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Ich bin mir sicher, dass Wilke dir auf die Fragen sehr kompetente Antworten geben wird.
Ja, das stimmt, ich wünsche dir viel Glück
Ich bin ja auch schon seit 7 Jahren im Helios Klinikum in Behandlung, und ich hatte am Anfang ca. 18°, und das Korsett, dass ich darauf hin bekommen habe, ist wirklich sehr hilfreich.
LG nati
Im Leben geht es nicht darum zu warten, dass das Unwetter vorbeizieht, sondern zu lernen im Regen zu tanzen.
Du kannst ja bei dem Termin trotzdem nochmal nachfragen, Wilke kennt sich in diesem Bereich auch sehr gut aus.
tucki, das würde ich auf jeden Fall machen! Gerade bei einem 3-jährigen.
Einlagen sind ein besonderes Thema und werden auch durchaus kontrovers diskutiert, weil die Ursache einer Skoliose in den seltensten Fällen eine tatsächlich unterschiedliche Beinlänge ist, wo man sich eine Einlage am besten vorstellen kann.
Andrerseits lese ich auch, dass das auch eine temporäre Unterstützung einer Korrektur-Behandlung sein kann. Wenn die aber nicht parallel erfolgt, wäre ich schon ein bischen skeptisch mit dem Begriff "nicht schädlich".
Ich glaube die Einlagen bekommt er wegen seiner X-Beine und dem Senk-Spreiz-Knick-Fuß (oder so ähnlich ) und nicht wegen einer Beinlängendifferenz. Er hat die Beinlängen nicht gemessen (zumindest habe ich keine Behandlung gesehen was einer Beinlängenmessung ähneln könnte). Allerdings habe ich ja (wie bereits erwähnt) keine Informationen von dem Orthopäden bekommen und kann den Grund für die Einlagen nur vermuten.
Auf jeden Fall nehme ich den Befund mit zu Herrn Dr. Wilke und auch die Einlagen. Er kann damit dann sicher schon ein wenig anfangen und mir sagen was er empfiehlt.
Eine Frage hätte ich noch zu der verschriebenen Krankengymnastik. Ich bin unsicher ob sich die Krankengymnastik negativ auswirken könnte. Andererseits, was soll an 6 Krankengymnastikeinheiten schädlich sein? Was meint ihr? Wir haben den ersten Termin erst für den 11.10. bekommen. Soll ich vielleicht lieber absagen oder kann es "nicht schaden"?
Falls es hilfreich ist, auf dem Schein steht im Feld Diagnose mit Leitsymptomatik, gegebenenfalls wesentliche Befunde:
"Miss- und Fehlbildungen/Strukturschäden bei Kindern, Muskel-, Sehnenverkürzungen, Kontrakturen, segmentelle Bewegungsstärungen und Knick-Senk-Spreizfüße"
und im Feld Gegebenenfalls Spezifizierung der Therapieziele:
"Wiederherstellung, Besserung der Beweglichkeit der betroffenen und benachbarten Gelenke"
Ich schiebe die Frage noch mal hoch. Ist es problematisch Krankengymnasik zu machen wenn man nicht genau weiß ob eine skoliose vorliegt und wie schwer die skoliose ist?
tucki hat geschrieben:Andererseits, was soll an 6 Krankengymnastikeinheiten schädlich sein?
Das sehe ich auch so.
Ausserdem haben Physiotherapeuten sehr oft einen viel besseren Blick auf die Sache als Orthopäden (insbesondere schlechte und/oder desinteressierte Orthopäden ).
Wahrscheinlich wird in der ersten Einheit eine Art Anamnese / Bestandsaufnahme gemacht.
Die Diagnose
"Miss- und Fehlbildungen/Strukturschäden bei Kindern, Muskel-, Sehnenverkürzungen, Kontrakturen, segmentelle Bewegungsstärungen und Knick-Senk-Spreizfüße"
ist ja auch allgemein wie sie allgemeiner nicht sein kann
und überlässt ohnehin dem Physiotherapeuten, was zu behandeln ist.
Grüsse, Lady S