leichte Skoliose, starke Schmerzen 17J. nichts mehr möglich?

Fragen und Antworten rund um das Thema Skoliose
Melli
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Diagnose: Skoliose, nicht schlimm von der Gradzahl, aber ich komme trotz Schmerztherapie, Krankengymnastik, Rehasport, MTT, etc. nicht aus dem akuten Schmerzzustand heraus
Therapie: Multimodale Schmerrztherapie stationär für 14 Tage, Krankengymnastik seit mehreren Jahren regelmäßig auch Zuhause, MTT seit ein paar Wochen und regelmäßig Rehasport - parallel dazu reite ich Zuhause, wenn es vom Rücken her geht.

leichte Skoliose, starke Schmerzen 17J. nichts mehr möglich?

Beitrag von Melli »

Hallo, ich bin neu hier und auf der Suche nach allem, was mir helfen kann. Ich bin erst 17 Jahre (oder schon, je nach dem wie man es betrachtet) und habe arg Probleme mit meiner Skoliose. Mit 14 Jahren traten das erste Mal Probleme mit den Knien auf, mein Orthopäde verschrieb mir Einlagen. Die halfen nichts und nach weiteren Untersuchungen stellte er fest, dass es vom Rücken kommen muss, da ich ein schiefes Becken und eine Wirbelsäulenverkrümmung hätte. Die Schiefe des Beckens zu korrigieren wäre aber nicht ratsam, da dann meine Wirbelsäule noch mehr in die verkrümmte Richtung kippen würde. Ich bekam Krankengymnastik verschrieben, welche ich bis heute regelmäßig mache - auch Zuhause. Da meine Schmerzen aber nicht wesentlich besser wurden - im Gegenteil, als ich vor einem Jahr für meinen Schulabschluss büffeln musste und sehr fiel saß, wurden sie noch viel schlimmer - wechselten wir den Orthopäden, dieser stellte dann aber fest, dass ich (mit damals 15 Jahren) bereits ausgewachsen wäre und man jetzt nicht mehr viel ändern könnte. Ich bekam damals wie heute wieder nur Krankengymnastik verschrieben. Seit März letzten Jahres habe ich akute Schmerzen, welche mich im gesamten Alltag einschränken. Ich habe mich deshalb sogar überwunden und mir eine Spritze geben lassen (mein Orthopäde hatte bis dato meine Schmerzen glaub auch nicht so wirklich ernst genommen). Lt. seiner Aussage sollten die Schmerzen dadurch eine ganze Weile - vielleicht sogar komplett - verschwinden. Gehalten hat es nicht einmal zwei Tage. Eine Bekannte hat mir eine Schmerztherapie empfohlen, welche ich in den Herbstferien letztes Jahr zwei Wochen lang durchgezogen habe, aber auch keine wesentliche Verbesserung erzielt hat. Setdem habe ich aber immerhin ein Tenzgerät hier Zuhause, was es mir möglich macht mal eine Zeit am Stück zu sitzen, da ich nach wie vor viel lernen muss.
Von einer Operation riet mir jeder ab - meine Skoliose ist in der Gradzahl ausgedrückt auch absolut nicht schlimm - und sie ist denke ich auch nicht nötig, aber ich weiß einfach nicht weiter, was Alternativen angeht.
Wieder andere sagten, ich sollte mich mal in einem Wirbelsäulenzentrum beraten lassen, aber alle, die ich im Internet gefunden habe sind auf OPs spezialisiert und ich brauche ja eher andere Methoden!?
Ein Kieferorthopäde aus Hannover hat kürzlich festgestellt, dass meine Kiefergelenksscheibe draußen ist und er ist überzeugt, das kommt daher, aber diese Spange würde mich 6000,- Euro kosten und das kann ich mir im Leben nicht leisten. Mein normaler Kieferorthopäde hat jetzt bei der Kasse eine Schiene beantragt, aber er brachtet dies nicht unbedingt in Verbindung mit meinem Rücken bzw. versprach mir keine weltbewegende Verbesserung - höchstens eine kleine Erleichterung beim Kauen (ich habe auch Schmerzen im Kiefer, wenn ich harte Dinge beiße). Trotzdem wollte ich Euch diese Info nicht vorenthalten...

Dankbar wäre ich, wenn mir einer einen top Arzt oder eine Klinik empfehlen könnte (ich wohne in Nds etwa mittig zwischen Bremen, Hannover und Osnabrück), die mich kompetent beraten und auch mit einer leichten Skoliose ernst nehmen, dann vielleicht einen Sport mit dem ich meine Muskulatur noch gezielt stärken könnte, neben dem was ich sowieso schon alles tue, und alles was Euch sonst noch so einfällt... Ich bin 17 und kann mich jetzt schon kaum noch gescheit rühren - ich kann mich doch damit so nicht tatsächlich abfinden müssen, nur weil wir finanziell nicht gut genug gestellt sind, dass wir Behandlungen aus eigener Tasche zahlen können???

Hiiiilfeeee

Danke Euch, GLG Melli
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Klaus
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Re: leichte Skoliose, starke Schmerzen 17J. nichts mehr mögl

Beitrag von Klaus »

Melli hat geschrieben:meine Skoliose ist in der Gradzahl ausgedrückt auch absolut nicht schlimm
Also mit der Überschrift "leichte Skoliose" und "absolut nicht schlimm" kann man wirklich wenig anfangen.
Es sollte zumindest die Gradzahl bekannt sein, damit man weiß, wovon man spricht. Und noch die Frage, bist Du auch seitlich geröntgt worden, um Hohlkreuz und Rundrücken auszuschliessen?

Gruss
Klaus
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Alex_activitas
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Re: leichte Skoliose, starke Schmerzen 17J. nichts mehr mögl

Beitrag von Alex_activitas »

Hallo Melli,

erstmal: Willkommen im Forum! :welcome:

Zu Deinen Fragen:
mit 17 ist es definitiv nicht zu spät, etwas zu machen.
Genaueres kann man so nicht sagen, denn - wie Klaus schon geschrieben hat - Deine Angaben zur Skoliose sind zu unspezifisch, um irgendeine Aussage dazu machen zu können. Eine Gradzahl solltest Du schon nennen.
Was für eine Physiotherapie hast Du denn bisher gemacht? Skoliosespezifisch?
Was für MTT machst Du? Mit geführten Geräten oder mehr am Seilzug und freien Gewichten?
Wurde ein gründlicher Befund in der Physiotherapie gemacht?

Zu Deiner Kiefergelenksproblematik:
ein luxierter Discus ist keine Kleinigkeit. Hier ist definitiv Handlungsbedarf angezeigt. Erhältst Du zu der Schienenversorgung noch spezielle Physiotherapie für das Kiefergelenk? Dies ist sehr wichtig, da sich durch die Schienenversorgung auch die muskuläre Situation ändert und hierauf eingegangen werden muss. Ebenso muss die Schiene immer wieder angepasst werden, um auf die sich einstellenden Änderungen in der Muskulatur und im Gelenk eingehen zu können. Es passiert relativ schnell, dass die Schiene, die heute exakt passt kurze Zeit später nicht mehr passt, da sie gut funktioniert hat und Änderungen bewirkt hat. Wenn ich dann die Schiene nicht anpasse, hilft sie auch nicht mehr.
Ich würde Dir empfehlen, mir vom Zahnarzt noch begleitend ein Rezept über Manuelle Therapie verschreiben zu lassen und dies dann bei einem Physio zu machen, der sich auf das Kiefergelenk spezielisiert hat oder zumindest eine spezielle Ausbildung in diesem Bereich absolviert hat.

Grundsätzlich nochmal: mit 17 Jahren bist Du noch jung und es ist noch viel möglich!!!

Gruß,
Alex
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Re: leichte Skoliose, starke Schmerzen 17J. nichts mehr mögl

Beitrag von Melli »

ehrlich gesagt, weiß ich die Gradzahl nicht mehr sicher. Ich dachte 2,5 aber das kann nicht sein, wenn andere von 20, 30, 40 Grad reden, oder? Ich habe am Montag wieder einen Termin beim Orthopäden, dann erfrage ich alles nochmals ganz genau. Vielleicht könnt Ihr mir auch noch das eine oder andere mit auf den Weg geben, was ich dort noch erfragen kann?

Meine Diagnose im Herbst als ich zur Schmerztherapie kam war folgende:

- chron. myofasziales Schmerzsyndrom bei Fehlhaltung durch BWS-Skoliose
- Chron. Lumbago u. BWS-Syndrom
- CMD (craniomandibuläre Dysfunktion)
- Chron. Omalgie bds re>li

Könnt Ihr damit etwas mehr anfangen? Ich lese gleich die lange Mail nochmal und gehe näher drauf ein, wollte dies nur erstmal mitteilen.

Danke für Eure Antworten, und dass ich hier so lieb aufgenommen wurde. Lg Melli
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Re: leichte Skoliose, starke Schmerzen 17J. nichts mehr mögl

Beitrag von Melli »

Hallo nochmals,
aaalsooo… meine Physiotherapie (damit ist meine Krankengymnastik gemeint, oder?) wurde mir immer vom Orthopäden verschrieben aufgrund meiner Rückenbeschwerden – immer bezogen auf die Skoliose, also denke ich, dass sie skoliosespezifisch war. Allerdings war ich bei uns im Ort, die wurde mir aber empfohlen, da sie auch etwas heilpraktisch angehaucht ist – die Empfehlung kam allerdings von einer Ostheopatin, die wir vor lauter Hilflosigkeit auch aufgesucht hatten – ich weiß nicht ob ich hier damit dem einen oder anderen Skeptiker sauer aufstoße – das will ich nicht – ich bin davon weder überzeugt, noch halte ich es für völligen Blödsinn. Ich war zwar nach der Sitzung scheinbar gerade, aber geholfen hat es mir nicht, trotz Bittertropfen etc. – will und muss da glaub nicht näher drauf eingehen – war ein Versuch…
Aber zurück zum Thema – ich beschreib Euch gern meine Übungen so gut es geht, wenn ihr meint es wäre wichtig um sich ein genaueres Bild machen zu können, berichte aber erstmal weiter…
Diese Übungen mache ich auf jeden Fall heute noch, in Abständen aufgefrischt durch ein neues Rezept… Wenn ich sie gaaaanz regelmäßig mache – sprich am besten 2x täglich und nicht sooo viel sitze, weil ich an dem Tag nur Schule und kein Praktikum hatte oder nichts groß lernen musste, kann ich mich einigermaßen bewegen – jedenfalls solange ich keine falsche Bewegung mache. Einmal das Pferd satteln oder meine Schwester hochheben, eine Spülmaschine ausräumen etc. und es kann schon vorbei sein für mehrere Stunden. Die erste Zeit habe ich mich dann gefrustet mit der Wärmflasche im Rücken hingelegt, mittlerweile versuche ich öfter meinen kleinen (es ist wirklich nur ein kleiner) Schweinehund zu überwinden und dann meine Übungen zu machen. Ich kann nicht sagen, dass mir das direkt hilft – in dem Moment habe ich eher gegenteiliges Gefühl – aber alle sagen, dass ich dann gerade in Bewegung bleiben muss und das verkehrteste wäre, mich dann hinzulegen.
So, weiter im Text… In der Schmerztherapie habe ich mich mit den anderen ausgetauscht und der eine machte auch MTT. Ich hatte davon noch nie etwas gehört, aber er schwörte darauf. Zuhause schauten wir dann, ob wir etwas in der Nähe hätten und tatsächlich, direkt einen Ort weiter hat ganz neu eine Krankengymnastikpraxis mit Geräten eröffnet. Die übernahmen dann mein frisches Rezept so wie es war, begutachteten mich bzw. meinen Rücken und dann ging ich begleitet durch diesen Trainer (ist dafür geschult) an die Geräte. Welche es genau sind kann ich gern auch beschreiben – einfach nachfragen, dann versuche ich es – in jedem Fall sind es nicht alle sondern nur ein paar extra auf mich abgestimmte.

Was meinst Du mit dem gründlichen Befund in der Physiotherapie? Das Begutachten des Trainers bevor wir Termine ausgemacht haben?
Was meinen Kiefer angeht, das ist noch ganz frisch in Arbeit. Nachdem wir das erschütternde Ergebnis des Spezialisten in Hannover erfahren haben bin ich zu meinem normalen Kieferorthopäden (leider reicht es bei mir nicht, dass die Krankenkasse eine Korrektur der Schiefstellung der Zähne übernimmt, deswegen war ich dort noch nicht in Behandlung, aber meine Geschwister) und habe nachgefragt, was er dazu sagt und ob es da nicht doch Möglichkeiten gibt, die aber doch von der Kasse getragen werden. Dieser Antrag ist jetzt gerade raus und sobald wir Antwort haben geht alles los mit Abdrücken etc. Bei dem Arzt fühlen wir uns aber alle ganz gut aufgehoben und wenn ich das nächste Mal da bin werde ich bestimmt noch mehr erfahren und auch wissen, was ich alles noch darüber wissen will 

Das mit der manuellen Therapie habe ich mir fest vorgenommen – DANKE – wenn man von so etwas nichts weiß, kann man es auch nicht machen – deswegen habe ich mich an Euch gewendet :-D
Wie finde ich einen Physiotherapeuten, der darauf spezialisiert ist?
Danke für die aufmunternden Worte,

ich schick das hier jetzt erstmal ab – bin zum Lernen verabredet, melde mich aber sicher heute Abend nochmals - auch wegen dem Röntgen - ich guck mal, ob ich Bilder hier habe oder ob die alle beim Arzt sind :-(

GLG bis dahin Melli
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Alex_activitas
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Re: leichte Skoliose, starke Schmerzen 17J. nichts mehr mögl

Beitrag von Alex_activitas »

Melli hat geschrieben:Was meinst Du mit dem gründlichen Befund in der Physiotherapie? Das Begutachten des Trainers bevor wir Termine ausgemacht haben?
Ja, so in etwa. Ein ausführlicher Befund bedeutet, dass der Therapeut sich erst einmal anhört, wo Deine Probleme sind (genannt: Anamnese) und sich dann Deine Haltung, Deine Muskulatur, Deine Wirbelsäule etc. anschaut. Dann gehören noch Funktionstests dazu, die sich aus dem bisher gefundenen ergeben. Z.B. die Beweglichkeit der Brustwirbelsäule o.ä.
Hieraus ergibt sich der Befund, der für die weitere Therapie die Grundlage bildet.
Und aus ihm ergeben sich eben auch die Übungen, die gemacht werden sollen.

Vereinfacht gesagt: der Automechatroniker macht auch erst einmal eine Fehleranalyse, bevor er das Auto repariert. Er wird (hoffentlich!) nicht auf die Idee kommen, einfach mal die Zündkerzen auszutauschen, wenn die Temperatur-Kontroll-Leuchte angeht. ;-)

Was für Übungen machst Du denn an den Geräten? Würde mich interessieren.

Gruß,
Alex
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Re: leichte Skoliose, starke Schmerzen 17J. nichts mehr mögl

Beitrag von Saphira »

Hallo Melli,

und erstmal :welcome: .

Keine Sorge, mit 17 bist du noch lange nicht zu alt für eine Skoliose-Behandlung ;) . Ich selbst habe erst mit fast 25 damit begonnen, meine Skoliose zu behandeln. Wichtig für dich ist erstmal eine ausführliche Diagnose. Wieviel Grad hat deine Skoliose?/ Wie sieht es aus mit einer eventuell bestehenden Hyperkyphose?/ Bestehen sonstige Begleitursachen (Bandscheibenvorwölbungen/-vorfälle, Hüftfehlstellungen, verkürzte muskuläre Strukturen etc.)? Das wären evtl. Fragen, die du bei deinem nächsten Besuch bei deinem Orthopäden abklären könntest.

Behandlungsmöglichkeiten gibt es viele, das hängt eben mitunter von deiner konkreten Diagnose ab. Krankengymnastik ist dabei ein wichtiger Punkt. Zum einen geht es dabei um Dehnen eventuell verkürzter Muskulatur und zum anderen dann um den gezielten Muskelaufbau (nicht rein an Geräten). Am geeignetsten für Skoliose/Hyperkyphose ist KG nach Schroth. Da kannst du ja evtl. in deiner KG-Praxis nachfragen, ob die dich mit KG nach Schroth behandeln. Der nächste Schritt wäre auch der Gedanke an eine mehrwöchige stationäre Reha in einer der Schroth-Kliniken in Bad Sobernheim oder Bad Salzungen. Darauf könntest du deinen Orthopäden vllt. auch mal ansprechen. Desweiteren würde in deinem Alter, selbst wenn du ausgewachsen bist, je nach Höhe der Gradzahl, auch noch eine Korsetttherapie infrage kommen. Es gibt hier im Forum einige erfolgreiche Beispiele erwachsener Korsettträger. Aber da sollte man dann selber auch voll dahinter stehen. Nur so kann eine Therapie, egal welche, erfolgreich sein ;) .

Ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg. Denn Rückenschmerzen sind übel, davon kann ich leider ein Lied singen (wobei sie bei mir zur Zeit fast weg sind).

Grüßle,

Saphira
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Re: leichte Skoliose, starke Schmerzen 17J. nichts mehr mögl

Beitrag von Melli »

Hallo,
hier also eine Schilderung der Untersuchung des MTT Trainers und meiner Übungen… der Trainer hat vor dem ersten Termin geguckt wie die Hüfte, mein Hohlkreuz und die Verkrümmung aussieht und festgestellt, dass meine Schulterblätter unterschiedlich hoch sind und meine Hüfte schief ist (ist alles bekannt, hatte ich aber zunächst nicht gesagt - mein eines Bein ist auch kürzer). Daraufhin besprach er dann mit seiner Kollegin, an welchen Geräten ich wie lange trainiere.

Zuerst gehe ich 15-20min auf den Crosstrainer, wenn dieser besetzt ist auch hin und wieder aufs Fahrrad. Dann kommt eine Übung auf einem Gerät, wo ich mich hinsetze, mich an Griffen festhalte, mich anlehnen kann und mit den Unterschenkeln eine Rolle hochdrücken muss, 2x 20 Wiederholungen – bei der nächsten Übung stehe ich etwas mehr als Schulterbreit vor dem Gerät und ziehe mit den Armen an zwei Griffen die Seile seitlich rechts und links neben mich nach unten und gehe dabei in die Knie 2x 15 Wiederholungen – bei der nächsten Übung sitze ich und drücke mit meinem Brustkorb eine Rolle immer wieder nach unten ebenfalls 2x 15 Wiederholungen – bei der nächsten sitze ich auch wieder und muss mit meinem Rücken die Lehne, an der die Gewichte hängen nach hinten drücken 2x 10 Wiederholungen – dann setze ich mich gerade auf so eine Art Stuhl, habe ein Gestänge mit zwei Griffen daran vor mir, welche ich nach hinten ziehen muss, also rechts und links neben den Körper, so dass die Schulterblätter zusammengehen – zum Schluss gehe ich nochmals 10min auf den Crosstrainer.

Meine Krankengymnastikübungen, die ich nach wie vor Zuhause mache sehen so aus: auf den Bauch legen, das rechte Bein und den linken Arm anheben und nach vorn und hinten wegstrecken, so dass sich das Becken verschiebt, dann Arm und Bein wechseln – 6x pro Seite. Auf den Rücken legen, die Füße aufstellen, mir was unter den Rücken legen und das mit dem Rücken plattdrücken – 10x. Ebenfalls auf dem Rücken die Beine im Wechsel strecken und den Rücken dabei in die Matte drücken, damit ich kein Hohlkreuz mache. Dann mache ich noch Sit Ups allerdings hebe ich den Oberkörper dabei nur leicht an. Zum Schluss noch Dehnübungen, ein Bein lang machen und das andere anwinkeln und seitlich über das andere kippen, im Wechsel und danach gerade auf den Boden setzen, Beine strecken, Füße anziehen und Schultern zurück. In der Praxis haben wir auch viel auf dem Ball gemacht.

In der Schmerzklinik wurde ich übrigens auch von der Seite geröntgt (ich bin mir jedenfalls ziemlich sicher) und ein MRT wurde auch gemacht.
Das schicke ich Euch jetzt erstmal…
GLG Melli
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Re: leichte Skoliose, starke Schmerzen 17J. nichts mehr mögl

Beitrag von Waris ♥ »

Hört sich voll nach der "gymnastik an Geräten" die ich anfangs gemacht habe (mittlerweile nicht mehr) sollte die Muskulatur stärken usw wurde dann aber abgesetzt weil ich eben zu viel selbstständig machen musste ohne kontrolle usw...
Mittlerweile mach ich aber normale KG und die drei ersten beschriebenen Übungen kenn ich auch :P
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Re: leichte Skoliose, starke Schmerzen 17J. nichts mehr mögl

Beitrag von Kaffeetrinker »

das ist wohl der allgemeine Standardkram wosse machen , den gleichn Müll habe ich auch gemacht, gebracht hats nix.
Ist wohl eher für "normale" Rückenprobleme gedacht.
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Alex_activitas
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Re: leichte Skoliose, starke Schmerzen 17J. nichts mehr mögl

Beitrag von Alex_activitas »

Hallo Melli!
Melli hat geschrieben:Dann kommt eine Übung auf einem Gerät, wo ich mich hinsetze, mich an Griffen festhalte, mich anlehnen kann und mit den Unterschenkeln eine Rolle hochdrücken muss, 2x 20 Wiederholungen
der sogenannte "leg curl". Ich bin kein Freund dieser Übung, das sie unfunktionell ist und durch z.B. Kniebeugen oder die Beinpresse funktioneller ersetzt werden kann. Ausserdem kann man hier sehr leicht eine falsche Position einnehmen (der Drehpunkt des Gerätes muss genau mit dem des Knies übereinstimmen. Dieser "wandert" jedoch im Laufe der Bewegung, was das Gerät nicht mitmacht....).
Melli hat geschrieben:bei der nächsten Übung stehe ich etwas mehr als Schulterbreit vor dem Gerät und ziehe mit den Armen an zwei Griffen die Seile seitlich rechts und links neben mich nach unten und gehe dabei in die Knie 2x 15 Wiederholungen
sind diese Griffe an Seilzügen? Es klingt für mich danach, dann wäre es eine sehr gute Übung!
Melli hat geschrieben:bei der nächsten Übung sitze ich und drücke mit meinem Brustkorb eine Rolle immer wieder nach unten ebenfalls 2x 15 Wiederholungen
das klingt nach einer "Bauchmuskelübung", die aber auch wieder sehr unfunktionell ist. Es gibt bessere Übungen ohne Gerät hierfür...
Melli hat geschrieben:bei der nächsten sitze ich auch wieder und muss mit meinem Rücken die Lehne, an der die Gewichte hängen nach hinten drücken 2x 10 Wiederholungen
ein Gerät für die Rückenstrecker. Meine Frage (eher an den Trainer als an Dich): warum mit Gerät? Das geht genau so und viel effektiver ohne Gerät z.B. am Winkeltisch....
Melli hat geschrieben:dann setze ich mich gerade auf so eine Art Stuhl, habe ein Gestänge mit zwei Griffen daran vor mir, welche ich nach hinten ziehen muss, also rechts und links neben den Körper, so dass die Schulterblätter zusammengehen
Klingt auch wieder nach einem starr geführten Gerät. Warum nicht mit freien Gewichten? Wieder dieselbe Begründung, warum ich dies bevorzuge: funktioneller und dadurch effektiver, zudem weniger Fehlbelastung.
Melli hat geschrieben:Meine Krankengymnastikübungen, die ich nach wie vor Zuhause mache sehen so aus: auf den Bauch legen, das rechte Bein und den linken Arm anheben und nach vorn und hinten wegstrecken, so dass sich das Becken verschiebt, dann Arm und Bein wechseln – 6x pro Seite. Auf den Rücken legen, die Füße aufstellen, mir was unter den Rücken legen und das mit dem Rücken plattdrücken – 10x. Ebenfalls auf dem Rücken die Beine im Wechsel strecken und den Rücken dabei in die Matte drücken, damit ich kein Hohlkreuz mache. Dann mache ich noch Sit Ups allerdings hebe ich den Oberkörper dabei nur leicht an. Zum Schluss noch Dehnübungen, ein Bein lang machen und das andere anwinkeln und seitlich über das andere kippen, im Wechsel und danach gerade auf den Boden setzen, Beine strecken, Füße anziehen und Schultern zurück. In der Praxis haben wir auch viel auf dem Ball gemacht.
Dies sind unspezifische Rückenübungen. Ich denke, für Dich wären Übungen nach Schroth besser, da diese auf Deine spezifischen Probleme eingehen. Die von Dir genannten Übungen sind allgemein und nicht auf Deine Probleme abgestimmt.
Sit Ups sind generell für "Untrainierte" (und damit meine ich eben Leute wie Du und ich - keine Leistungs- bzw. Hochleistungssportler, die ein sehr gutes Muskelkorsett etc. haben) nicht zu empfehlen, da die bei nicht exakter Ausführung schlecht für die Haltung sind. Und eine exakte Ausführung gelingt nur den allerwenigsten Menschen. Allerdings gibt es sehr schöne Alternativen, die nicht auf die HWS oder BWS gehen....

Schau nach einem Physio, der nach Schroth behandelt und evtl. sogar Geräte in der Praxis hat. Er kann Dir dann Übungen zeigen, die auch in einem Studio gehen, wenn man weiss, worauf man achten muss. Wichtig ist in erster Linie das Körpergefühl und damit das Gefühl für die Korrekturstellung. Dann geht vieles!

Gruß,
Alex
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Re: leichte Skoliose, starke Schmerzen 17J. nichts mehr mögl

Beitrag von Melli »

Hier habe ich ein Bild gefunden, was wir mal in der Praxis gemacht haben als ich den Arzt gewechselt habe und geröntgt wurde. Vielleicht könnt Ihr da auch schon einen Eindruck gewinnen?
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ich hätte es gern größer geschickt, ging aber nicht...
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Re: leichte Skoliose, starke Schmerzen 17J. nichts mehr mögl

Beitrag von socke »

Hallo,

so ein schräg aufgenommenes Bild kann täuschen; aber sieht jetzt zumindest nicht so dramatisch aus ... Skoliose ja, behandlungsbedürftig auch, aber über 25° wird die kaum sein.

Dürfte mit zielgerichteter Gymnastik in den Griff zu kriegen sein.

LG
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Re: leichte Skoliose, starke Schmerzen 17J. nichts mehr mögl

Beitrag von Klaus »

Melli hat geschrieben:In der Schmerzklinik wurde ich übrigens auch von der Seite geröntgt (ich bin mir jedenfalls ziemlich sicher) und ein MRT wurde auch gemacht.
Das schicke ich Euch jetzt erstmal…
Wäre schön, wenn Du das mal einstellen könntest.

Gruss
Klaus
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Re: leichte Skoliose, starke Schmerzen 17J. nichts mehr mögl

Beitrag von Melli »

Meine Röntgenbilder sind alle bei den Ärzten und in der Klinik, das Foto, welches ich hier eingestellt habe, habe ich mit meinem Handy gemacht, als wir beim Arzt waren, deswegen ist die Aufnahme auch so schief - ich dachte nur, dass Ihr so wenigstens einen kleinen Eindruck habt. Am Montag werde ich fragen, ob ich die Bilder, die bei ihm vorliegen bekommen kann und in der Klinik werde ich mich auch mit der Bitte melden - ich denke ich brauche sie sowieso hier Zuhause für alles was ich jetzt weiter in Angriff nehme. Gestern habe ich schon angefangen sämtliche Praxen für Physiotherapie und Krankengymnastik anzurufen, wegen der Schroth-Therapie, aber Freitag nachmittag habe ich kaum noch jemanden erreicht. Montag geht es weiter und vielleicht kann ich meinen Orthopäden auch drauf anspitzen - vielleicht hat er auch ein paar Adressen. Den Rehasport habe ich ihm auch aus der Nase gezogen und bewilligt bekommen...

Ich melde mich dann, wenn es was Neues gibt und ich endlich auch die Schiefe in einer genauen Gradzahl beziffern kann ;-) ist mir ja schon peinlich :/

GLG Melli
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Re: leichte Skoliose, starke Schmerzen 17J. nichts mehr mögl

Beitrag von Klaus »

Melli hat geschrieben:Den Rehasport habe ich ihm auch aus der Nase gezogen und bewilligt bekommen...
Hattest Du das hier im Forum schon mal gesagt?

Gruss
Klaus
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Therapie: Funktionstraining, Massage, Krankengymnastik, Tetrazepam, Läsern, manual Therapie nach Schroth

Re: leichte Skoliose, starke Schmerzen 17J. nichts mehr mögl

Beitrag von momo3069 »

Hey!
Das sieht und hört sich alles genauso an, wie bei mir!
Diagnostiziert mit 12 Jahren und dann Krankengymnastik und Massage und immer wieder Blockaden lösen! So bin ich durch mein Leben gekommen und hatte erst mit 25 die Schnauze voll.

Jetzt habe ich
Funktionstherapie (ein Jahr lang zwei mal die Woche): Training am Gerät: Bringt meiner meinung nach bis jetzt noch nicht so viel, da dort viel zu wenig Kontrolle ist!
Schroth Manual Therapie: Bis jetzt 10 x gehabt und merke zum ersten mal deutliche Veränderungen
Reha in zwei Wochen!

Du willst jetzt was tun und bist viel jünger als ich und wenn es mir was bringt, dann bringt es dir sicherlich auch was. Lass dich von deinem Arzt nicht abspeisen. Ich kann aus eigenen Erfahrungen sagen, davon wird es nicht besser.
Ich hab hier in Hannover endlich einen Arzt gefunden, der mich ernst nimmt.
Vielleicht findest du im Forum ja einen Arzt in deiner Nähe!
Viel Erfolg und wenig Schmerzen!
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Diagnose: Skoliose, nicht schlimm von der Gradzahl, aber ich komme trotz Schmerztherapie, Krankengymnastik, Rehasport, MTT, etc. nicht aus dem akuten Schmerzzustand heraus
Therapie: Multimodale Schmerrztherapie stationär für 14 Tage, Krankengymnastik seit mehreren Jahren regelmäßig auch Zuhause, MTT seit ein paar Wochen und regelmäßig Rehasport - parallel dazu reite ich Zuhause, wenn es vom Rücken her geht.

Re: leichte Skoliose, starke Schmerzen 17J. nichts mehr mögl

Beitrag von Melli »

Hallo!

Du, ich bzw. meine Mami würde auch nach Hannover fahren, wenn ich da mal gut beraten bin! Momentan fahren wir auch fast ne Stunde und nach Hannover dauert es höchstens 1,5 Std und mit meinem Kiefer war ich auch dort, weil der Arzt darauf spezialisiert ist >Rückenprobleme Kieferbedingt... Ich wohne in der Nähe von Sulingen PLZ 27245.

Den Rehasport hatte ich in meiner ersten Nachricht erwähnt, oder? Zumindest steht er in der Beschreibung meines Profils mit aufgeführt ;-)

Ich hab jetzt erstmal ganz viel neue Hoffnung durch diese Schroth-Therapie und hoffe nur, dass ich da ganz bald was hier in der Nähe finde und wenn Euch noch was einfällt, was ich erfragen soll oder ich unterstützend Zuhause noch gut machen kann, dann her damit :-D

VLG Melli
momo3069
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Diagnose: Skoliose (ganz leicht, 12`), trotzdem ständig Blockaden
Therapie: Funktionstraining, Massage, Krankengymnastik, Tetrazepam, Läsern, manual Therapie nach Schroth

Re: leichte Skoliose, starke Schmerzen 17J. nichts mehr mögl

Beitrag von momo3069 »

Ich bin hier bei Dr. Mankow! Der steht auch auf der Seite!
Es ist der erste Arzt, der einfach auch mal alles untersucht hat. Samt MRT, Kiefer usw. Und er hat mir die Manual Therapie verschrieben!
LG
Saphira
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Diagnose: Skoliose: hochthorakal 15°, thorakolumbal 19°;
Hüftdysplasie bds.
Therapie: "normale" KG; Schroth-Reha in Sobi 04.2011 und 12.2013; seit 11.2013 Korsett von CCtec -> Mitte 2014 wg. Hüft- und Knieproblemen samt OPs abgebrochen

Re: leichte Skoliose, starke Schmerzen 17J. nichts mehr mögl

Beitrag von Saphira »

Hallo Melli,

zum Thema, einen Schroth-Therapeuten in deiner Nähe zu finden, bietet die Asklepios Katharina Schroth Klinik in Bad Sobernheim eine Hotline für Patienten an, in der man nach ausgebildeten Schroth-Therapeuten in seiner Nähe fragen kann:

Hotline für Patienten, die nach SCHROTH ausgebildete Krankengymnasten in ihrer Umgebung suchen: 06751/874-174
Es werden die genauen Postleitzahlenbereiche der gewünschten Gegenden benötigt!

Vielleicht findest du darüber einen Schroth-Therapeuten in deiner Nähe ;) . Ich wünsche dir jedenfalls viel Erfolg.

Grüßle,

Saphira
Wer immer nur vom großen Glücke träumt, der findet nichts, weil er das kleine Glück versäumt.
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