plunze hat geschrieben:
Ich denke, ich werde versuchen einen auch einen Termin in Neustadt zu bekommen. Das scheint das Non-plus-ultra zu sein. Aber was ist in Neustadt anderes als in anderen Wirbelsäulenkliniken?
Das Non-plus ultra ist Neustadt sicher Nicht! Das wäre, wenn man überhaupt keine OP brauchen würde!
Was ist in Neustadt anders???
1. Viele Patienten ( NICHT NUR IN DIESEM FORUM!) die beide Kliniken kennen, loben Neustadt. Bessere Aufklärung, mehr Gesprächszeit, freundlicher, usw....
2. Prof.Halm hat das Instumentarium von Prof. Zielke ( legendär berühmter WS Chefchirurg an der WWK) weiterentwickelt und die OP-Methode weiter optimiert. Nach (meinem) bisherigem Wissen macht die WWK bis heute noch kein primärstabiles Implantat und braucht eine langwirige Gips- und Korsett-Nachbehandlung. Die Patienten in Neustadt werden wesentlich früher mobilisiert.
3. Prof. Dr. Halm und LOA Dr. Feteke gelten beide als hervorragende WS-Chirurgen, die nach Aussagen eines Ihnen unterstellten Arztes NOCH NIE eine problematische Komplikation bei einem ihrer operierten Patienten hatten.
4. Das HZI ( Halm-Zielke-Implantat) ist aus Titan. Sauteuer aber leichter und fester als chir. Edelstahl und weniger alergen.
5. Die Wartezeit auf den OP-Termin ist deutlich kürzer. Prof. Halm und Dr. Hoffmann sind der Meinung, daß wenn sich jemand für diese OP entscheidet, dann sollte die OP bald erfolgen. Die Wartezeit kann gewaltig an den Nerven zerren.
6. Die ganze Klinik hat auf mich einen außerordentlich modernen und professionellen Eindruck gemacht, dabei aber durchaus freundlich und vertrauenserweckend. Die Lage an der Ostsee ist phantastisch! (aber das dürfte bbei der Entscheidung keine große Rolle spielen.
7. Ich habe ein Referat von Prof. Halm gehört. Dabei hat er sehr souverän und glaubwürdig seine OP-Methode und Ergebnisse dargestellt. Falls ich jemals so eine OP nötig hätte wäre meine pers. Entscheidung klar. Also kann ich auch Anderen nichts anderes empfehlen, als sich dort hinzuwenden, wo ich selbst auch vorrangig hingehen würde.
Trotzdem würde ich VORHER auf jeden Fall einen konservativen Therapie-Versuch mit sehr gutem Korsett und Schroth-Reha machen. Das kann auch im Hinblick auf das OP-Ergebnis nicht nachteilig sein, wenn man schon mal etwas vorbegradigt und aufgebogen ist, und mit Korsett gelernt hat wie man mit versteifter WS lebt und sich bewegt.( z.B. Strümpfe anzieht oder Schuhe bindet). Die Reha verbessert auch den Allgemeinzustand so daß man die OP besser übersteht. Außerdem ist es auch für Operierte sehr gut, SCHROTH und verschiedene Methoden der Schmerzbewältigung Krafttraining, Bewegungslehre, usw...erlernt zu haben.
Gruß Toni