von Raven » So, 23.01.2011 - 13:39
Hallo maire,
welche Behandlungen hattest du denn bisher? Machst du Physiotherapie (wenn ja, welche?), trägst du ein Korsett (wenn ja, woher ist es?)?
Sinnvoll bei Skoliose sind:
- spezielle Physiotherapie, vor allem nach Schroth
- das Tragen eines Korsetts; hierbei sind leider nicht alle geeignet
- regelmäßige Reha.
Hiermit lassen sich häufig gute Resultate, d.h. Vermeiden einer Verschlechterung und Erzielen einer Reduktion der Verkrümmung, erzielen.
Dann gibt es noch die Möglichkeit, die Wirbelsäule operativ zu begradigen.
Dies sollte jedoch nur durchgeführt werden, wenn andere Behandlungsmethoden keinen Erfolg gezeigt haben und Schmerzen oder eine hohe Progredienz (d.h.: weitere Zunahme) der Verkrümmung vorliegen. Eine operative Begradigung geht leider immer mit einer Versteifung einher, d.h. der betroffene Wirbelsäulenabschnitt ist nicht mehr beweglich, die Wahrscheinlichkeit für Folgeerkrankungen (Verschleiß angrenzender Wirbel) ist erhöht. Desweiteren bleibt einem selbst damit rückengerechtes Verhalten und entsprechende Physiotherapie nicht erspart, sondern sollte dann auf jeden Fall weiterhin erfolgen.
Wie gesagt: OP sollte immer der letzte Schritt sein!
Viele Grüße,
Raven
Hallo maire,
welche Behandlungen hattest du denn bisher? Machst du Physiotherapie (wenn ja, welche?), trägst du ein Korsett (wenn ja, woher ist es?)?
Sinnvoll bei Skoliose sind:
- spezielle Physiotherapie, vor allem nach Schroth
- das Tragen eines Korsetts; hierbei sind leider nicht alle geeignet
- regelmäßige Reha.
Hiermit lassen sich häufig gute Resultate, d.h. Vermeiden einer Verschlechterung und Erzielen einer Reduktion der Verkrümmung, erzielen.
Dann gibt es noch die Möglichkeit, die Wirbelsäule operativ zu begradigen.
Dies sollte jedoch nur durchgeführt werden, wenn andere Behandlungsmethoden keinen Erfolg gezeigt haben und Schmerzen oder eine hohe Progredienz (d.h.: weitere Zunahme) der Verkrümmung vorliegen. Eine operative Begradigung geht leider immer mit einer Versteifung einher, d.h. der betroffene Wirbelsäulenabschnitt ist nicht mehr beweglich, die Wahrscheinlichkeit für Folgeerkrankungen (Verschleiß angrenzender Wirbel) ist erhöht. Desweiteren bleibt einem selbst damit rückengerechtes Verhalten und entsprechende Physiotherapie nicht erspart, sondern sollte dann auf jeden Fall weiterhin erfolgen.
Wie gesagt: OP sollte immer der letzte Schritt sein!
Viele Grüße,
Raven