Skoliose bei "Fliege"

Fragen und Antworten rund um das Thema Skoliose
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SteffiH
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Beitrag von SteffiH »

.....vergesst nicht, daß 'Fliege' nur eine Talkshow ist.

Ein Kollege von mir war auch mal als geladener Gast bei Meiser.
Für den Auftritt gab's 1 oder 2 Übernachtungen in einem exclusiven Hotel für ihn und seinen Begleiter und für jeden noch ein schönes Taschengeld.

Ich denke mal, daß die Liebel's schon vorher den Termin bei Dr. Hoffmann gemacht haben und sich über den Verlauf der Sendung im Klaren ware - it's showtime -

Das waren mal meine Gedanken zum Thema Fliege.

LG Steffi
Mellie26
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Beitrag von Mellie26 »

Klar is Fliege ne Talkshow.. allerdings ist der "Talkmaster" Pfarrer und sollte wissen,wie man sich dann fühlt,auch wenn alles nnur gestellt ist.. ich denke,egal,ob gestellt oder nicht.. irgendwas bleibt hängen...
Evelin Jäger
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Skoliose bei Fliege

Beitrag von Evelin Jäger »

Hallo Mellie,
du hast vollkommen recht, viele haben die Sendung bagatellisiert.
Andere haben sich aber auch bemüht, Herrn Fliege per E-mail ihre
Meinung zu sagen und auf die unmögliche Haltung vom Professor
hinzuweisen.
Ich habe ihm einen persönlichen Brief geschrieben, hoffe, dass er
sich meldet. Vermutlich wird die Redaktion die Schreiben abfangen
und sich kaum mehr äußern. Wenn ich eine Antwort erhalte, werde ich sie
dem Forum mitteilen.
Auch wenn Fam. Liebl anscheinend jetzt in guten Händen ist,
was ich mit Freude vernommen habe, ist der Verlauf der Sendung,
federführend der Prof., nicht zu akzeptieren.
MfG Evelin
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Toni
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Beitrag von Toni »

Habe heute eine halbe Stunde mit Frau Libl telefoniert.
Die Sache ist noch NICHT ausgestanden.
Werde zwei Briefe schreiben an Pfarrer Fliege und an Prof. Harms.
Der an Fliege ist schon fast fertig dank der hervorragenden Vorarbeit von BZebra.
An dem an Harms schreibe ich gerade in jeder freiuen Minute!
Werde weiter berichten.
Gruß Toni
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Dalia
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Beitrag von Dalia »

Wow, Toni, du bist ja aktiv wie immer.

Nur mal am Rande bemerkt, ich weiß nicht, ob es der Familie recht ist, wenn man hier über ihre weiteren Schritte berichtet. Sie sollten selbst entscheiden, ob wir es wissen dürfen, auch wenn wir noch sooo neugierig sind. Vielleicht wollen sie ja anonym bleiben, falls sie sich mal hier blicken lassen.

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meine Geschichte: Dalia wird Königin (Korsett für eine Oldie-Power-Skoliose)
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Beitrag von Toni »

Ihre Anonymität ist leider "Dank Fliege" schon mal dahin....
und wir wollen nur helfen und unterstützen und sie NICHT vorführen wie einen Tanzbären!
Ich habe sie eingeladen ins Forum zu kommen.
Alle weitren Entscheidungen muss Elisabeth SELBST treffen. Wir können sie nur mit unseren Erfahrungen und moralisch unterstützen.
Gruß Toni
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Toni
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offener Brief an Prof. Dr. Harms

Beitrag von Toni »

Bitte um kritische Kommentare:
Prof. Dr. Jürgen Harms
SRH-Klinikum Karlsbad-Langensteinbach gGmbH
Tel.: +49 7202 61-3346
Fax: +49 7202 61-6166
Email: Juergen.Harms@kkl.srh.de


Sehr geehrter Herr Prof. Dr. Harms

Sie waren Studiogast bei Fernsehpfarrer Fliege und haben dort Position bezogen zur konservativen Skoliose-Therapie mit Korsett.

Hunderte von Jugendlichen mit Wirbelsäulendeformationen haben diese Sendung gesehen oder das Protokoll gelesen mit Ihren klaren Aussagen.
Die meisten, die derzeit ein Korsett tragen sollen und müssen, waren entsetzt und völlig demotiviert.

Ihre eindeutige Aussage stimmt nicht mit dem Stand der universitären Forschung überein.

Die prospektive Korsett-Studie der Universitätsklinik Münster 2003/2004 bestätigt eindeutig die Untersuchungen von Dr. Franz Landauer Uniklinik Innsbruck 1999, dass Skoliose-Therapie mit derotierendem Korsett in den Fällen mit guter Compliance zu messbaren und stabilen VERBESSERUNGEN der Cobb-Winkel und der Rotation führen kann.

Beide Studien wurden leider nicht mit wirklich guten Korsetten durchgeführt, sondern nur mit mäßig bis mittelmäßig korrigierenden Orthesen mit einem durchschnittlichen Korrekturwirkungsgrad von ca. 40%.

Dies gilt augenscheinlich leider bei den allermeisten skoliose-behandeltden Ärzten schon als als „gute Korrektur“.

Nicht einmal eine Handvoll Orthopädietechniker oder Orthopädiemechaniker-Meister in Deutschland/Österreich/Schweiz sind in der Lage, hochkorrigierende Rumpforthesen mit mehr als 70 % Korrektur bis Überkorrektur (wie sie z.B.der Orthopädiemechanikermeister Amor Rahmouni anstrebt und in vielen Fällen erreicht) herzustellen.

Mit hoch- und überkorrigierenden Orthesen sind aber erstaunlich gute Behandlungsergebnisse möglich und nachgewiesen. Insofern ist Ihre Aussage in der Sendung FLIEGE gegenüber Frau Liebl und ihrer Tochter Elisabeth sachlich und fachlich nicht korrekt!

Richtig ist aber leider, dass ein fast ausschließlich chirurgisch tätiger Wirbelsäulen-Operateur wie Sie (oder Dr. Metz-Stavenhagen, Prof. Dr. Halm, Prof. Dr. Hopf, Prof. Dr. Carsten, Dr. Liljenqvist, Prof.Dr. Kriesmer und Kollegen) immer nur die „Korsett-Versager“ und deren „Versager-Korsette“ zu sehen und „auf den Tisch“ bekommen. Insofern kann man Ihnen Ihre Haltung und Einstellung gegenüber der Korsett-Therapie NICHT VERDENKEN und Sie haben aus Ihrer Sicht der Dinge durchaus Recht.

Auf sehr starke Kritik ist Ihr menschliches oder besser gesagt arrogant- unmenschliches Verhalten in der Sendung bei vielen mir bekannten Skoliose/Kyphose-Patienten gestoßen, mit dem Sie eine Mutter und ihre Tochter bloßgestellt und verbal „geohrfeigt“ haben.

Was der Tochter von Frau Liebl passiert ist, liegt unter anderem daran, dass solche Professoren wie SIE sich bis heute noch nicht auf einen qualitativen Mindeststandard in der Skoliosetherapie einigen konnten und bis heute in diesem Bereich weder Qualitätssicherung noch Qualitätsmanagement eingeführt haben.

Dazu zählen leider auch die Korsette aus Ihrem Hause, die einen äußerst schlechten Ruf genießen, was die handwerkliche Qualität und die erreichten Korrekturen angeht.
Kein Wunder also, dass sich die Orthopädietechniker keine besondere Mühe geben, wenn nach Ansicht des „Chefs“ das Versagen der Korsett-Therapie ohnehin vorprogrammiert ist.

Wir (die größte deutschsprachige virtuelle Selbsthilfegruppe für Skoliose& Kyphose-Patienten) machen immer wieder die empirische Erfahrung, dass insbesondere nahmhafte OP-Kliniken im konservativen Bereich total versagen und so das „Nachschub-Futter“ für Ihre OP-Säle selbst generieren.

Andererseits können besonders engagierte Behandlungsteams (Ärzte, Orthopädie-Techniker, Physiotherapeuten und Hochcompliance-Patienten) gemeinsam enorme Erfolge vorweisen, wie dieses eine von vielen Beispielen zeigt:

Skoliose 55° Cobb 15 Jahre Primärkorrektur im Korsett 15°Cobb

Vor Therapiebeginn Nach SCHROTH-REHA und 3 Monate Korsett



Vor Therapiebeginn Nach 3 Monaten nach 6 Monaten


Kosmetisches Ergebnis nach einem Jahr!

Die Patientin hat ihr Korsett von RAHMOUNI/Stuttgart sehr konsequent 22- 23h/d getragen und täglich ca. 1 h befundspezifische KG nach Kath. Schroth ausgeführt.

Sie sollte 2003 mit 14 Jahren in der Uniklinik Innsbruck nach Harrington operiert werden, da sie angeblich ausgewachsen wäre und ein Korsett nichts gebracht hätte.

Inzwischen wurde auch von der Universitätsklinik Innsbruck der Patientin gutachterlich attestiert, dass sie weit unterhalb der OP-Indikation liegt und die Skoliose wesentlich verbessert hat. Die Patientin führt die Therapie nun selbstständig mit einem neuen Korsett in leichter Überkorrektur fort.
Wir könnten Ihnen viele solche Beispiele vorstellen und beweisen.

Auch Sie können nicht abstreiten dass es solche Erfolge gibt.

Leider machen sich die chirurgisch tätigen Wirbelsäulen-Orthopäden nie die Mühe zu rekapitulieren, WARUM solche Erfolge zustande kommen, weil solche Erfolge nie bei ihnen vorgestellt werden.
Sie hinterfragen auch nicht die Gründe und Ursachen für Misserfolge, sondern pauschalieren und propagieren das vollständige Versagen der konservativen Skoliose-Therapie.

Sie verschweigen auch, wie viele Skoliosen nach einer OP sich nicht mehr wohl fühlen, chronische Schmerzpatienten werden, die vor der OP schmerzfrei waren, und die OP lebenslang bereuen.

Skoliosen können durch Operationen zwar begradigt, aber leider nicht wirklich geheilt werden. Es wird lediglich eine Anomalie, die krumme Wirbelsäule, gegen eine andere Anomalie, eine korrigierte, aber versteifte Wirbelsäule, ausgetauscht. Dies ist leider in sehr vielen Fällen der richtige, weil letztmögliche Weg.

Aber NICHT PAUSCHAL der einzig mögliche!

Wir bitten Sie dies zur Kenntnis zu nehmen, und bitten Sie, bei öffentlichen Auftritten um etwas mehr Respekt vor den Erfolgen der mit hoher und bewundernswerter Compliance kämpfenden korsett-tragenden Jugendlichen, die Sie völlig demotiviert haben.
Und etwas mehr Mitgefühl verzweifelten Patienten gegenüber, deren Hauptfehler war, dass sie mittelmäßigen und unerfahrenen Ärzten vertraut haben, die das "Wesen" dieser immer noch geheimnisvollen Wirbelsäulenerkrankung bis heute nicht verstanden haben.

Mit hochachtungsvollem Gruß und besten Wünschen für Ihre Patienten

Toni
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arosa
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Beitrag von arosa »

danke, dass du dich der Aufgabe angenommen hast, dem Prof die Meinung der betroffenen - doch recht breiten - Öffentlichkeit kundzutun. Ein Vorschlag meinerseits:

Zitat: Die meisten, die derzeit ein Korsett tragen sollen und müssen, waren entsetzt und völlig demotiviert.

Entsetzt ja, aber den Erfolg der Demotivation sollten wir ihm nicht gönnen! Vielleicht eher 'verunsichert'?

LG, arosa

(Ich muss w.o. zitieren, da ich das mit dem offiziellen Zitat irgendwie nicht hinbekommen... ähem :/ )
Evelin Jäger
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Skoliose bei "Fliege"

Beitrag von Evelin Jäger »

Hallo Toni,
die erste Aufregung und Empörung über das Auftreten von
Herrn Prof. Harms bei "Fliege" ist anscheinend vorbei.
Deshalb finde ich es gut und danke Dir, dass Du dem Professor
einen persönlichen Brief geschrieben hast.
Ich habe unmittelbar nach Sendung der Redaktion "Fliege"
einen Brief geschrieben. Leider hat sich niemand gemeldet, werde
aber nachhaken !
Wenn Du von demotiviert sprichst, kann man es so sehen.
Zum Glück werden viele Kinder und Jugendliche, wie auch meine
Enkeltochter, die Sendung nicht gesehen haben.
Aber bei viele Eltern, die täglich ihren Kindern sagen und auch müssen,
dass das Korsett 23 Stunden getragen werden soll, können bei dem
einen oder anderen Zweifel aufkommen lassen.
Es ist verdammt schwer, täglich mit guten und hoffnungsvollen Worten
darauf hinzuweisen, dass ein Erfolg in Aussicht steht. Und dieser Mann
macht mit ein paar Worten alles kaputt. Du hast so recht, wenn Du
schreibst, wie es denen geht, die mit einer versteiften Wirbelsäule
leben müssen, darüber hat er nichts gesagt.
Gruß Evelin
Tomma
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Beitrag von Tomma »

Heute findet sich in "Die Welt" ein zum Thema passendes Interview:
"Ein Aufritt bei Fliege ersetzt keine Therapie"
Psychologin Christiane Papastefanou über Daily Talks, Gruppensex auf dem Dorf und Lebenshilfe im Fernsehen
von Antje Hildebrandt


Lebenshilfe - das ist nach Ansicht der Moderatoren die große Aufgabe der täglichen Talkshow. Pastor Jürgen Fliege, dessen Sendung vor der Absetzung steht, sieht in seiner Show die letzte Bastion öffentlich-rechtlichen Auftrags im ARD-Nachmittag, Vera Int-Veen hat gerade sogar eine "Aktionswoche" "Vera macht Mut" hinter sich gebracht. Kann Fernsehen das wirklich leisten? Christiane Papastefanou, 47, ist als Expertin für Entwicklungs- und Familienpsychologie schon bei verschiedenen Sendern aufgetreten - und hat dabei ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht.


Die Welt: Frau Papastefanou, wenn "Fliege" abgesetzt wird: Profitieren Sie und Ihre Kollegen als niedergelassene Psychotherapeuten davon?


Christiane Papastefanou: Nein, es wird überhaupt keine Rolle spielen. Ein Auftritt bei "Fliege" ersetzt keine Psychotherapie. Umgekehrt haben mir schon einige meiner Patienten berichtet, sie schauten sich solche Sendungen gern an.


Die Welt: Warum?


Papastefanou: Wenn eine Sendung themenzentriert ist, kann der Zuschauer Parallelen zu seiner eigenen Situation ziehen. Das verschafft Trost. Der Zuschauer erkennt: Es gibt noch andere Menschen, die so fühlen wie ich. Ich bin gar nicht verrückt. Mein Problem ist lösbar. Andererseits befriedigen solche Sendungen natürlich auch eine gewisse Sensationslust. Ich bekomme Einblicke in Bereiche, die mir sonst versperrt bleiben.


Die Welt: Wie verzweifelt ist ein Mensch, der sich vor Millionen Zuschauern einem Seelenstriptease unterzieht?


Papastefanou: Ich bin mir gar nicht so sicher, ob es tatsächlich der Wunsch nach Hilfe ist. Da steckt mehr dahinter. Die Gäste der Daily Talks sind ja in der Regel noch sehr jung. Bei den einen ist es der Kick, auch mal ins Fernsehen zu kommen. Andere wissen vielleicht gar nicht, worauf sie sich einlassen.


Die Welt: Für solche Fälle bieten die Sender eine psychologische Nachbetreuung an.


Papastefanou: Mag sein, aber für jemanden, der sich in einer Daily Talk zum Gespött seiner Kollegen gemacht hat, fangen die Probleme doch erst an. Die Leute können doch gar nicht abschätzen, was das Fernsehen mit ihnen macht. Sie werden bloßgestellt, angegriffen - und auch gekränkt.


Die Welt: Und am Ende landen sie doch bei Ihnen?


Papastefanou: Es gibt leider immer noch eine Hemmschwelle. Ich habe Patienten, die von weit her kommen, weil sie Angst haben, daß sie jemand sieht.


Die Welt: Den Erfolg einer Therapie können auch Sie nicht garantieren.


Papastefanou: Probleme lassen sich nur lösen, wenn ich es schaffe, eine Vertrauensbasis zu dem Patienten aufzubauen. Jeder Mensch ist schließlich sein eigener Experte. Meine Aufgabe als Psychologin ist es, ihm zu helfen, seine eigenen Ressourcen zu mobilisieren. Herr Fliege, die Super-Nanny und die anderen TV-Ratgeber suggerieren ihren Schäfchen dagegen: Wir sind die Experten - und ihr habt keine Ahnung.


Die Welt: Gibt es denn ein Tabu, das das Fernsehen noch nicht gebrochen hat?


Papastefanou: Neulich ging es bei "Vera am Mittag" um Gruppensex auf dem Dorf. Da trat eine Frau verkleidet mit Perücke und Sonnenbrille auf, die solche Treffen heimlich bei sich zu Hause veranstaltete. Mit einem solch intimen Thema ins Fernsehen zu gehen, finde ich besonders problematisch.


Die Welt: Wie verträgt sich denn die Sensationslust der Zuschauer, mit dem Anspruch der Talkmaster, ihren Gästen zu helfen?


Papastefanou: Überhaupt nicht. Ich war mal als Expertin zum Thema Nesthocker bei "Fliege" eingeladen. Da saß ein 50-jähriger Mann, der noch bei seiner 80-jährigen Mutter wohnte. Bei seinem Anblick fingen die Zuschauer schon an zu grinsen. Viele dachten wahrscheinlich an "Ödipussi". Dabei litt der Mann unter schweren Problemen, aber die wurden in einer Art und Weise aufbereitet, daß sie in ein Schema paßten. Dem einzelnen Mensch wird diese Form der Darstellung nicht gerecht.


Die Welt: Niemand erwartet vom Fernsehen eine Psychoanalyse.


Papastefanou: Nein, dafür reicht die Zeit nicht. Probleme werden blitzlichtartig beleuchtet. Die Leute bekommen nur wenig Raum. Wenn dann noch bissige Kommentare aus dem Publikum kommen, schaukelt sich die Stimmung schnell hoch. Der Talkmaster verliert die Kontrolle. Was die Studiogäste sagen, kann er nicht vorhersehen.


Die Welt: Das gehört doch zur Dramaturgie.


Papastefanou: Na klar, es geht um die Quote. Ich will den Talkmastern zwar nicht den Anspruch absprechen, zu helfen. Aber die Methoden sind mitunter doch recht fragwürdig.


Die Welt: Gibt es keine positiven Beispiele?


Papastefanou: Doch, das SWR-"Nachtcafe" mit Wieland Backes zeigt, daß es anders geht. Der Studiogast wird nicht vorgeführt, sein Fall wird mit Filmen von mehreren Seiten beleuchtet. Dazu gibt es Sachinformationen: Dieses Problem tritt dort und dort auf - so und so viele Bürger leiden darunter.


Die Welt: Herrn Backes würden Sie auch Ihre eigenen Patienten anvertrauen?


Papastefanou: Ich bekomme regelmäßig Anfragen von Sendern, ob ich nicht Betroffene zu einem Thema vermitteln kann. Das "Nachtcafe" könnte ich vertreten. Allerdings habe ich es aufgegeben, solche Nachfragen weiterzuleiten. Von meinen Patienten will nämlich keiner ins Fernsehen.


Interview: Antje Hildebrandt


Artikel erschienen am Mo, 20. Juni 2005
gala
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Beitrag von gala »

Hallo Toni,

von Beginn dieses Threads hoffte ich, dass du dich bei diesem Thema mit deinem immensen Wissen zu Wort meldest. Das was Prof. Harms in der Sendung sagte kann so nicht stehen bleiben.

Super ist nun dieser Brief an diesen überheblichen Professor, es hätten nur wenige besser machen können glaube ich.
Allerdings verstehe ich nicht, was du damit sagen willst.
skoliose 55° Cobb 15 Jahre Primärkorrektur im Korsett 15°Cobb

Vor Therapiebeginn Nach SCHROTH-REHA und 3 Monate Korsett
Vor Therapiebeginn Nach 3 Monaten nach 6 Monaten
Kosmetisches Ergebnis nach einem Jahr!


Und ich schließe mich arosa an mit:
Entsetzt ja, aber den Erfolg der Demotivation sollten wir ihm nicht gönnen! Vielleicht eher 'verunsichert'?


Grüße von
Gabi
irma
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Beitrag von irma »

Hallo Toni,
ich möchte noch ergänzen, dass zum Thema hochkorrigierende Korsette ein Artikel in der Fachzeitschrift "Der Orthopäde" veröffentlicht wurde: J. Matussek et al. (aus der Uniklinik Berlin/Oskar-Helene-Heim; einer der Mitautoren ist K. Nahr): Zwei- und dreidimensionale Korrektur von Skoliosen durch Korsettbehandlung. Optimierte konservative Therapie der idiopathischen Skoliose durch ein weiterentwickeltes Cheneau-Korsett. Orthopäde (2000) 29: 490-499.
In diesem Artikel wird die Wirkungsweise eines dreidimensional korrigierenden Cheneau- Korsetts der neuesten Generation beschrieben und die Notwendigkeit einer möglichst hohen Primärkorrektur (!) betont. Es wird festgestellt, dass ein solches Korsett die Skoliose (versorgt wurden Krümmungen bis 40° Cobb) nicht nur stoppen, sondern dauerhaft verbessern kann.
Jemand, der sagt, er sei seit 10 Jahren von der Wirkungslosigkeit der Korsett-Therapie bei Skoliose überzeugt, ist therapeutisch offensichtlich nicht auf der Höhe der Zeit.
Viele Grüße.........Irma
Mattes

Beitrag von Mattes »

Hallo Toni,

hast du schon Antwort von Prof. Harms?

Grüße
Mattes
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bluecat
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Beitrag von bluecat »

Mich würde auch interessieren, ob Toni schon eine Antwort erhalten hat.

Habe jetzt gelesen das FLIEGE ab 2006 definitif eingestellt wird, die Einschaltquoten werden nicht mehr erfüllt, trotz Druck durch die ARD.
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Beitrag von J-Maria »

Hallo zusammen,

hat jemand von Euch eine Rückmeldung von der Firma „Fliege“ bekommen?

Heute in unserer Berliner SHG hatte XY (XY ist sozusagen die „Pressespiegel-Frau“: bei uns, sammelt Skoliose-Zeitungsartikel seit vielen, vielen Jahren.) die Zeitschrift „Fliege“/August-Ausgabe mitgebracht. Habt ihr eigentlich gewusst, dass es zu der Sendung auch eine Zeitschrift gibt?

In dem Artikel, den ich meine kommt das Wort Skoliose gar nicht vor!
ABER, ein Professor wird dort zitiert, der sonst schon etwas mit Skoliosen zu tun hat.

Ich habe damals die Sendung nicht gesehen. Erfahren davon habe ich nur von Evelin und hier im Forum. Aber ich meine, dass dieser Artikel eine Zusammenstellung von Zitaten und Informationen aus der hier besprochenen Sendung entstand.

Habe die Zeitschrift überflogen, und meine, dass die ganze Ausgabe ist nichts anders als eine Wiederholung/Zusammenfassung von den vielen Fliege-Fernsehnsendungen.

Diesen speziellen Artikel habe heute gelesen.
Professor Harms wird dort zu allgem. Rückenproblemen zitiert, über Skoliose kein Wort.
Wahrscheinlich eine Konsequenz der vielen Briefe, die ihr an die Redaktion geschrieben habt, man wollte wohl nicht mehr Angriffsfläche bieten.

Ich hatte gesucht und mit einer Art „Ergänzung“ zu dem Thema Skoliose gerechnet. Liegt doch normalerweise nah, dass man sozusagen als Nachbereitung einer Sendung, wenn man das schon macht, Einiges im Nachhinein ggf. ergänzt oder die Zuschauerreaktionen erwähnt. Nichts. Nichts in diesem Artikel und nichts in der Zeitschrift.
Dieser Artikel ist 4 A4-Seiten lang, davon die Hälfte nehmen Bilder ein. Bilder von Fliege mit seinen Gästen (auch mit Professor), ein Übergroßes Bild von Anouschka Renzi (Zeitungen mit Promis-Fotos verkaufen sich wohl besser) und Buchbilder von zwei Büchern (Beide Bücher des Goldmann-Ankara Verlages – ich will nicht darauf wetten, aber ob der gleicher Verlag diese Zeitschrift ausbringt oder ein „verwandter“ Verlag?). Weiter fällt mir auf, dass bei der Werbung für die Bücher auch der Preis dran ist und haltet euch jetzt fest – auch die Seitenzahl.
Buch mit 416 Seiten kostet 12 Euro und das Buch mit 160 Seiten kostet 6 Euro. Hat man wahrscheinlich deshalb angegeben, weil auf dem Foto sind die Bücher so abgebildet, als ob sie gleichdick wären. Klar man sichert sich ab, damit da bloß keine Reklamationen geltend gemacht werden. ;D

Von jemandem der Bücher bewirbt, als ob es Toilettenpapier wäre (2-lagig kosten 2,30 Euro und 4-lagig ist dann logischerweise teurer) sollte man nicht ... erwarten. (Will mir jetzt kein Urteil dieser Bücher an sich erlauben, meine hier nur die Art und Weise – Übrigens sind es Bücher aus dem Regal „Psychologie“.

J-Maria
Zuletzt geändert von J-Maria am Mi, 05.10.2005 - 15:50, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitrag von J-Maria »

Ich möchte hier aus dem Austausch in unserer SHG in Berlin unbedingt einen Eindruck weitergeben.

Es gibt Frauen, auch in unserer SHG, die dem Prof. Harms viel zu verdanken haben.
Sie lesen und beteiligen sich nicht in diesem Forum.
Von diesem Posting hier haben sie erfahren und es gab bei uns in der Gruppe eine Diskussion.
Frauen denen so etwas wie ein zweites Leben durch eine Operation geschenkt wurde, sehen in dem Professor nicht den kalten Chirurgen, sondern einen Wohltäter.
Es wurde von einem sehr guten Patientenverhältnis und einer jahrelangen guten Nachsorge einer Operation berichtet.

Dass von der Fliege-Radaktion keine Stellungnahme kommt, ist nicht wirklich enttäuschend.
Vor diesem Hintergrund was ich über dem Prof. Harms in der SHG-Gruppe erfahren habe, würde ich gerne wissen, ob du Toni inzwischen von ihm eine Reaktion auf deinen Brief erhalten hast?

Gruß

J-Maria
Isolde
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Stellungnahme Dr. Hoffmann

Beitrag von Isolde »

Hallo, warum ist es eigentlich so ruhig um diesem Beitrag geworden? Hat Dr. Hoffmann eine Stellungnahme verfasst und wo ist sie ggf. zu lesen?

Gruss Querleser
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Dalia
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Therapie: 1983-1994 Korsetts verschiedener OTs, zuletzt bei Rahmouni, dann Korsettabschulung im Jahr 1994, seit 05/2005 bis etwa 2018 Nachtkorsett von Rahmouni, Therapieziel: Halten der Skoliose, seit 2018 keine Therapie mehr
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Beitrag von Dalia »

Wie wäre es, wenn du ihn anmailen würdest? ;)
Ich kann dem Leben nicht mehr Tage geben, aber dem Tag mehr Leben. (Bertolt Brecht)
meine Geschichte: Dalia wird Königin (Korsett für eine Oldie-Power-Skoliose)
Isolde
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querleser

Beitrag von Isolde »

Hallo Dalia,

gute Idee, habe folgende Mail verschickt.....

----------------------------------------------------------------------------------

Sehr geehrter Herr Dr. Hoffmann,
sie ermutigen uns Eltern ihrer Rahmouni-Korsett Kinder sich im Internet auf der Skoliose-Info-Forum Seite zu informieren. In Ihrem Wartezimmer liegen ja auch die Kärtchen mit den entsprechenden Links zum Info-und OP-Forum.

Uns ist vor ca. zwei Wochen beim Durchstöbern der Beträge ein Bericht über die Fernsehsendung "Die Fliege - vom 7.6.2005" aufgefallen. Dort wird die Korsetttherapie vom eingeledenen Prof. Dr. Harms als nicht mehr zeitgemaeß dargestellt. Wir sind der Sache nachgegangen und haben uns bei "mitschnitt.tv@brw.de" eine DVD mit einer Aufzeichnung der Sendung besorgt.

Nachdem wir die Sendung gesehen haben, sind wir mehr als beunruhigt. In Ihrem Forum steht der entsprechende Beitrag unter: viewtopic.php?t=3852

Bitte lassen Sie uns baldmöglichst Ihre Stellungnahme zukommen. Anhand Ihrer langjährigen Patientendatenbank, mußten sie doch in anonymisierter Form statistisch gesehen leicht das Gegenteil beweisen lassen.

Mit freundlichen Grüßen....

-----------------------
Hier der besonders berückende Orginaltext aus der Sendung:
-----------------------
Prof. Harms: ......
Punkt 1: Eine Skoliose entsteht ja nicht plötzlich. Sie entsteht im Alter von 10-11 Jahren und führt zu einer strukturellen Veränderung der WS. Da kann man so viel "kann, kann, kann" sagen und soviel zur Seite biegen wie man will, da wird sich nix mehr tun, weil die Wirbelkörper und damit die Deformität der WS eingebaut ist und durch keine andere Methode als einer Op mehr korrigiert werden kann. Dieses Heilen bring nichts außer dass es Zeit verschwendet und dann die Skoliose, die ja jetzt schon 74° beträgt vielleicht 94° erreicht hat und dann wird die Op sehr schwer. Wenn der Heiler dann pro Grad 1000 Euro Strafe zahlen müsste, dann würde die Sache eine ganz andere Bedeutung bekommen. Wir Mediziner können, wenn wir etwas tun das nicht hinhaut, von dem Patienten verklagt werden, was ja heute offensichtlich ein Volkssport ist. Aber die Heiler können tun was sie wollen, mit Kräuter auflegen, und laufen selbst straffrei herum, wenn es dem Patienten schlechter geht.
Das ist etwas, das ich hier ganz klar sagen will. Die Eltern müssen sich darüber im Klaren sein, dass wenn sie so etwas tun, die Skoliose sich pro Jahr um 4-5° verschlechtern wird, dass kann man klar voraussagen, dann sollten sie auch die Konsequenzen tragen.

Hr. Fliege: Mit anderen Worten, du hast nicht viel Zeit!

Prof. Harms (vorwurfsvoll an die Mutter): Wieso lässt man sein Kind sowieso bis 74° kommen?

Mutter (mit Tränen in den Augen):
Wir haben mit 32° angefangen und haben uns auf die Ärzte verlassen. Die haben uns erst mit KG behandelt und sie dann in ein Einsteigerkorsett - TRIAC-Korsett, so nennt man das - gesteckt, und jetzt hat sie ein Chêneau-Korsett und trotzdem 74°. Ich zweifle an der Schulmedizin!

Prof. Harms: Das verstehe ich, aber das was gemacht wurde entspricht nicht der momentanen Lehrmeinung. Die Korsett-Behandlung, so sage ich bereits seit 5 Jahren, ist falsch. Wir machen seit 10 Jahren keine Korsettbehandlung mehr. Sie haben ja selbst gesehen, dass trotz ständiger Korsettbehandlung eine ständige Verschlechterung stattfindet, und deshalb ist die Korsettbehandlung mit all ihren psychischen Problemen obsolet.
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Registriert: So, 19.02.2006 - 10:23
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Diagnose: Kyphose anfangs 59 Grad, inzwischen nur noch 49 Grad, Neuroforamen-Stenose (Einengung der Nervenwurzeln) in der HWS.
Therapie: Rahmouni-Korsett seit Februar 2006, zeitweise mit Halsteil, Schroth-Reha Juni / Juli 2010
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Beitrag von Thomas »

Hallo querleser(;D),

finde ich echt Spitze, dass Du Dr. Hoffmann angeschrieben hast!

Nur zur Sicherheit: Dr. Hoffmann hat auf seiner Web-Seite eine email-Adresse (Praxis@Dr-Hoffmann-Leonberg.de) , die scheinbar nicht funktioniert. Folgende email-Adresse sollte aber funktionieren: skoliose-hoffmann-leonberg@t-online.de .

Außerdem ist Dr. Hoffmann gegenwärtig (bis einschließlich 26.08.07) im Urlaub. Vielleicht sendest Du Deine email nach seinem Urlaub nochmals ab, nicht dass die mail untergeht! Wäre schade!

Halt uns auf dem laufenden, wenn Du eine Antowrt von Dr. Hoffmann bekommst!

Viele Grüße

Thomas
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