mir wurde im Alter von 14 Jahren die Wirbelsäule versteift. (Bin jetzt 23)Dahmals war ich Kind und lernete damit zu leben und habe mir keine großen Gedanken über meine Zukunft mit dieser "Behinderung" gemacht. Heute ist das allerdings anders...
Ich versuche mit so wenig Einschränkungen wie nur möglich zu leben. Ich fahre Motorrad, laufe Inliner, Schlittschuh und seit letztes Jahr auch Ski. Eigentlich sind das für meine Verhältnisse sehr riskante Sportarten. Aber soll ich mir durch die Skoliose den Spaß am Leben nehmen lassen und lieber ganz sicher aber ohne Fun leben?
Ich wollte die "Behinderung" immer so gut es ging verbergen. Habe auch keinen Behindertenausweis, weil ich mich nicht als Behindert in dem Sinne ansah.
Langsam denke ich wirklich darüber nach, mein Leben nach der Skoliose auszurichten...
Ausschlaggebend waren die extremen Schmerzen die ich vor ca. 2 Wochen hatte. Der Orthopäde (war bei ihm zum ersten mal und auch nie wieder!) meinte, auf den Röntgenbilder sei alles in Ordnung. (Was für mich im ersten Moment eine extrem große Erleichterung war!!!) Das war der letzte Satz von ihm und schon wollte er wieder zum Nächsten. Ich bin ihm natürlich hinterher und wollte wissen, wo diese extremen Schmerzen denn nun herkommen. Ihm ist dazu wahrscheinlich nichts besseres eingefallen als das ich mir dann einen Nerv eingeklemmt haben muss. Dazu muss ich aber sagen, dass ich mich vollständig bewegen konnte! Naja, jedenfalls war das ende vom Leid, dass ich tagelang Schmerz- und Entzündunghemmende Tabletten nahm und nun gehts mir auch wieder deutlich besser.(Dank meines Hausarztes)
Die Physiotherapeutin meinte, dass sich mein Becken und die Halswirbel schon verschieben würden
Eigentlich meinten die Ärzt, die mich dahmals operierten, dass ich auf keinen Fall KG machen solle. Aber hier im Forum lese ich ständig, dass KG verschrieben wird. Was soll ich den nun machen? Wie kann ich eine Verschlimmerung verhindern?
Seit ihr mit einer versteiften Wirbelsäule in irgendeiner regelmäßigen Behandlung?
Und dann habe ich auch noch das Problem, dass ich keinen festen Orthopäden habe, der sich wirklich mit meiner Krankengeschichte auskennt. Echt traurig, wie schwer es ist einen wirklich guten Arzt zu finden!
Bin jetzt auch am Überlegen, ob ich einen Behindertenausweis beantragen soll. Wenn mir jemand dazu Infos geben kann, wäre ich sehr dankbar.
Eine echte Katastrophe wäre für mich auch, wenn ich nochmal am Rücken operiert werden müsste. Das wäre echt die Hölle.
Können die Implantate wirklich schnell brechen? Kam es schon bei jemanden von euch vor? Wenn ja, wie ist es passiert?
Jedenfalls habe ich echt angst, was mich in Zukunft erwarten wird. Wie sehr werde ich noch unter meinen Rücken leiden?
Wäre über persönliche Berichte sehr dankbar. Bin neugierig, ob es anderen auch so geht wie mir...
Ganz lieben Gruß
Annie






