Die größte deutschsprachige Online-Selbsthilfegruppe von und für Patienten mit Wirbelsäulendeformitäten wie Skoliose, Morbus Scheuermann und Kyphose (Hyperkyphose). Hier können sich Patienten informieren und Erfahrungen austauschen.
ich habe seit etlichen jahren ziemliche rückenprobleme. am sonntag habe ich mir (wiedermal) nen lendenwirbel ausgerenkt und daraufhin verschiebt sich bei mir immer ab der taille der ganze oberkörper nach links. bin sowieso noch gerade bei der physio und die behandlerin hat diesen "shift" auch direkt immens gesehen. nun war ich dann nachmittags beim arzt der eine röntgenaufnahme gemacht hat, wodrauf zu sehen ist das meine wirbelsäule ab der taille einen ziemlichen knick macht.
nun zu meiner frage : normalerweise bin ich ja nicht so schief (sondern nur gerade aktuell) aber der arzt meinte trotzdem das ich eine schwere skoliose habe.
was haltet ihr davon. ich habe eben den eindruck das mich gerade meine muskeln nur immens zur seite schieben. ist dies möglich?
Hallo Simone,
beim Hexenschuss (und ähnlichen Beschwerden im LWS-Bereich) nimmt man automatisch die von Dir beschriebene Schonhaltung ein, die auch "Schmerzskoliose" genannt wird.
Ob man die im Röntgenbild von einer echten Skoliose unterscheiden kann, weiss ich nicht. Ich schätze mal, dass bei einer reinen Schonhaltung keine Rotation der Wirbelsäule auftritt, aber das rate ich wie gesagt nur.
aber ist es nicht sowieso unsinnig ein röntgenbild von meiner mometanen schieflage zu machen, wenn ich ausdrücklich den arzt darauf hingewiesen habe das ich sonst nicht so schief bin?
das mit der "schmerzskoliose" war ein super tipp. habe dabei festgestellt das ich (denke ich) nen hexenschuss hatte. konnte montag nämlich auch nur nen bisschen vorgebeugt gehen.
also irgendwie bezweifle ich die diagnose von dem arzt doch...