Brustverkleinerung wegen Skoliose???

Fragen und Antworten rund um das Thema Skoliose
Benutzeravatar
Toni
Profi
Profi
Beiträge: 4388
Registriert: Sa, 20.04.2002 - 19:07
Geschlecht: männlich
Diagnose: M. Scheuermann Kyphose (urspr. 68°)
M. Baastrup
Therapie: 1 Boston B.O.B.
1 Milwaukee
2 Rahmouni´s
1 TüKO
Und SCHROTHen bis bis die Sprossenwand qualmt und sich die Spiegel krümmen!
Wohnort: Allgäu

Beitrag von Toni »

Auch auf der HomePage der Vereinigung der Deutschen
Ästhetisch-Plastischen Chirurgen wird bei zu großen Brüsten über die typischen Probleme zu großer Brüste berichtet:
http://www.vdaepc.de/index.php4?start=1 ... n=&seite=1
In necessariis unitas, in dubiis libertas, in omnibus caritas!
mama35

Beitrag von mama35 »

also ich mache 6 mal 0-8-15 KG

erst danach will er röntgen....

ich sehe mich ja selten von hinten, wenn ich mich bücke....
aber so schlimm siehts bei mir wohl nicht aus... glaube ich

vielleicht ist es auch nur eine ganz leichte skoliose oder kyphose... ich hab ja keine ahnung....
aber gesehen hat er es wohl an meinen speckfalten im rücken, die auf unterschiedlicher höhe sind....
dann wurde die WS mit den fingern abgetastet und darauf hin wurde der ausdruck skoliose in den raum geworfen.

nunja.... ich werde deinen rat befolgen und fragen ob er die komplette WS von sämtlichen seiten röntgen kann....
dann weiss ich wohl mehr (oder aber auch nicht - je nach dem ;-) :/ ob er kann oder nicht)
mama35

Beitrag von mama35 »

ach hab ich vergessen...

ich komme aus dem plz-gebiet 52---
mama35

Beitrag von mama35 »

habe gesehen dass mein thread hierhin verlegt wurde und bin dadurch auf die vorrednerin Kartoffelbrei aufmerksam geworden.....
Würde es mir den wirklich erleichterung bringen wenn man mir vorne die schwere brust(sie wiegt über 2 kilo)verkleinert?
Und was kann ich den noch machen damit die KK endlich die kosten übernimmt?
meine frage an dich Kartoffelbrei: meinst du beide Brüste wiegen 2 kilo oder eine? hast du sie selber gewogen oder sind sie von einem arzt gewogen worden?
wie ist dein kampf mit der krankenkasse ausgegangen, oder kämpfst du noch immer???

liebe grüße mama35
peter 1
treues Mitglied
treues Mitglied
Beiträge: 364
Registriert: So, 01.07.2007 - 22:41
Wohnort: Bad Bevensen

Brustverkleinerung im Klinikum Neustadt

Beitrag von peter 1 »

Hallo mama35 und Kartoffelbrei,
Toni hat Euch schon Basisinformationen gegeben. Ich will noch eine Ergänzung liefern: Das Klinikum Neustadt hat sowohl eine Abteilung, die auf Brustverkleinerung spezialsiert ist, als auch eine Wirbelsäulenklinik, die auf Skoliose spezialisiert ist. Beide Kliniken arbeiten bei Bedarf zusammen. Ich empfehle, Euch dort beraten zu lassen. Dort werdet Ihr auch darüber informiert, wie die Kostenübernahme durch die Krankenkasse beantragt und begründet werden kann.
Es grüßt Euch Peter in der Heide.
Gast

Beitrag von Gast »

Hallo Kartoffelbrei und mama?,

auch ich habe eine starke Skoliose und ebenfalls eine sehr große Brust.

Seit der Geburt meiner Kinder ist sie von 75 C auf 75 E gewachsen und wird auch nicht mehr kleiner.

Da ich gehört habe, daß wenn man voll Stillt, ein eh schon großer Busen eventül kleiner werden kann habe ich diesen Rat befolgt und gehofft. Leider hat es bei mir nicht zugetroffen.

Auch ich habe einen Antrag auf Brustverkleinerung gestellt, der aber auch nach Begutachtung des MDK abgelehnt wurde. Allerdings denke ich, daß es bei mir daran lag, daß ich bei einer Plastischen Cirurgin war und nicht in einem Regelkrankenhaus.

Mittlerweile habe ich die Krankenkasse gewechselt, da diese auch eh so hirnrissige Ansichten haben.

Ich habe auch erst mal keinen Wiederspruch eingelegt, da ich dieses Jahr eh an der Wirbelsäule operiert werde. In ca. 2 Jahren oder sogar schon in 1 1/2 Jahren werde ich einen erneuten Versuch starten und hoffe, daß ich damit dann durch komme.

Meine Mutter hat im Dezember einen Antrag zur Brustverkleinerung gestellt und wurde jetzt im Februar operiert. Sie hat keine Skoliose, sie hatte nur Schmerzen im Schulterbereich. Ist doch echt komisch.

Also ich drücke allen die Daumen, daß es doch irgendwie klappt.

Viele Grüße
mama35

Beitrag von mama35 »

hallo liebe "Gästin"

hatte deine mutter denn eventuell größere brüste, oder war sie bei einer anderen krankenkasse versichert?

war sie bei einem anderen MDK???

ich glaube mittlerweile auch dass die MDKs vielleicht 1 OP pro jahr befürworten darf und da entscheiden die dann wohl nach der nase oder so....

es ist schon komisch, dass die so unterschiedlich entscheiden und vorallem, dass es den krankenkassen nicht klar ist, dass schwere brüste eben nunmal wirklich ein problem sind, denn man schleppt die last ja den ganzen tag mit sich rum und nicht wie ein bauarbeiter, der zwischendurch die steine ablegt um mittagspause zu machen und nach 8 stunden schleppen ist eh erstmal pause für 16 stunden....

aber bei solchen menschen sehen sie ein, dass deren rückenleiden durch die schlepperei kommt

sehr komisch die kasseneinstellung - sehr engstirnig und bürokratisch
Eva36
aktives Mitglied
aktives Mitglied
Beiträge: 118
Registriert: Fr, 21.05.2004 - 14:15
Wohnort: Nürnberg

Beitrag von Eva36 »

Hallo,

die Krankenkassen verhalten sich hier genau wie bei den Kuranträgen - manche kämpfen ewig um eine Genehmigung und andere haben sie nach 2 Wochen. Außerdem spielt auch der Arztbrief eine große Rolle.

Ich wünsch Euch viel Erfolg und alles Gute

Eva
Es kommt nicht darauf an, was man aus uns gemacht hat,
sondern darauf, was wir aus dem machen, was man aus uns gemacht hat.

Jean-Paul Sartre
Gast

Beitrag von Gast »

Hallo,

ja, meine Ma hat natürlich ein wenig größere Brüste als ich, sie ist auch ein wenig älter als ich und hat auch ein paar Kilos mehr als ich. Ihr wurde nahegelegt, daß sie vor der OP noch ein wenig abnehmen sollte. Das bräuchte ich nicht, da ich eigentlich bei Gewichtsverlust fast Untergewichtig wäre.

Als ich den Antrag gestellt habe, waren meine Mutter und ich in unterschiedlichen Kassen, nun habe ich ja gewechselt, da meine ja eh fast nix gezahlt hätte (auch mit der WS-OP hätte ich sicher heftig kämpfen müssen).

Der MDK war denke ich mal der gleiche, weil Sie zur gleichen Adresse mußte wie ich. Nun habe ich keine Ahnun, ob da für die KK´s unterschiedliche Ärzte tätig sind, oder ob für alle KK´s der gleiche Arzt ist.

Die Entscheidung finde ich trotzdem etwas komisch.

Na ja, mal abwarten, was in ca 1 1/2 Jahren dann rauskommt.

Früher schaffe ich es nicht. Muß ja auch erst mal die WS-OP verarbeiten und gut überstehen.
mama35

Beitrag von mama35 »

hallo "gästin", hallo eva

was eva sagt, dass der brief des arztes entscheidend ist, denke ich auch....

dass sich die kassen so sträuben kosten zu übernehmen (obwohl sie mittlerweile mit einem sehr großen PLUS laufen) auf den gesundheitskosten der patienten finde ich unverschämt....

ich finde es untragbar, dass die kassen ihre schulden mit den geldern die eigentlich für patienten bestimmt sind ausgleichen und dabei noch menschen bevorzugen, die vielleicht nicht ganz so schlimm betroffen sind....

erinnert mich schon fast ans "hitlerregim" mit der "natürlichen auslese" nur nicht ganz so krass....
mama35

Beitrag von mama35 »

schade mein negativ-beitrag über die krankenkassen ist verschwunden

war denn der zu krass forumliert lieber admin?

ich hab doch bloß meine gedanken dazu niedergeschrieben und nicht behauptet dass es so sei

nunja

egal
mama35

Beitrag von mama35 »

ups... da ist er wieder :D

ich hab nix gesagt ;D
Antworten