hat geschrieben:Röntgen lassen will ich mich die nächsten Monate nicht erneut.
Ich denke, das wird auch nicht nötig sein. Denn um dein "Skoliöschen" festzustellen, reichen die Aufnahmen ja ;) Trotzdem macht es Sinn, einen kompetenten(!) Orthopäden aufzusuchen, der dir sagen kann, woher die Schmerzen kommen.

@Klaus: ich wollte nicht sagen, dass Gastmann "nichts hat", ich wollte ihm nur klar machen, dass die Ursachen seiner Schmerzen vielfältig sein können und er sich nicht in die Diagnose Skoliose verrennen soll.

Gruß, sloopy
Gastmann

Beitrag von Gastmann »

@Klaus

Genau das meine ich. Dr. Hoffmann kann eine Aussage über die "tatsächliche" Rückensituation machen. Mein bisheriger Orthopäde hat aber nur die "untatsächlich" kommentiert? ;) Versteh mich nicht falsch, möchte dich nicht angreifen oder so - aber auf welcher Grundlage dieser pauschale Kompetenzentzug entsteht, das leuchtet mir nicht ein. Mein Orthopäde hat die Skoliose begutachtet, ausgemessen, die seitliche Aufnahme kommentiert, Sport empfohlen aber von Training mit schwerem Gewicht (zumindest vorerst) abgeraten. Die Leute hier im Forum meinten auch, dass die gemessenen Werte in etwa hinkommen könnten. Eine katastrophale Fehlmessung wäre wohl erkannt worden. Also, warum soll ich nun zu Dr. Hoffmann?

@Sloppy + Mini

Nochmal: Ich hatte bis zum heutigen Tag noch nie Rückenschmerzen. Ich habe "nur" starke Verspannungen, keine Schmerzen. Das heißt, mein Rücken fühlt sich hart und unbeweglich an, an ein oder zwei Stellen (unterschiedlich) fühle ich einen starken Druck. Wenn ich dagegen drücke erschafft mir das Erleichterung. Aus diesem Grund habe ich sogar in meiner Zivi-Zeit als ich sehr viel Auto gefahren bin ein "Modekorsett" getragen. Einfach um einen "Gegendruck" zu haben. Aber KEINE Schmerzen (erfreulicherweise).
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Thomas
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Beitrag von Thomas »

Ein "Modekorsett", so richtig mit Schnürung und so ??? Und das hat etwas gebracht?

Wenn's nur um den Druck geht hätte ich doch versucht, ob mir der Orthopäde nicht eine Bandage (LumboTrain oder was ähnliches) verschreibt. Stell ich mir dann doch etwas bequemer und weniger auffällig vor.

Gruß Thomas
Gastmann

Beitrag von Gastmann »

War mit Klettverschluss und ist schon Jahre her. Heute brauche ich das nicht mehr (zumindest aktuell). Hat es was gebracht...naja. Es hat halt etwas "zurück gedrückt" und das war etwas angenehmer als ohne. Aber wirklich was gebracht hat es nicht, vorallem nicht außerhalb der direkten Anwendung.
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Beitrag von Klaus »

gastmann hat geschrieben:Versteh mich nicht falsch, möchte dich nicht angreifen oder so - aber auf welcher Grundlage dieser pauschale Kompetenzentzug entsteht, das leuchtet mir nicht ein.
Nein, damit greifst Du mich nicht an, ich wollte nur einen Tipp geben, um eine zweite und sicherlich auch kompetente Meinung einzuholen. Das könnte nach meiner Meinung helfen, Deine Probleme einzukreisen, zumindest was evtl. Fehlstellungen und entsprechende Muskel-Überbeanspruchungen angeht, was dann oft zu Verspannungen führt.

Grundlage für mein Mißtrauen gegenüber Orthopäden in Sachen Skoliose/Kyphose sind nicht nur eigene Erfahrungen, sondern in erster Linie die sehr vielen negativen Erfahrungsberichte.

Bei einer Bandage denke ich in erster Linie an einen Gegendruck im seitlichen LWS Bereich.

Gruss
Klaus
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Beitrag von minimine »

Klaus hat geschrieben:Er könnte aufgrund seiner Erfahrung eine entscheidende Aussage über die tatsächliche Rückensituation machen.
Genau das meine ich. Dr. Hoffmann kann eine Aussage über die "tatsächliche" Rückensituation machen. Mein bisheriger Orthopäde hat aber nur die "untatsächlich" kommentiert?
Also ich muss Gastmann da schonmal recht geben. Ich mein, er hat eine Diagnose, er hat einen Behandlungsvorschlag und es gibt wirklich driftige Gründe dafür, woher die Verspannungen kommen. Warum soll man es mit diesem Behandlungsvorschlag nicht mal probieren??? Wenn sich die Verspannungen als hartnäckig herausstellen, kann man doch immer noch darüber nachdenken, eine weitere Meinung einzuholen, die läuft doch nicht weg und es liegt ja jetzt keine Situation vor, in der mit einer raschen Verschlechterung zu rechnen ist, wenn man nicht schnell handelt!
Ich habe "nur" starke Verspannungen, keine Schmerzen. Das heißt, mein Rücken fühlt sich hart und unbeweglich an, an ein oder zwei Stellen (unterschiedlich) fühle ich einen starken Druck.
Du könntest auch mal an einem Kurs für progressive Muskelentspannung teilnehmen, viele Krankenkassen und Reha-Zentren bieten sowas an, wird auch während einer Reha gegen Verspannungen eingesetzt.

LG
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Beitrag von Klaus »

minimine hat geschrieben:Also ich muss Gastmann da schonmal recht geben. Ich mein, er hat eine Diagnose, er hat einen Behandlungsvorschlag und es gibt wirklich driftige Gründe dafür, woher die Verspannungen kommen. Warum soll man es mit diesem Behandlungsvorschlag nicht mal probieren???
Aber klar doch, alles liegt doch in der persönlichen Entscheidung. Wir sind nur Tipp Geber mit möglicherweise unterschiedlichen Ansätzen.
Torte77 hat geschrieben:Mein Orthopäde hat die Skoliose begutachtet, ausgemessen, die seitliche Aufnahme kommentiert, Sport empfohlen aber von Training mit schwerem Gewicht (zumindest vorerst) abgeraten.
Nur muss man verstehen, dass ich sehr kritisch bin, wenn ich solche Einheits-Vorschläge immer wieder neu in den Erfahrungsberichten lese, incl. meinen eigenem Vorschlag vor Jahrzehnten.
Bei einem "normalen" Rücken kann es natürlich hilfreich sein, die Gewichte bei einem Training zu reduzieren, wenn feststeht, dass die Verspannungen durch diese Überbelastung entstanden ist. Das ist eigentlich Grundlage eines guten Fitness Trainings, dass heutzutage nichts mehr mit dem Bodybuilding von früher zu tun hat.
Will damit sagen, dass Verspannungen bei einem "normalen" Rücken nur durch falschen Ehrgeiz entstehen können.

Gruss
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Beitrag von minimine »

Nur muss man verstehen, dass ich sehr kritisch bin, wenn ich solche Einheits-Vorschläge immer wieder neu in den Erfahrungsberichten lese, incl. meinen eigenem Vorschlag vor Jahrzehnten.
Welchen Einheits-Vorschlag meinst du denn jetzt? Sport? Wieso soll das in diesem Fall nicht gut sein? Der Arzt hat ja anscheinend sogar vom Krafttraining abgeraten (jetzt schreibt Gastmann aber wieder, dass er nur Training mit schwerem Gewicht) abgeraten hat. Die 14°-Skoliose ist doch mehr ein Zufallsbefund, weil Gastmann eben Verspannungen hat, im Prinzip hat er also einen "normalen" Rücken. Zudem macht Gastmann ja auch Schroth-KG!
Will damit sagen, dass Verspannungen bei einem "normalen" Rücken nur durch falschen Ehrgeiz entstehen können
Torte77???
Ja, eben. Was hat das jetzt damit zu tun, dass er seinem Arzt und dessen Behandlungsvorschlag nicht trauen soll. Anscheinend ist der Arzt ja auch dieser Meinung und untersagt ihm das Krafttraining.

LG
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Gastmann

Beitrag von Gastmann »

Die Verspannungen entstehen sicher nicht durch das Krafttraining, denn das mache ich seit 3 oder 4 Monaten, die Verspannungen habe ich seit sieben Jahren. Im Gegenteil, es hilft eher und ich merke, dass ich langsam spürbar Muskulatur im Rücken habe die ich benutzen kann, um mich besser zu halten. Schwer zu erklären, aber ich merke, da tut sich was.

Der Orthopäde definiert eben auch normale KG als "Kraftsport". Ist ja auch nicht verkehrt, auch da wird Muskulatur aufgebaut. Daher wahrscheinlich das MIßverständnis.

Wie gesagt, jetzt gibt es Schroth-KG (täglich), Massagen, Fango...und das Krafttraining behalte ich auch bei. Ich weiß nicht, ob es besser wird. Aber schlimmer wird es so wohl hoffentlich auch nicht.
Gastmann

Beitrag von Gastmann »

Wie misst man sowas eigentlich selbst aus? Habe sie ja digital und Photoshop. Die entsprechende Linie kann ich ziehen, allerdings werde ich aus den angezeigten Werten nicht so ganz schlau. Ich war in Mathe schon immer schlecht. ;) Ich habe eine Grad Angabe zwischen 80 und 85 (je nachdem wo ich ansetze...) und einen Wert "L1" von etwa 175.
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Beitrag von Lady S »

Wie misst man sowas eigentlich selbst aus?
Guck mal hier: skoliosimetrie.php

Grüsse, Lady S
Gastmann

Beitrag von Gastmann »

Gemessen habe ich ja, nur aus den Zahlenwerten werde ich nicht so schlau...siehe oben.
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Beitrag von Lady S »

Du hast doch gefragt, wie man ausmisst :rolleyes: - naja, egal :)
Gastmann hat geschrieben:BWS: 7 Grad
LWS: 14 Grad

Ist das viel? :(
Gastmann hat geschrieben: habe eine Grad Angabe zwischen 80 und 85 (je nachdem wo ich ansetze...) und einen Wert "L1" von etwa 175.
Das passt ja wohl nicht so ganz zusammen...
Gastmann hat geschrieben: Die entsprechende Linie kann ich ziehen, allerdings werde ich aus den angezeigten Werten nicht so ganz schlau. Ich war in Mathe schon immer schlecht. wink
Zum Ausmessen des Cobb-Winkels brauchst Du 2 Geraden (ich habe Mathe studiert :D ) Vielleicht schaust Du doch mal in die Anleitung.

Und was ist "L1" ? :nixweiss:

Grüsse, Lady S
Gastmann

Beitrag von Gastmann »

Ich brauche zwei Geraden, immer? Der Orthopäde hatte auch nur ne Linie gezogen, sah so aus wie das was ich in Photoshop mache...
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Beitrag von Lady S »

Das kommt mir vor wie:
"Was ist der Unterschied zwischen einer Meise? Beide Beine sind gleich lang, besonders das rechte." :D

Im Ernst: zu welcher Bezugslinie misst Du denn den Winkel Deiner Geraden?
Wahrscheinlich zur Senkrechten, wenn Du 85° herausbekommst?
Und warum?

Was Dein Arzt gemacht hat, weiss ich nicht, aber wie ein Cobb-Winkel ausgemessen wird, steht hier im Forum unter Basiswissen - den Link dazu hab ich Dir schon geschickt.

Grüsse, Lady S
minimine
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Beitrag von minimine »

Hallo Gastmann,
es gibt mehrere Möglichkeiten, den Cobb-Winkel auszumessen. Dein Arzt kann z.B. einen Winkelmesser benutzt haben und hat deshalb keine zwei Striche gezogen. :rolleyes:

LG
Minimine

PS: Ich würde es im Übrigen fair finden, wenn du dich hier anmelden würdest!
LG
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