Bin ich richtig behandelt worden?

Fragen und Antworten rund um das Thema Skoliose
Tomma
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Beitrag von Tomma »

Dalia hat geschrieben:Das ist aber eine lange Wartezeit, ist eigentlich nicht so typisch.
Die Wartezeit ist bestimmt ferien- oder urlaubsbedingt. ;)
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Dalia
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Beitrag von Dalia »

Hallo Tomma, auf die Idee kam ich auch schon. Ich wollte aber, dass Stefan dazu Bezug nimmt, weil der lange Zeitraum andere vielleicht abschrecken könnte, bei Dr. Hoffmann einen Termin auszumachen.
Ich kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben. (Bertolt Brecht)
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Jana75
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Beitrag von Jana75 »

Ich hbae bei meinem O. auch 2 Monate Wartezeit, das Behring hat 5 Monate Wartezeit.

Auf einen guten Arzt kann man ein wenig warten :D
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Klaus
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Beitrag von Klaus »

Jana hat geschrieben:Auf einen guten Arzt kann man ein wenig warten
Auf einen schlechten Arzt wartet man manchmal noch viel länger.
Und das ist richtig fies, weil lange Wartezeiten immer Kompetenz vorgauckeln, die man dann aus Unwissenheit noch nicht mal beurteilen kann.

Gruss
Klaus
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Stefan
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Beitrag von Stefan »

Sorry, ich habe vergessen zu sagen das der Termin so spät ist weil ich wegen betriebsinternen Schulungen nicht vorher konnte. Hauptsache jedoch ist dass der Termin steht :D
Jana75
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Beitrag von Jana75 »

Klaus
Auf einen schlechten Arzt wartet man manchmal noch viel länger.
Stimmt, ich habe mal 3 Stunden trotz Termin bei einem angeblich Skoliose spezialisierten O. gesessen, der mir dann sagte, ich solle Rückenschwimmen :nein:


Aber bei Dr. Hoffmann weiß man durch die positiven Berichte,das er gut ist, so dass man Wartezeiten bestimmt mal in Kauf nehmen kann, so meinte ich das :)
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Stefan
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Beitrag von Stefan »

War letzte Woche das erste mal bei der Krankengymnastik und wollte fragen ob ich eurer Meinung nach einen guten Physeotherapeuten erwischt habe. Also der junge Herr hat mir aufjedenfall die Skoliose sehr gut und ausführlich erklärt und warum man Krankengymnastik dagegen macht. Ich wusste zwar das meiste schon, habe mir die Erklärung aber trotzdem interessiert angehört :D

Wir hatten dannach leider nur Zeit für eine Übung. Dabei war ich auf der rechten Seite gelegen (meine Skoliose ist auch rechts, BWS) und mit der rechten Hand die in Richtung meines Kopfes zeigte habe ich diese rechte Hand ganz ausstrecken müssen. Dabie agierte der Physeotherapeut als Gegendruck.

Er meinte das sich die Übungen vorallem im "Stütz" gemacht werden. z.B. sich irendwie mit rechts an die WAnd stützen und dann wegdrücken um so Muskeln aufzubauen und der Krümmung entgegenzwirken. (sorry für meine schlechte Erklärung :D )

Könnt ihr mir bezüglich dessen etwas sagen?


Eine kleine Frage habe ich noch. Und zwar habe ich neben der laut des Physeotherapeuten "nicht sehr schlimmen" Skoliose habe ich auch noch ein Hohlkreuz. Hatte damit zwar nie Probleme, aber so doll sieht das auch nich aus :P Drum wollte ich fragen ob ein Korsett auch dem Hohlkreuz entgegenwirkt?

Wäre schön wenn ihr mir hier etwas weiterhelfen könntet.


DANKE :D :D
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Stefan
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Beitrag von Stefan »

So heute war mein Besuch bei Dr. Hofmann.

ich kam mit den Röntgenbildern meines ersten Orthopäden der bei den im liegen gemachten Aufnahmen 31° festgestellt hat. Ich hatte natürlich die Befürchtung dass sich heute eine wesentlich höhere Gradzahl ergeben würde als die Aufnahmen im stehen gemacht wurden. Dies bestätigte sich jedoch nicht und Doc Hofmann kam auf 34°oben und 12° unten. Also eine eher kleinere-mittlere Skoliose. Er sagte sofort das eine OP für mich bei der geringen Gradzahl nicht in Frage kommt, was ich aber sowieso nie wollte. Hingegen fragte er mich ob ich den Willen hätte ein Korsett zu tragen und ohne lange zu überlegen willigte ich ein, da ich ja schon einiges darrüber weis. Das ich keinerlei Probleme mit meiner Skoliose habe und mich sehr viel Bewege und viel Sport machen hilft mir bestimmt bei der Korsettherapie. Leider ist Herr Ramouni im Urlaub sodass ich erst Ende August bei ihm antreten muss. Herr Hofmann sagte ich sollte das Korsett dann 10 Std. tragen und er möchte aufjedenfall nicht nur eine Stabilisation sondern auch eine Verbesserung erzielen . Das hat mich etwsa verwirrt, da ich davon ausging das eine langzeitige Verbesserung nur mit Tragenzeiten um die 20 Std. gelingt. Er sagte dann aber dazu das es bessere Ergebnisse bringt wenn man es länger trägt und so werde ich dann versuchen an die 20 Std. pro Tag heranzukommen und wer weis vll schaff ich es ja meine Skoliose bis zum Ende der Behandlung auf langzeitig 20° ohne Korsett zu bekommen. Das wäre schön :D Ich bin aufjedenfall mal froh dass sich jetzt was tut. Wenn ich nach dem alten Orhopäden gegangen wäre, würde ich jetzt garnichrs machen und erst wieder in einem Jahr zur Kontrolle müssen......soweit mein erster Besuch bei Doc Hofmann. Der Weg von 200 km hat sich aufjedenfall gelohnt!
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Dalia
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Beitrag von Dalia »

Na, das klingt ja ganz gut. :) Du hast recht, je konsequenter man das Korsett trägt, desto besser die Aussicht auf Korrektur. Wenn du das Korsett erst später bekommst, kannst du ja jetzt noch die warmen Tage korsettlos genießen. :)
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