Psychologische Behandlung?

Fragen und Antworten rund um das Thema Skoliose
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Raven
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Re: Psychologische Behandlung?

Beitrag von Raven »

Hallo Saphira,
Denn kaum einer steht immer gerade und so denkt man eher, dass derjenige halt in dem Moment lässig schief da steht aber man denkt nicht an eine Skoliose. Die meisten Leute sehen es erst, wenn man es ihnen sagt und zeigt, dann fällt es ihnen auch auf.
kann ich nur bestätigen - auch bezüglich oben genannter Situation, wenn ich Freunden die Merkmale von Skoliose erklärte, sie bei mir weder an den Schultern noch bzgl. der Rippen etwas gemerkt haben und ich sie dann fragte, wofür sie das gehalten hätten, was da definitiv vorhanden ist: sie hielten es für normales lässig dastehen.

Kann dir auch ansonsten nur zustimmen :ja: (Ebenso auch bzgl. nicht schnell Anschluss finden.)

Viele Grüße,
Raven
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Clueless19
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Re: Psychologische Behandlung?

Beitrag von Clueless19 »

Hallo nochmal :)

Wow ich wünschte, ich wüsste, wie das mit dem Zitieren von andrer Leute Beiträgen geht, dann wären meine eigenen sicher viel übersichtlicher ;)

Ihr habt ja beide Recht, damit, dass eine OP bei mir ein sehr extemer Weg wäre. Darum keine Sorge, ich würde nie einfach so diesen Schritt gehen, eben weil es nicht reversibel ist und ich nicht weiss ob es mir danach besser oder schlechter gehen wird. So wie es jetzt aussieht, würde ich eine OP nur bei vorliegender Progredienz machen, und auch nur, wenn die so aussieht, dass ich beispielsweise in den naechsten 50 Jahren eine Zunahme von zehn Grad oder so hätte (dann käme ich mit meinem Erscheinungsbild bestimmt nicht mehr klar, und wenn ich jetzt schon so schlimme Verspannungen (in letzter Zeit sogar vermehrt auch kurze Schmerzen im Rippenbuckel) habe, wie soll das dann erst mit noch mehr Grad werden?!) :(

Ich habe mit meinem Orthopäden auch so eine Art Vereinbarung, OP wirklich nur, wenn ich entweder starke Schmerzen habe, es eine Progredienz gibt (natürlich reden wir jetzt nicht von zwei bis drei Grad die im Laufe der Zeit noch dazu kommen könnten) oder ich wirklich sehr unglücklich bin wegen meines Aussehens (ist zwar bereits der Fall, aber ich versuche auf jeden Fall eine Therapie). Ich würde also keinesfalls morgen zum Chirurgen gehn und sagen, operier mich! Wer weiss, vielleicht, denke ich nächstes Jahr schon wieder ganz anders über das Thema, ich würde es hoffen.

@ Raven: naja ein "männlicher Gang" würde mich jetzt nicht soo stören, da ich aufgrund der Skoliose sowieso schon ziemlich "gerade" daherkomme. Das mit dem Stabbruch ist aber ein wichtiger Punkt, das stimmt. Also die Progredienzängste würden durch eine Angst vor Unfällen, noch einer OP, etc. ersetzt werden :(

Hm dass die Implantate hervorstehen könnten, ist auch so eine Angst von mir. Aber jetzt nicht so wie bei dir, wenn du dich in eine ungünstige Position begibst, sondern so wie auf einem Foto aus dem Internet, von einem Mann, bei dem man die ganze WS entlang echt die Schrauben sieht! :S

Hm, also ich finde nicht, dass du wegen einer Narbe arm dran bist ;) Narben zeugen von Geschichte und Erlebnissen, die man hatte und gut überstanden hat :) würde nie auf die Idee kommen, jemanden nur deswegen zu bemitleiden. Aber naja, "gesunde" bzw normale Leute sehen das vielleicht anders.

Ja, ich kann mir auch gut vorstellen, dass viele einfach nur froh sind, jetzt keine Schmerzen und ein geraderes Erscheinungsbild zu haben, dann ist man natürlich erleichtert und findet Situationen ok (zb Probleme beim Beine rasieren/Schuhe zubinden), man ansonsten echt furchtbar gefunden hätte.

Leider, das mit der Uni kenne ich nur zu gut. Mir tut schon alles weh, wenn ich nur an gewisse Hörsäle denke :S Leider ist es bei mir sowieso nicht so möglich, Lehrveranstaltungen, die länger als zwei Stunden dauern, halbwegs angenehm ertragen zu können.

Ja, mag sein, dass sie das bemerken aber das ist wieder was, wo man eine Abnormalität gegen eine andre austauscht...

@ Saphira: deine Rotation habe ich glaub ich auch, so um die 10 Grad, laut Skoliometer, aber wie genau das ist, kann ich nicht sagen, da sich die Werte von mal zu mal um ein paar wenige Grad ändern, je nachdem, wie weit man zu seinen Zehen runter kommt ;)

Leider habe ich sonst schon auch Beschwerden, die hoffentlich nicht schlimmer werden, aber nur so viel, längeres Stehen oder Sitzen ohne mich dann mal wo hinzulegen ist der Horror :(

Jetzt grade zum Bsp merke ich meine Skoliose total, muss unbedingt meine Schroth Übungen machen, weil ich mich nur total schwer überhaupt ansatzweise aufrichten kann :(

Ja, das stimmt, ich sollte alle konservativen Mittel ausschöpfen. Da ich Schroth aber bereits mache, und ein Korsett für mich aus verschiedenen Gründen nicht in Frage kommt, bin ich bereits am Ende mit den konservativen Mitteln :S

Trotzdem, mit euch darüber reden zu können, tut echt gut, endlich haben mal Leute Verständnis für meine Lage, weil es immer entweder heisst "oh mein Gott, du Arme, du musst da was gegen machen" oder "ist doch alles nur eingebildet" :/

Danke Leute und liebe Grüsse!
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Raven
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Re: Psychologische Behandlung?

Beitrag von Raven »

Hallo Clueless!
Hm dass die Implantate hervorstehen könnten, ist auch so eine Angst von mir. Aber jetzt nicht so wie bei dir, wenn du dich in eine ungünstige Position begibst, sondern so wie auf einem Foto aus dem Internet, von einem Mann, bei dem man die ganze WS entlang echt die Schrauben sieht! :S
Sowas kann passieren, tendenziell bei sehr schlanken Menschen, wobei extrem hervorstehende Implantate auch etwas mit der Art der Implantate, deutlichen Wundheilungsstörungen o.ä. zu tun haben können. Bei mir sieht man die Implantate zwar nicht extrem, an manchen Stellen aber auch in selbst der günstigsten Körperhaltung.
Hm, also ich finde nicht, dass du wegen einer Narbe arm dran bist
Ich finde das für mich auch nicht.
Aber: Außenstehende wissen ja nicht, was dahinter steckt. Betreffende Menschen fanden auch kaum, dass ich wegen der Narbe an und für sich schlimm dran wäre, sondern wegen dem, worauf die Narbe hindeutet (dass da eben irgendwas mit der Wirbelsäule deutlich nicht stimmt).
Oft wurde vermutet, ich hätte einen schrecklichen Unfall ganz knapp überlebt, ich wäre fast querschnittsgelähmt gewesen o.ä. Es wundert mich nicht, wenn mich dann mal, wenn man sich ein wenig kennt (Bekannte, Ausbildungs- oder Arbeitskollegen, Mitstudenten), jemand beiseite nimmt und fragt und erstmal auch ziemlich perplex ist. Eine Narbe den ganzen Rücken entlang sieht man nunmal seltener als meinetwegen eine Narbe am Knie, und es wirkt auf viele irritierend, da es eben die Wirbelsäule, ein fast jedem als heikel bekannter Teil des Körpers, ist.
Ja, ich kann mir auch gut vorstellen, dass viele einfach nur froh sind, jetzt keine Schmerzen und ein geraderes Erscheinungsbild zu haben, dann ist man natürlich erleichtert und findet Situationen ok (zb Probleme beim Beine rasieren/Schuhe zubinden), man ansonsten echt furchtbar gefunden hätte.
Keine Schmerzen und vor allem nicht mehr die deutliche Progredienz (hatte mit 13 Jahren 55 Grad, die zuvor auch stark zunehmend waren), und vor allem keine Schäden durch die OP, keine Nach-OPs, das ist mir wichtig. Bin da ziemlich genügsam geworden und denke oft: "...aber wenigstens...". Das äußere Erscheinungsbild war mir dabei, ehrlich gesagt, immer ziemlich egal, solange es grob (!) im Rahmen blieb (mich störte z.B. zuvor das Aussehen mit meinem extrem wuchtigen Korsett, das viel auffälliger aussah als heutige).

Noch zum Zitieren:
das geht so:

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[quote]hier steht ein Zitat[/quote]

Liebe Grüße,
Raven
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Re: Psychologische Behandlung?

Beitrag von Saphira »

Hallo Clueless,

okay, Rückenschmerzen bekomme ich auch, wenn ich längere Zeit stehe oder unbequem sitze (oh ja, die Stühle in den Hörsälen der Uni sind schon gemein :rolleyes: ). Da hilft bei mir auch nur ein regelmäßiger Lagewechsel und ansonsten eben ausreichend Bewegung. Mit Beschwerden meinte ich eigentlich eher dauerhafte starke Rückenschmerzen, die nur durch starke Schmerzmittel in Schach zu halten sind, eine starke Progredienz oder eine Mitbeteiligung der inneren Organe (z.B. Lunge), was aber nur bei wirklich starken Verkrümmungen im Bereich von etwa 80-100° der Fall ist. Angst vor einer Progredienz habe ich auch, die hat wohl jeder, der eine Skoliose hat. Da meine Skoliose bislang nicht wirklich radiologisch kontrolliert wurde, sondern nur einmalig geröntgt und vermessen, kann ich bei mir keinerlei Aussagen zu einer möglichen Progredienz machen. Aber da helfen nur regelmäßige Kontrollen beim Orthopäden ;) .

Und was die konservativen Maßnahmen betrifft, so bist du da noch lange nicht am Ende angekommen ;) . Ambulante Schroth-KG ist schonmal ein guter Anfang. Aber eine 3-4-wöchige Reha ist da nochmals wesentlich intensiver und bringt, gerade was die Optik betrifft, doch auch recht viel. Und warum geht bei dir ein Korsett nicht mehr? Wahrscheinlich würde in deinem Fall schon ein Nachtrkorsett ausreichen, um die Korrektur den ganzen Tag über halten zu können ;) . Man sackt da nicht gleich wieder zusammen, sondern die Korrekturwirkung hält schon den ganzen Tag über an. Und je nachdem, wie flexibel deine Wirbelsäule noch ist (ausgewachsen allein heißt noch nicht, dass man da nichts mehr machen kann; das ist ein Irrglaube, den selbst viele Orthopäden noch weiter verbreiten), kannst du eventuell sogar noch eine geringe Aufrichtung erreichen oder zumindest einer möglichen Progredienz entgegenwirken ;) . Gegen Schmerzen und das optische Problem hilft es allemal. Und wenn du es nur nachts trägst, hast du tagsüber bei der Arbeit oder wenn du mit Freunden unterwegs bist auch nicht das Problem, es kaschieren zu müssen oder deswegen aufzufallen ;) . Wie gesagt, es sind alles noch mögliche Möglichkeiten, es gibt da nicht nur entweder-oder, es gibt auch noch einige Stufen dazwischen ;) . Eine Skoliosebehandlung muss immer individuell auf den jeweiligen Patienten zugeschnitten werden ;) . Und das erfordert manchmal auch Zeit und Geduld, da jeder Patient anders reagiert und andere Ziele in seiner Behandlung sieht ;) .

@ Raven: oh ja, die lieben Schrauben :rolleyes: . Ich habe ja zur Zeit wegen meiner Hüft-OP 3 etwa 10cm lange Schrauben im Becken und von zweien stehen oben auch die Schraubenköpfe teilweise sichtbar raus :rolleyes: . Aber im Gegensatz zu euch skolioseoperierten weiß ich, dass die Schrauben bei mir auf jeden Fall wieder rauskommen (die tun mir auch weh an der Stelle).

Grüßle,

Saphira
Wer immer nur vom großen Glücke träumt, der findet nichts, weil er das kleine Glück versäumt.
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Re: Psychologische Behandlung?

Beitrag von Clueless19 »

Hallo ihr Lieben!

@ Raven: Hm, das ist es ja, bin sehr schlank (und stolz drauf :)) also fürchte ich mich davor schon ein bisschen...aber naja, das müsste man ja sowieso mit dem Orthopäden abklären. Denke, dass das Bild im Internet ein Extremfall war, wo eventuell was schief gegangen ist.

Ja, das kann ich verstehen, bevor ich mich in die Thematik Skoliose und WS OP eingelesen habe, dachte ich auch immer nur, wie schlimm das alles ist. Aber man darf das nicht alles zu extrem sehen, es gibt tausende Krankheiten die weitaus schlimmer sind und unsere Medizin ist so gut, dass man mit den ärgsten Sachen sehr gut zurechtkommt. Dachte früher auch immer: gebrochenes Rückgrat = Tod, später dann, = komplett gelähmt, und vor ein paar Jahren habe ich im Fernsehen irgendeinen Bericht gesehen, wo jemand vorkam, der sich das Rückgrat gebrochen hatte und NICHTS hatte. Habe das erstmal nicht geglaubt, aber google sei Dank rausgefunden, dass das im Prinzip ein normaler Bruch an einer sehr heiklen Stelle ist, der keineswegs unausweichlich zum Tod/Lähmung führt. Mit Aufklärung erreicht man sehr viel, denke ich. Wenn man Leuten sagt, dass eine Skoliose und eine OP nichts mit Lähmung oder so was zu tun haben, sondern mit Verbiegung.

Und im Übrigen stimmt mit meiner WS bereits jetzt schon etwas nicht. Es wäre also nicht so, als würde ich eine vollkommen gesunde WS opfern.

Hm, wünschte echt, ich hätte mehr Selbstvertrauen, du hast ja einiges davon, willst du mir nicht was davon abgeben? ;)

@ Saphira: So weit würde ich es auf keinen Fall kommen lassen! Ein Leben mit täglich Schmerzen oder so starken Verkrümmungen, niemals. Wozu gibt es denn Ärzte, die einem helfen können?! Wenn mein Leben nicht mehr lebenswert wäre, ich nur noch leiden würde, was für ein Leben ist denn das?! Wir können eigentlich noch froh darüber sein, dass uns (in den meisten Fällen - gibt leider auch Fälle, wos inoperabel ist) geholfen werden kann, sprich dass es eben so eine OP gibt. Viele Menschen haben Krankheiten oder Leiden, gegen die man rein gar nichts ausrichten kann. Wir können immerhin noch sagen, wenn es schlimmer wird, dann lasse ich was machen. Viele haben das Glück nicht. Wieso sollte ich also die Hilfe nicht in Anspruch nehmen?

Naja, deine Zahlen sind ja eher gering, also glaube ich, dass du dir wegen Progredienz sofern nicht irgendein Spezialfall vorliegt keine Sorgen machen musst :) da du aber dazu noch das mit der Hüfte hast, würde ich an deiner Stelle schon regelmäßig zum Orthopäden gehen, da kann er sich die Skoliose ja gleich mitansehen, hängt ja alles auch mit der Hüfte zusammen.

Zum Thema Korsett, habe das schon mit meinem Ortho besprochen, der sehr ablehnend reagiert hat, da man das bei uns einfach nicht macht im Erwachsenenalter. Man will den Leuten ein Leben im Korsett ersparen, was ich irgendwie auch gut finde, denn ich würde NIE darauf angewiesen sein wollen. Würde maximal auf 8-10 Stunden Tragezeit kommen (eben nur nachts), manchmal wohl gar nicht (habe nach dem Feiern oder so sicher nicht mehr die Lust, es anzuziehen), und bezweifle irgendwie, dass ich damit was erreiche. Womöglich mache ich alles nur schlimmer damit.

Aber ich werde es nochmal ansprechen beim Ortho, wenn du meinst, man könnte vielleicht doch noch was damit erreichen :) Mein nächster Schritt wäre ja wirklich die OP, und das will er schon verhindern denke ich, also vielleicht kann man es mit Korsett probieren, so quasi als letzte Option vor der OP, sofern meine KK es bezahlt (oder zmd einen grossen Teil). Habe beim letzten Gespräch mit ihm ja meine Unzufriedenheit mit meinem Aussehen nicht so zum Ausdruck gebracht, weil ich ziemlich geschockt von der angeblichen Progredienz (fast 2 Grad binnen 1 Jahres) war, die mir ein andrer Ortho diagnostiziert hat (war dann Gott sei Dank nur ein Messfehler). Also vielleicht, wenn er sieht wie unzufrieden ich bin, findet er ein Korsett dann doch nicht mehr so ungeeignet. Nur leider denke ich nicht, dass ich noch sehr beweglich bin. Also ich weiss, dass ein Teil bereits irgendwie versteift ist, kann man das irgendwie abklären vorher, damit ich nicht umsonst so viel Geld ausgebe und mich quäle, um nachher rauszufinden, dass ein Korsett eh nichts mehr bringt?

Eine Reha reicht mir eigentlich nicht, da möchte ich schon größere Verbesserungen, als man mit Schroth erreichen kann.

Und bei mir gibt es noch das Problem mit dem Bezahlen der ganzen Möglichkeiten. Habe als Student nicht gerade Millionen zur Verfügung, aber meine Kasse zahlt fast NICHTS! :( So wie es einige von euch machen, mit jahrelanger Reha, das ginge bei mir gar nicht, weil ich es mir nicht leisten kann.

Jedenfalls danke ich euch für die guten Tips! Liebe Grüße!
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