von Kylios » Sa, 31.10.2015 - 17:30
Schönen guten Tag liebe Com,
bin schon auf den ein oder anderen Thread aus diesem Forum gestoßen und wollte mich nun eigentlich hier
registrieren , aber das blieb mir aufgrund einer Fehlermeldung leider verwehrt also versuche ich nun über das Gäste Forum etwas Hilfe bzw Rat zu erhalten.
Nun zu mir und meiner "Geschichte":
Ich bin 18 Jahre alt und die Skoliose wurde bei mir im Alter von ~7 Jahren diagnostiziert.
Von da an sollte ich jedes Jahr ein mal nach Münster in die Uniklinik zur Untersuchung. Da war ich dann auch die ersten 5-7 Jahre jedes Jahr , aber jedes mal hieß es "Solang du keine Schmerzen hast und es sich nicht verschlimmert, ist eine Therapie nicht nötig" , naja Schmerzen hatte ich nie, aber die Gradzahlen wurden immer mehr, dennoch wurde dazu geraten von einer Therapie abzusehen lediglich KG wurde 2-3 mal verschrieben.
Nachdem ich dann also nach den ersten Jahren nicht mehr da war, habe ich im Jahr 2013 ein Praktikum als Elektriker gemacht bzw angefangen, denn nach zwei Tagen musste ich das Praktikum abbrechen auf Grund von so starken Rückenschmerzen das ich nicht mal mehr ruhig liegen konnte. Und da fing alles an.
Seit dem habe ich des öfteren Rückenschmerzen ohne das ich etwas mache. Wenn ich im Bett liege kann ich nur kurz auf der linken Seite liegen und muss mich dann auf die Rechte legen. Liegen auf dem Rücken ist gar nicht möglich da ich diesen leicht anheben bzw anspannen muss um keine Schmerzen zu haben.
Nach dem immer öfter meine unteren Wirbel blockierten beim nach rechts drehen , sodass ich mich nicht mehr zurück drehen oder bücken konnte. War ich bei diversen Orthopäden, welche nicht viel machten außer mich einzuränken , was das Problem allerdings nur kurzzeitig teilweise nur für zwei Tage löste.
Bis ich endlich meinen aktuellen Orthopäden fand , welcher sich auch als erster für die Skoliose interessierte.
Er stellte sofort fest ohne mich groß untersuchen zu müssen, das mein linkes Bein zu kurz ist und dies die Blockaden verursachte, nachdem ich eine Einlage bekam war das Problem so gut wie verschwunden.
Nach dem röntgen(in einem anderen Haus , da ihm die entsprechenden Geräte fehlten) und weiteren Untersuchungen legte er mir Nahe über eine OP nachzudenken bzw über wies mich zur Werner Wicker Klinik , wo dann geklärt werden soll ob und wenn ja, wie ich operiert werden soll. Davor sollte ich noch ein mal zur Klinik nach Münster , da ich dort aber nur unzureichend untersucht wurde und der Arzt mir nach Schilderung meiner Probleme und schmerzen sagte, dass Menschen ohne Skoliose auch des öfteren Rückenschmerzen haben und dies eben so sei, schickte er mich zur Werner Wicker Klinik.
Da ich den ersten Termin leider nicht wahrnehmen konnte warte ich derzeit auf den nächsten.
Nun aber zum eigentlichen "Problem":
Ich war schon bei unzähligen Orthopäden, aber jeder erzählt etwas andres , wobei die meisten mich nicht ein mal geröngt haben, dennoch sagen die meisten ich solle mich auf keinen Fall operieren lassen, mein derzeitiger Arzt legt mir allerdings eine OP nahe und ein weiterer Arzt bei dem ich eigentlich "nur" zum einrenken war , weil meiner Urlaub hatte, wollte mich aber aus seinem eigenen Interesse heraus genauer untersuchen.
Nachdem ich zustimmte und die Röntgen Aufnahmen fertig waren , erklärte er mir, ich solle mich unbedingt operieren lassen , da die WS bei meinem Ausmaße auf Lunge und Herz drücken könne ... Das war erst mal ein Schlag , da ich das bis dato zum ersten mal hörte.
Nun warte ich auf den Termin in Bad Wildungen.
Da eine OP für mich eigentlich nicht in Frage kommt , nachdem ich diverse Berichte gelesen habe , überlege ich was ich mache kann um dies zu verhindern.
Ich habe darüber nachgedacht ins Fitnessstudio zu gehen um dort speziell Rücken stärkende Übungen durchzuführen , aber habe Bedenken da dort ja auch viel schief gehen kann und auch die Coaches sich nicht unbedingt so gut mit Skoliose auskennen.
Was könntet ihr mir noch raten? Was kann man machen bzw was sollte ich machen?
Leider etwas lang geworden und ich hoffe es ist verständlich, habe öfters etwas zwischen geschoben.
MfG
Kylios
PS: Das wichtigste vergessen
Die Diagnose ist Beine thoraklumbal(?) Skoliose mit
64° im Brust Bereich , Rippenbuckel links , Osteochondrose und Facettenverdichtung
Schönen guten Tag liebe Com,
bin schon auf den ein oder anderen Thread aus diesem Forum gestoßen und wollte mich nun eigentlich hier
registrieren , aber das blieb mir aufgrund einer Fehlermeldung leider verwehrt also versuche ich nun über das Gäste Forum etwas Hilfe bzw Rat zu erhalten.
Nun zu mir und meiner "Geschichte":
Ich bin 18 Jahre alt und die Skoliose wurde bei mir im Alter von ~7 Jahren diagnostiziert.
Von da an sollte ich jedes Jahr ein mal nach Münster in die Uniklinik zur Untersuchung. Da war ich dann auch die ersten 5-7 Jahre jedes Jahr , aber jedes mal hieß es "Solang du keine Schmerzen hast und es sich nicht verschlimmert, ist eine Therapie nicht nötig" , naja Schmerzen hatte ich nie, aber die Gradzahlen wurden immer mehr, dennoch wurde dazu geraten von einer Therapie abzusehen lediglich KG wurde 2-3 mal verschrieben.
Nachdem ich dann also nach den ersten Jahren nicht mehr da war, habe ich im Jahr 2013 ein Praktikum als Elektriker gemacht bzw angefangen, denn nach zwei Tagen musste ich das Praktikum abbrechen auf Grund von so starken Rückenschmerzen das ich nicht mal mehr ruhig liegen konnte. Und da fing alles an.
Seit dem habe ich des öfteren Rückenschmerzen ohne das ich etwas mache. Wenn ich im Bett liege kann ich nur kurz auf der linken Seite liegen und muss mich dann auf die Rechte legen. Liegen auf dem Rücken ist gar nicht möglich da ich diesen leicht anheben bzw anspannen muss um keine Schmerzen zu haben.
Nach dem immer öfter meine unteren Wirbel blockierten beim nach rechts drehen , sodass ich mich nicht mehr zurück drehen oder bücken konnte. War ich bei diversen Orthopäden, welche nicht viel machten außer mich einzuränken , was das Problem allerdings nur kurzzeitig teilweise nur für zwei Tage löste.
Bis ich endlich meinen aktuellen Orthopäden fand , welcher sich auch als erster für die Skoliose interessierte.
Er stellte sofort fest ohne mich groß untersuchen zu müssen, das mein linkes Bein zu kurz ist und dies die Blockaden verursachte, nachdem ich eine Einlage bekam war das Problem so gut wie verschwunden.
Nach dem röntgen(in einem anderen Haus , da ihm die entsprechenden Geräte fehlten) und weiteren Untersuchungen legte er mir Nahe über eine OP nachzudenken bzw über wies mich zur Werner Wicker Klinik , wo dann geklärt werden soll ob und wenn ja, wie ich operiert werden soll. Davor sollte ich noch ein mal zur Klinik nach Münster , da ich dort aber nur unzureichend untersucht wurde und der Arzt mir nach Schilderung meiner Probleme und schmerzen sagte, dass Menschen ohne Skoliose auch des öfteren Rückenschmerzen haben und dies eben so sei, schickte er mich zur Werner Wicker Klinik.
Da ich den ersten Termin leider nicht wahrnehmen konnte warte ich derzeit auf den nächsten.
Nun aber zum eigentlichen "Problem":
Ich war schon bei unzähligen Orthopäden, aber jeder erzählt etwas andres , wobei die meisten mich nicht ein mal geröngt haben, dennoch sagen die meisten ich solle mich auf keinen Fall operieren lassen, mein derzeitiger Arzt legt mir allerdings eine OP nahe und ein weiterer Arzt bei dem ich eigentlich "nur" zum einrenken war , weil meiner Urlaub hatte, wollte mich aber aus seinem eigenen Interesse heraus genauer untersuchen.
Nachdem ich zustimmte und die Röntgen Aufnahmen fertig waren , erklärte er mir, ich solle mich unbedingt operieren lassen , da die WS bei meinem Ausmaße auf Lunge und Herz drücken könne ... Das war erst mal ein Schlag , da ich das bis dato zum ersten mal hörte.
Nun warte ich auf den Termin in Bad Wildungen.
Da eine OP für mich eigentlich nicht in Frage kommt , nachdem ich diverse Berichte gelesen habe , überlege ich was ich mache kann um dies zu verhindern.
Ich habe darüber nachgedacht ins Fitnessstudio zu gehen um dort speziell Rücken stärkende Übungen durchzuführen , aber habe Bedenken da dort ja auch viel schief gehen kann und auch die Coaches sich nicht unbedingt so gut mit Skoliose auskennen.
Was könntet ihr mir noch raten? Was kann man machen bzw was sollte ich machen?
Leider etwas lang geworden und ich hoffe es ist verständlich, habe öfters etwas zwischen geschoben.
MfG
Kylios
PS: Das wichtigste vergessen
Die Diagnose ist Beine thoraklumbal(?) Skoliose mit
64° im Brust Bereich , Rippenbuckel links , Osteochondrose und Facettenverdichtung