Leben ohne OP mit 48° Skoliose ?

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tanjalasvegas06
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Leben ohne OP mit 48° Skoliose ?

Beitrag von tanjalasvegas06 »

Hallo liebes Forum,

bei mir (weiblich, 27 Jahre) wurde vorgestern in der Uniklinik Düsseldorf eine Skoliose von 48° festgestellt. Der Arzt rät mir zu einer OP, da er meint, dass ich im Alter sonst Probleme bekommen würde. Jetzt habe ich noch im September einen Termin in der St. Georg Klinik in Hamburg, um eine zweite Meinung zu erhalten.

Weiss jemand, wie das Leben mit der Skoliose in ein paar Jahren aussehen würde, wenn man nicht operieren lässt? Würde eventuell nur Krankengymnastik helfen?
Ich habe wahnsinnige Angst vor der Operation, deshalb würde ich das nur im absoluten Bedarfsfall durchführen lassen. Dazu kommt, dass mein Mann und ich schon länger versuchen, schwanger zu werden. Diese Pläne müssten wir ja dann auch erstmal auf Eis legen.
Ich bin so schrecklich unsicher... :nein:

Vielen lieben Dank für eure Antworten!!! :top:
Lya500
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Re: Leben ohne OP mit 48° Skoliose ?

Beitrag von Lya500 »

Hallo Tanja,

eine Skoliose von 48 Grad ist schon heftig ,aber nicht unbedingt auf biegen und brechen operationsbedürftig. Hast du denn erhebliche Beschwerden? Man kann heute mit sehr guten Korsetts erhebliche Korrekturen erzielen, auch nach Abschluss des Wachstums. Das du dir Sorgen machst und wahnsinige Angst hast vor einer OP, kann ich total nachvollziehen. Das Sankt Georg in Hamburg, ich nehme an, du hast einen Termin bei Dr.Niemeyer ist eher chirurgisch orientiert. Ich würde mir an deiner Stelle mal einen Termin bei Dr. Hoffmann geben lassen, dieser hat mir zwar auch eine OP empfolen, ist aber auf meinen Wunsch, es erstmal mit einem guten Korsett zu versuchen eingegangen. Von ihm bekommst du eine saubere Diagnose und entprechende Therapieangebote. Mit normaler KG hast du keinen Erfolg bei dieser Krümmung. Dr. Hoffmann wird dir die KG nach Schroth empfelen und dir bestimmt eine Intensiv-Reha anbieten bei der du die KG nach Schroth erlernst und verinnerlichst, sodass du es zu Hause anwenden kannst. Viele hier im Forum haben damit sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich wünsche dir alles Gute und überlege es dir nochmal.

LG
lya
michaelas
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Re: Leben ohne OP mit 48° Skoliose ?

Beitrag von michaelas »

Hallo Tanja,
ich bin 42 Jahre alt und war heute beim Orthopäden. Zuletzt vor 10 Jahren, da sagte man mir, das sich in meinem Alter die Skoliose nicht mehr verschlechtern würde. Da hatte ich eine recht konvexe Skoliose von 54 °. Heute der Schock! Es wurden 66° gemessen. Jetzt wurde mir Krankengymnastik verschrieben. OP nur wenn die Schmerzen durch Krankengymnastik nicht weggehen (im Lendenwirbelbereich und die Rippen nach längeren stehen oder gehen). 2001 habe ich mich mal in Neustadt beraten lassen, da hieß es noch das Sie meine Wirbelsäule aufrichten würden. Hatte mich zur OP entschlossen, wurde dann aber Schwanger. Heute meinte der Orthopäde, bei einer OP werde nur erreicht das die Skoliose zum Stillstand kommt aber nicht begradigt wird. Toll. Bin auch etwas ratlos. Die einen sagen OP die anderen meinen bloß nicht, mit Krankengymnastik nach Schroth kann man die Wirbelsäule auch wieder aufrichten. Das ein Korsett etwas im meinem Alter bringt habe ich noch gar nichts von gehört. Da die Frage an Lya500: wo findet man DR Hoffmann?
Lg michaelas
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Re: Leben ohne OP mit 48° Skoliose ?

Beitrag von Lya500 »

Na, den findest du hier im Forum, wo sonst? ;D

Schaue mal unter Links u. Adressen oben auf der Startseite, dort findest du ihn.

Ich kann Dr.Hoffmann wirklich nur empfelen, denn er hat so manch einem mit einer höhergradigen Skoliose oder Hyperkyphose aus der Patsche geholfen und der Weg dorthin lohnt sich immer, egal wie weit weg es ist. Einen Termin bekommt man dort relativ schnell ca.2-3 Wochen, auch ohne Überweisung.

LG
lya
michaelas
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Re: Leben ohne OP mit 48° Skoliose ?

Beitrag von michaelas »

Hallo Lya500,
danke! ;)
Stuttgart ist aber schon ganz schön weit weg. Kann mir noch jemand einen guten Skoliose -Spezialisten in Schleswig-Holstein oder Hamburg empfehlen.
Lg michaelas
Sabona
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Re: Leben ohne OP mit 48° Skoliose ?

Beitrag von Sabona »

Hallo,

Dr. Hoffmann ist wirklich ein guter Arzt. Nur sollte man wissen, dass er auch, sobald man in der OP-Indikation ist, diese empfiehlt. Und die OP malt er in den schönsten Farben, so als gebe es keine Risiken.
Wenn man dies nicht möchte, unbedingt auf konservative Maßnahmen bestehen. Dann ist er auch dazu bereit.

Ich würde da lieber zu Dr. Steffan nach Bad Sobernheim fahren.

LG
Lady S
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Re: Leben ohne OP mit 48° Skoliose ?

Beitrag von Lady S »

tanjalasvegas06 hat geschrieben: Weiss jemand, wie das Leben mit der Skoliose in ein paar Jahren aussehen würde, wenn man nicht operieren lässt? Würde eventuell nur Krankengymnastik helfen?:
Hallo Tanja,
leider kann Dir niemand mit Garantie voraussagen, wie es Dir in ein paar Jahren ohne OP gehen wird.
Aber: genausowenig kann Dir jemand sagen, wie es Dir mit OP ergehen wird.
Das ist individuell sehr verschieden.
Es ist ja nicht so, dass mit einer OP alle Probleme aus der Welt sind.

Ich hatte z.B. mit 20 Jahren 42° und keinerlei Beschwerden ausser dass mich die Optik störte.
Nach einigen fruchtlosen Orthopädenbesuchen in grossen Abständen kam ich erst mit 50 Jahren zu Dr. Hoffmann und zur Schroth-KG.
Inzwischen bin ich bei 55°, vielleicht sogar noch mehr.
Ich würde Dir ganz dringend eine Skoliose-Intensivreha nach Katharina Schroth in Sobernheim oder Salzungen empfehlen. Das war das Beste, was mir (hinsichtlich meines Skoliose) je passiert ist und hat mir eine Menge Sicherheit gegeben.
Mir persönlich geht es sehr gut und ich habe kaum Beschwerden. Allerdings darf ich mir auch nicht alles zumuten: schwere Dinge heben und tragen sind Gift für mich, vor allem einseitiges Tragen; Drehbewegungen tun mir nicht gut usw.

Eine OP ist sicher in manchen Fällen das Richtige, aber Du musst Dir darüber im Klaren sein, dass sie nie mehr rückgängig zu machen ist (das versteifte Stück Wirbelsäule bleibt für immer steif) und Du solltest Dich sehr gut über die Risiken und möglichen Konsequenzen informieren, bevor Du Dich entscheidest.

Grüsse, Lady S
Lya500
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Re: Leben ohne OP mit 48° Skoliose ?

Beitrag von Lya500 »

Hallo Michaelas,

eigentlich ist dies der Thread von Tanja, aber ich antworte dir einfach nochmal. Du findest natürlich auch Orthopäden in deiner Nähe z.B in der Rubrik gesucht/gefunden und dort speziell unter den Überregionalen Sprechstunden, nur solltest du bedenken, dass dies nicht wirklich Wirbelsäulenspezialisten sind, sondern Orthopäden, die von Usern empfolen worden sind. Um aber eine genaue Diagnose bekommen zu können, wäre es sinnvoller gleich den richtigen Arzt in diesem Falle einen Wirbelsäulenspezialisten aufzusuchen.
Leider gibt es nicht sehr viele Wirbelsäulenspezialisten in Deutschland, weshalb man auch mal weitere Strecken in Kauf nehmen muss.

LG
lya
tanjalasvegas06
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Re: Leben ohne OP mit 48° Skoliose ?

Beitrag von tanjalasvegas06 »

Wow, vielen lieben Dank für die zahlreichen Antworten!! :)

Wie bekommt man denn eine Intensiv-Reha in Bad Sobernheim? Kann ich da selber anrufen oder muss
ich eine Überweisung oder Einweisung vom Arzt haben? Das hört sich doch gleich viel besser an
als eine OP. Zumindest versuchen würde ich das sehr gerne...
Lady S
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Re: Leben ohne OP mit 48° Skoliose ?

Beitrag von Lady S »

Du liest Dich am besten erst mal hier intensiv ein: viewforum.php?f=9
Man muss sich leider angewöhnen, sich selbst so gut es geht über alles kundig zu machen, damit man nicht alles glauben muss, was einem so erzählt wird (treiben Sie Sport, nehmen Sie ab, da kann man nichts mehr machen, gehen Sie schwimmen, da hilft nur noch eine OP, Reha bringt Ihnen nichts, bla, bla...)

Für die Reha kommt es darauf an, wie Du sozialversichert bist.
Für Angestellte ist der Kostenträger die Rentenversicherung, schau mal hier:
http://www.deutsche-rentenversicherung. ... _node.html

Der Papierkrieg ist lange nicht so schlimm wie er sich anhört, Du solltest aber einen Orthopäden haben, der die Reha befürwortet und weiss, was er da reinschreiben muss, damit das richtige rauskommt.

Grüsse, Lady S
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bluecat
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Korsett als Erwachsene (´03 -´07 Rahmouni,
seit 7/11 cctec),
Rehas 96, 02, 06, 09, 12, 15; KG, OP Empfehlung
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Re: Leben ohne OP mit 48° Skoliose ?

Beitrag von bluecat »

Hallo Tanja,

das ist ein gutes Thema und es kann LEIDER keiner sagen was richtig ist und man grübelt und grübelt....
Ich bin schon ein bisschen länger in dem Thema drin, daher mal meine Erfahrungen:
tanjalasvegas06 hat geschrieben:bei mir (weiblich, 27 Jahre) wurde vorgestern in der Uniklinik Düsseldorf eine Skoliose von 48° festgestellt. Der Arzt rät mir zu einer OP, da er meint, dass ich im Alter sonst Probleme bekommen würde.
Die OP Indiakation beginnt bei spätestens 50° nach Cobb. Aber die Krümmung alleine zählt längst nicht dazu. Dazu kommen z.B, Schmerzen, Ausfallerscheinungen, erheblich Probleme mit der Optik, starke Progredienz. Viele Chirurgen sehen nur die Gardzahl und sagen OP. Aber da ist noch so viel mehr.
tanjalasvegas06 hat geschrieben: Jetzt habe ich noch im September einen Termin in der St. Georg Klinik in Hamburg, um eine zweite Meinung zu erhalten.
Das ist gut! Eine Zweit oder auch Drittmeinung ist nie verkehrt. Aber eines vorweg: Doc Niemeyer in St.Georg zählt zu den Top WS Chirurgen. Auch ich hatte schon die Ehre. Meine Skoliose Werte kannst du in meinem Profil lesen. Als er mich untersuchte war er schon mal weniger euphorisch als er sah, dass ich eine ausgeglichene Krümmung habe und daher die Optik nicht so auffällig ist. Auch er sagte mir ich solle bedenken, dass ich mit den Jahren immer mehr Probleme bekommen werde. Auf meine Frage, dass doch auch die versteifte WS nach Jahren aller Voraussicht nach Beschwerden macht, gab er mir keine Antwort mehr dazu. Das gab mir sehr zu denken! Fazit. Egal ob mit oder ohne OP, die Skoliose bleibt dir ein Leben lang erhalten. Ob mit oder ohne OP, du musst immer etwas machen. Du kannst ganz lange mit einer großen Krümmung beschwerdefrei leben oder mit wenig Krümmung ganz früh nur Probleme haben. Eine Skoliose ist so individuell wie ein einzelner Mensch und daher kann man keine 100% zuverlässige Voraussage machen.
Die Progredienz bei Erwachsenen ist wahrscheinlicher, wenn man bei Wachstumsabschluss mehr als 40° Krümmung hat. Muss aber nicht sein! Man sagt so pro Jahr kann sich eine Skoliose um 1° verschlechtern (normale Progredienz).
Mit 48° bist du absolut nicht sofort operationswürdig. Oder hast du noch mehr massive Probleme oder Erkrankungen die für die OP sprechen? Du solltest sobald dir möglich eine Reha in Bad Sobernheim oder Bad Salzungen beantragen. Dort lernst du viel über Skoliose und auch die spezielle KG nach Katharina Schroth. Die kann dir sehr helfen die Progredienz zu stoppen oder zu verzögern.
Eine OP sollte immer das letzte Mittel sein. Wenn es nicht ohne geht, dann muss es halt sein, aber nicht ohne vorher alle Therapiemöglichkeiten ausgeschöpft zu haben.
Leider operieren viele Ärzte viel zu schnell... :/
Und das ist eine schwere OP, mit vielen Risiken. Eine versteifte WS hast du ein Leben lang. Wieviel so eine OP deine WS korrigieren kann, ist unterschiedlich und hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Sabona hat geschrieben:Dr. Hoffmann ist wirklich ein guter Arzt. Nur sollte man wissen, dass er auch, sobald man in der OP-Indikation ist, diese empfiehlt. Und die OP malt er in den schönsten Farben, so als gebe es keine Risiken.
Wenn man dies nicht möchte, unbedingt auf konservative Maßnahmen bestehen. Dann ist er auch dazu bereit.
Das kann ich nur bestätigen! Solltest du keine OP wollen, musst du das direkt klar sagen, sonst hast du direkt einen Termin zur Kombisprechstunde mit Prof. Halm aus Neustadt. Sonst ist Dr. Hoffmann aber ein sehr guter Orthopäde und er zeigt dir auch gute Alternativen zur OP (KG, Korsett...)
tanjalasvegas06 hat geschrieben:Wie bekommt man denn eine Intensiv-Reha in Bad Sobernheim?
Ein guter Orthopäde schlägt dir diese Reha vor.
Sprich deinen Arzt an. Die Unterlagen kannst du dir über deine Krankenkasse zukommen lassen. Dort kannst du auch fragen, wer dein Kostenträger ist (Krankenkasse, DRV)

Ich hoffe ich konnte dir etwas weiterhelfen.
Viel Spass beim Lesen im Forum. Du wirst hier sehr viele Informationen zur Skoliose bekommen, die selbst viele Ärzte nicht wissen.

Gruß
bluecat
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Klaus
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Re: Leben ohne OP mit 48° Skoliose ?

Beitrag von Klaus »

Lya500 hat geschrieben:Du findest natürlich auch Orthopäden in deiner Nähe z.B in der Rubrik gesucht/gefunden und dort speziell unter den Überregionalen Sprechstunden, nur solltest du bedenken, dass dies nicht wirklich Wirbelsäulenspezialisten sind, sondern Orthopäden, die von Usern empfolen worden sind.
Hallo Lya,

in dem Thread "Überregionale Sprechstunden" sind nun gerade die Spezialisten mit allen Details aufgeführt, im Gegensatz zu den Links & Adressen.
Ich habe das extra eingerichtet, weil sich im Laufe der Zeit herausgestellt hat, dass sich die User Empfehlungen der einzelnen Regionen dann im Endeffekt der Diskussionen auf die wenigen Spezialisten konzentrieren. "Wirkliche Wirbelsäulenspezialisten" sind auch nur Leute, die aufgrund der User-Erfahrungen und Einschätzungen aus Diskussionen sehr positiv herausragen.

Gruß
Klaus
Lya500
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Re: Leben ohne OP mit 48° Skoliose ?

Beitrag von Lya500 »

Ja,ist ja gut. :schulterhoch:

Gruß
lya
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