Erfahrungen mit Verkürzungsausgleich von LEHNERT-SCHROTH
- Toni
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Und SCHROTHen bis bis die Sprossenwand qualmt und sich die Spiegel krümmen! - Wohnort: Allgäu
Erfahrungen mit Verkürzungsausgleich von LEHNERT-SCHROTH
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!
- Dalia
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- Therapie: 1983-1994 Korsetts verschiedener OTs, zuletzt bei Rahmouni, dann Korsettabschulung im Jahr 1994, seit 05/2005 bis etwa 2018 Nachtkorsett von Rahmouni, Therapieziel: Halten der Skoliose, seit 2018 keine Therapie mehr
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Hallo Toni,
es ist in der Tat sehr beeindruckend, was ein Beinlängenausgleich um 1 bis 2 cm bewirken kann.
Dalia
es ist in der Tat sehr beeindruckend, was ein Beinlängenausgleich um 1 bis 2 cm bewirken kann.
Dalia
Ich kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben. (Bertolt Brecht)
meine Geschichte: Dalia wird Königin (Korsett für eine Oldie-Power-Skoliose)
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Toll Toni, dass du diesen Artikel ausgegraben hast. Meiner Meinung nach wird oft vorschnell ein VA verordnet. Der Artikel ist sehr aufschlussreich, da er deutlich macht, wie wenig sinnvoll, ja wie kontraindiziert ein Verkürzungsausgleich ist, wenn keine echte Beinlängendifferenz vorliegt.
Frau Lehnert hat bereits 1972, als ich in Sobernheim war, sich sehr vehement mit genau dieser Begründung gegen Verkürzungsausgleich ausgesprochen und ich finde es seit damals schon sehr einleuchtend. Umso schlimmer ist es, dass , obwohl diese Erkenntnis ja schon relativ alt ist (der Artikel ist ja auch immerhin schon von 1991), immer noch Orthopäden vorschnell diesen Pseudo-Ausgleich verordnen und damit genau die Krümmung unterstützen. Bei Skoliose haben die meisten eben ein "ungesundes Halbwissen" und probieren so vor sich hin.
Also an alle, seid wachsam und lasst erst sehr genau diagnostisch abklären, ob ihr eine echte Beinverkürzung habt oder ob euer Becken infolge der Verdrehung/Verschiebung der Wirbelsäule schief ist, bevor ihr euch auf diesen Verkürzungsausgleich einlasst.
Anne
Frau Lehnert hat bereits 1972, als ich in Sobernheim war, sich sehr vehement mit genau dieser Begründung gegen Verkürzungsausgleich ausgesprochen und ich finde es seit damals schon sehr einleuchtend. Umso schlimmer ist es, dass , obwohl diese Erkenntnis ja schon relativ alt ist (der Artikel ist ja auch immerhin schon von 1991), immer noch Orthopäden vorschnell diesen Pseudo-Ausgleich verordnen und damit genau die Krümmung unterstützen. Bei Skoliose haben die meisten eben ein "ungesundes Halbwissen" und probieren so vor sich hin.
Also an alle, seid wachsam und lasst erst sehr genau diagnostisch abklären, ob ihr eine echte Beinverkürzung habt oder ob euer Becken infolge der Verdrehung/Verschiebung der Wirbelsäule schief ist, bevor ihr euch auf diesen Verkürzungsausgleich einlasst.
Anne
Der eine wartet, dass die Zeit sich wandelt,
der andere packt sie kräftig an und handelt (Dante)
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- Toni
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Hallo Anne, DANKE- genau deshalb hab ich das hier reingestellt!
Die "Halblaien-Fachärzte" die OHNE jede Vermessung der tatsächlichen Beinlängen immer vorschnell VA und Schuherhöhungen verordnen, dafür aber in allen Bereichen der konservativen Skoliose-Therapie schlampig und inkonsequent sind, die hab ich sooooooo gestrichen voll!
Gruß Toni
Die "Halblaien-Fachärzte" die OHNE jede Vermessung der tatsächlichen Beinlängen immer vorschnell VA und Schuherhöhungen verordnen, dafür aber in allen Bereichen der konservativen Skoliose-Therapie schlampig und inkonsequent sind, die hab ich sooooooo gestrichen voll!
Gruß Toni
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- Dalia
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Ups, dann war mein Posting also falsch? Ich hatte nur die Bilder betrachtet. Das nächste Mal fügst du aber Erklärungen bei, Toni. 
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- Klaus
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Hat jetzt nichts mit dem VA zu tun.
Was mir dabei auffällt, der Begriff Kyphose bzw. Hyperkyphose oder Rundrücken fällt überhaupt nicht.
Neben Skoliosen ....behandeln wir Patienten mit Haltungsverfall und Morbus Scheuermann.
Im Gegensatz zum Buch erscheinen für mich diese Patienten hier nur am Rande. Eigentlich hatte ich gedacht, dass im Bewusstsein von Christa Lehnert Schroth der Begriff Kyphose eine gleichwertige Rolle spielen sollte.
Man muss sich also nicht wundern, wenn die (Hyper-)Kyphose in den Köpfen von selbst kompetenten Orthopäden oft nicht die eigentlich nötige Rolle spielt.
Oder liege ich da falsch?
Gruss
Klaus
Was mir dabei auffällt, der Begriff Kyphose bzw. Hyperkyphose oder Rundrücken fällt überhaupt nicht.
Neben Skoliosen ....behandeln wir Patienten mit Haltungsverfall und Morbus Scheuermann.
Im Gegensatz zum Buch erscheinen für mich diese Patienten hier nur am Rande. Eigentlich hatte ich gedacht, dass im Bewusstsein von Christa Lehnert Schroth der Begriff Kyphose eine gleichwertige Rolle spielen sollte.
Man muss sich also nicht wundern, wenn die (Hyper-)Kyphose in den Köpfen von selbst kompetenten Orthopäden oft nicht die eigentlich nötige Rolle spielt.
Oder liege ich da falsch?
Gruss
Klaus
-
Martina.
Hallo Leute!
Diesen Artikel hab ich vor ein paar Wochen schon gelesen und ihn ausgedruckt, weil ich ihn das nächste Mal zu Rahmouni mitnehmen will.
In Bad Salzungen meint Dr. Steffan, dass wir beide keinen VA brauchen und ihn sofort wegschmeissen sollten. Nach der Reha sind wir zu Rahmouni gefahren, der behauptet wieder das Gegenteil. Was meint ihr dazu?
lg,
Martina
Diesen Artikel hab ich vor ein paar Wochen schon gelesen und ihn ausgedruckt, weil ich ihn das nächste Mal zu Rahmouni mitnehmen will.
Ist Dr. Hoffmann auch so ein Halbleien-Facharzt? Meiner Schwester hat er, OHNE Vermessung einen VA verschrieben, allein aufgrund der Tatsache, dass im Röntgenbild ihr Kreuzbein schief steht. Mir hat er keinen VA verschrieben. Als ich beim Gipsen für das Korsett Rahmouni darauf angesprochen habe, (mein Kreuzbein ist nämlich genauso schief wie das meiner Schwester), meinte er, dass ich auch einen VA brauchen würde. Ich bin mir aber ziemlich sicher, dass weder meine Schwester noch ich tatsächlich ungleich lange Beine haben, sondern, dass das alles auf unsere Beckenverwringung zurückzuführen ist."Halblaien-Fachärzte" die OHNE jede Vermessung der tatsächlichen Beinlängen immer vorschnell VA
In Bad Salzungen meint Dr. Steffan, dass wir beide keinen VA brauchen und ihn sofort wegschmeissen sollten. Nach der Reha sind wir zu Rahmouni gefahren, der behauptet wieder das Gegenteil. Was meint ihr dazu?
lg,
Martina
- Toni
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Am Donnerstag war ich mit einer jungen Dame (die hier noch mehr berichten wird...) bei Dr. Hoffmann zur Diagnostik und bei Rahmouni zum gipsen.
Dr. Hoffmann hat sehr-sehr genau nachgeforscht, ob die 3 cm VA bei ihr auch stimmen. Es wurde auch ein extra Beckenröntgen gemacht und die Beine genau angesehen. Dann hat er festgestellt, daß die Längendifferenz in einem Oberschenkel steckt. Das Beckenröntgen ergab dann, daß die junge Dame sehr unterschiedliche Anstellwinkel der Oberschenkelhälse hatte.
Das ganze wurde mit mehreren optischen 3-D-Vermessungen mit verschiedenhohen VA unterlegt abgesichert, bis ihre WS zumindest skoliotisch bei ca. NULL° COBB stand.
Ich wäre mir da rel. sicher, daß weder Dr. Hoffmann noch Rahmouni leichtfertig VA´s verordnen. Aber alles ist RELATIV!
Gruß Toni
Dr. Hoffmann hat sehr-sehr genau nachgeforscht, ob die 3 cm VA bei ihr auch stimmen. Es wurde auch ein extra Beckenröntgen gemacht und die Beine genau angesehen. Dann hat er festgestellt, daß die Längendifferenz in einem Oberschenkel steckt. Das Beckenröntgen ergab dann, daß die junge Dame sehr unterschiedliche Anstellwinkel der Oberschenkelhälse hatte.
Das ganze wurde mit mehreren optischen 3-D-Vermessungen mit verschiedenhohen VA unterlegt abgesichert, bis ihre WS zumindest skoliotisch bei ca. NULL° COBB stand.
Ich wäre mir da rel. sicher, daß weder Dr. Hoffmann noch Rahmouni leichtfertig VA´s verordnen. Aber alles ist RELATIV!
Gruß Toni
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-
Wirbelwind
- aktives Mitglied

- Beiträge: 208
- Registriert: Di, 14.06.2005 - 15:05
hallo,
sehr interessanter Link.
viele Grüße
Wirbelwind
sehr interessanter Link.
viele Grüße
Wirbelwind
Zuletzt geändert von Wirbelwind am Mo, 22.10.2007 - 23:16, insgesamt 1-mal geändert.
- Dalia
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Jetzt fällt mir ein, dass mein früherer Orthopäde (der op-geil war) auch immer gesagt hat, dass meine Beine unterschiedlich lang sind, und möglichicherweise habe ich jetzt in Folge dessen seit Jahren Schuhe, die um 1 cm unterschiedlich hoch sind... ich glaube, ich werde das mal demnächst von Dr. Hoffmann überprüfen lassen!
Ich kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben. (Bertolt Brecht)
meine Geschichte: Dalia wird Königin (Korsett für eine Oldie-Power-Skoliose)
meine Geschichte: Dalia wird Königin (Korsett für eine Oldie-Power-Skoliose)
Versuche gerade alte Röbis und Krankenakten aufzutreiben da ich mich demnächst bei Dr Hoffmann vorstellen möchte.
Die Uni-Klinik an der ich zu Behandlung war, hat zwar anscheinend keine Krankenakten von mir, aber noch alte Briefe (1976-1981) meines behandelnden Arztes an der Uni-Klinik an meinen Feld-Wald-und-Wiesen Orthopäden am damaligen Wohnort. Und netterweise hat man mir die Briefe heute zugeschickt. Mega interessant!
Zufälligerweise hat nämlich der Uni-Orthopäde in jedem dieser Briefe ausgiebig eine "objektive Beinverkürzung von 2 cm" diskutiert. Er hat also erkannt, dass meine Beine eigentlich gleich lang sind, ich aber den "Skoliose-bedingten Überhang nach rechts durch Stehen auf dem linken Bein ausgleiche" und somit das rechte Bein anhebe (und es kürzer erscheint). Er hatte damals, vorgeschlagen den Beckenschiefstand in Kauf zu nehmen und die objektive Beinverkürzung mit einer Schuherhöhung auszugleichen um bequemer zu gehen. Er meinte damals, dass die Skoliose schon so eingesteift wäre (kongenital, Blockwirbel), dass sich da nichts mehr verschlimmern könnte. Das einzige Problem könnte die Hüfte werden, aber er meinte, dass ich wahrscheinlich meine Hüfte eh weniger benutzen werde als ein Gesunder.
Ich habe die Schuherhöhung etwa 6 Monate benutzt, aber fand es überhaupt nicht bequem. Hat mich mehr irritiert und laufe jetzt seit 25 Jahren sehr bequem ohne einen Ausgleich. Und bis heute in dem Glauben, dass mein rechtes Bein kürzer ist!
Aber ich finde ich es ein wenig merkwürdig, dass ein Arzt einfach davon ausgeht, dass man seine Hüfte nicht benutzt, nur weil man eine Skoliose hat. Besonders, da es ihm als Orthopäden eigentlich aufgefallen sein muss, dass ich keine besonderen Probleme beim Gehen habe. Eher im Gegenteil, Ich mache soviel wie möglicht zu Fuss (bevorzugt in MBTs) und bin begeisterter Wanderer . Besonders, da mir die Ärzte immer geraden haben mich wegen meiner eingeschränkter Lungenfunktion viel zu bewegen
Interesant fand ich allerdings, dass der Orthopäde, obwohl er eigentlich nicht ein richtiger Skoliosespezialist war, schon in Erwägung gezogen hat, dass die Schuherhöhung und ein damit einhergehender Beckenschiefstand eine Skoliose verstärken kann. Deswegen sollten Skoliotiker, wahrscheinlich wirklich sehr skeptisch sein wenn Beinlängenunterschiede diagnostiziert werden
.
lg
Gutemine
Die Uni-Klinik an der ich zu Behandlung war, hat zwar anscheinend keine Krankenakten von mir, aber noch alte Briefe (1976-1981) meines behandelnden Arztes an der Uni-Klinik an meinen Feld-Wald-und-Wiesen Orthopäden am damaligen Wohnort. Und netterweise hat man mir die Briefe heute zugeschickt. Mega interessant!
Zufälligerweise hat nämlich der Uni-Orthopäde in jedem dieser Briefe ausgiebig eine "objektive Beinverkürzung von 2 cm" diskutiert. Er hat also erkannt, dass meine Beine eigentlich gleich lang sind, ich aber den "Skoliose-bedingten Überhang nach rechts durch Stehen auf dem linken Bein ausgleiche" und somit das rechte Bein anhebe (und es kürzer erscheint). Er hatte damals, vorgeschlagen den Beckenschiefstand in Kauf zu nehmen und die objektive Beinverkürzung mit einer Schuherhöhung auszugleichen um bequemer zu gehen. Er meinte damals, dass die Skoliose schon so eingesteift wäre (kongenital, Blockwirbel), dass sich da nichts mehr verschlimmern könnte. Das einzige Problem könnte die Hüfte werden, aber er meinte, dass ich wahrscheinlich meine Hüfte eh weniger benutzen werde als ein Gesunder.
Ich habe die Schuherhöhung etwa 6 Monate benutzt, aber fand es überhaupt nicht bequem. Hat mich mehr irritiert und laufe jetzt seit 25 Jahren sehr bequem ohne einen Ausgleich. Und bis heute in dem Glauben, dass mein rechtes Bein kürzer ist!
Aber ich finde ich es ein wenig merkwürdig, dass ein Arzt einfach davon ausgeht, dass man seine Hüfte nicht benutzt, nur weil man eine Skoliose hat. Besonders, da es ihm als Orthopäden eigentlich aufgefallen sein muss, dass ich keine besonderen Probleme beim Gehen habe. Eher im Gegenteil, Ich mache soviel wie möglicht zu Fuss (bevorzugt in MBTs) und bin begeisterter Wanderer . Besonders, da mir die Ärzte immer geraden haben mich wegen meiner eingeschränkter Lungenfunktion viel zu bewegen
Interesant fand ich allerdings, dass der Orthopäde, obwohl er eigentlich nicht ein richtiger Skoliosespezialist war, schon in Erwägung gezogen hat, dass die Schuherhöhung und ein damit einhergehender Beckenschiefstand eine Skoliose verstärken kann. Deswegen sollten Skoliotiker, wahrscheinlich wirklich sehr skeptisch sein wenn Beinlängenunterschiede diagnostiziert werden
lg
Gutemine

