von Força » Do, 06.03.2014 - 01:40
@Ratsucher: Ich denke höchstens ein Reha Aufenthalt könnte da was bewegen, mit 16 ist man ja alt genug selber Verantwortung zu übernehmen, auch wenn ich natürlich super finde dass ihr euch damit ebenso beschäftigt und auch auf ein Forum geht. Aber wenn sie selber nicht dahinter ist habt ihr keine Chance. Sie selbst muss entscheiden, dran glauben, für kämpfen. Ein Korsett zu tragen ist in der Eingewöhnungsphase sehr hart, und die kann dauern. Eine OP meines Erachtes noch härter (Da man dann sein ganzes Leben lang versteift ist. Leider wissen Ärzte hierbei selten Details über Langzeitfolgen und Probleme, Schmerzen, etc., nachzulesen auf Skoliose-OP Forum als auch teilweise hier). Außerdem ist eine OP erst ab einer bestimmten Einschränkung als auch Gradzahl nötig. Was für ein Krümmungsmuster, und welche Gradzahlen hat deine Tochter denn?
Als Eltern kann man eigentlich nur insoweit helfen als dass man sie bei ihren Entscheidungen so gut es geht unterstützt. Ich kenn euer Verhältnis natürlich nicht und auch nicht um ihre Eigenverantwortung, aber wenn Andere das mit 11, 12 Jahren hinbekommen dann sollte man das von einer 16jährigen auch erwarten können. Wenn sie sich mit dem Thema fast gar nicht auseinander setzen möchte dann kann man nur hoffen dass sie es auf Reha dann kann, Gleichgesinnte findet, und vor allem viel Power, Mut, und Kreativität als auch Weitblick dass das Korsett oder eine OP ihr Leben nicht versemmelt. Aber jeder ist anders, und vielleicht schafft sie es nicht sich damit auseinander zu setzen. Auch dann könnt ihr leider nicht viel tun.
Ich konnte teilweise auch nicht mehr, das lag aber daran dass ich nicht immer gute Ärzte hatte, als auch anfangs keine guten Korsetbauer. Und meine Mutter war wirklich schrecklich, beide Eltern haben eigentlich furchtbar reagiert.

Ich habe Physiotherapie durchgezogen, zwei mal wöchentlich, aber auf zu Hause schrothen hatte ich keine Lust, ich wollte leben und hatte so viele andere Hobbies plus Schule...das hat sich erst ab so 18, 20 gewandelt..Ich hätte jedoch ein Korsett getragen hätte ich eins gehabt was mich gut korrigiert hätte.
Ich hoffe und wünsche euch und eurer Tochter sehr dass sie auf Reha genau das findet was sie braucht. Versucht als Eltern sie jedoch nicht nur auf ihren Rücken zu beschränken oder ständig davon zu reden oder sich gar stetig schreckliche Sorgen zu machen - das hilft weder euch noch ihr und führt sicherlich zu keinen positiven/gewünschten Resultaten. Sich selber im stillen informieren, zu wissen was für Ärzte und Korsettbauer top sind, sie beim zur Physio fahren unterstützen etc..all das könnt ihr. Ihr könnt schon viel tun, aber was für Therapie sie macht das sollte in dem Alter sie entscheiden meines Erachtens. Wenn sie Schroth lernt, dann könnt ihr schauen eine Sprossenwand zu besorgen, etc..aber all das fruchtet nur wenn auch eure Tochter dahinter ist und es will. Falls sie schon so schlimm gekrümmt/verdreht ist dass eine OP in Frage kommt und sie diese wünscht so müsst ihr auch das akzeptieren denke ich

so schwer es fällt.
Zu anderen Therapien: MT empfinde ich als sehr sinnvoll, und Ostheopatie. Aber zur tatsächlichen Korrektur und Haltungsverbesserung: Schroth oder Spiraldynamik. Wenn sie schon Schroth lernt sollte sie auch dabei bleiben. Vielleicht wird ja alles anders - besser - nachdem sie auf Reha war und sich austauschen konnte und mit Gleichaltrigen dem Thema annähern. Ich wünsche es ihr wirklich sehr. Ich weiss das ist besonders in dem Alter echt hart.
LG
@Ratsucher: Ich denke höchstens ein Reha Aufenthalt könnte da was bewegen, mit 16 ist man ja alt genug selber Verantwortung zu übernehmen, auch wenn ich natürlich super finde dass ihr euch damit ebenso beschäftigt und auch auf ein Forum geht. Aber wenn sie selber nicht dahinter ist habt ihr keine Chance. Sie selbst muss entscheiden, dran glauben, für kämpfen. Ein Korsett zu tragen ist in der Eingewöhnungsphase sehr hart, und die kann dauern. Eine OP meines Erachtes noch härter (Da man dann sein ganzes Leben lang versteift ist. Leider wissen Ärzte hierbei selten Details über Langzeitfolgen und Probleme, Schmerzen, etc., nachzulesen auf Skoliose-OP Forum als auch teilweise hier). Außerdem ist eine OP erst ab einer bestimmten Einschränkung als auch Gradzahl nötig. Was für ein Krümmungsmuster, und welche Gradzahlen hat deine Tochter denn?
Als Eltern kann man eigentlich nur insoweit helfen als dass man sie bei ihren Entscheidungen so gut es geht unterstützt. Ich kenn euer Verhältnis natürlich nicht und auch nicht um ihre Eigenverantwortung, aber wenn Andere das mit 11, 12 Jahren hinbekommen dann sollte man das von einer 16jährigen auch erwarten können. Wenn sie sich mit dem Thema fast gar nicht auseinander setzen möchte dann kann man nur hoffen dass sie es auf Reha dann kann, Gleichgesinnte findet, und vor allem viel Power, Mut, und Kreativität als auch Weitblick dass das Korsett oder eine OP ihr Leben nicht versemmelt. Aber jeder ist anders, und vielleicht schafft sie es nicht sich damit auseinander zu setzen. Auch dann könnt ihr leider nicht viel tun. :/
Ich konnte teilweise auch nicht mehr, das lag aber daran dass ich nicht immer gute Ärzte hatte, als auch anfangs keine guten Korsetbauer. Und meine Mutter war wirklich schrecklich, beide Eltern haben eigentlich furchtbar reagiert. :( Ich habe Physiotherapie durchgezogen, zwei mal wöchentlich, aber auf zu Hause schrothen hatte ich keine Lust, ich wollte leben und hatte so viele andere Hobbies plus Schule...das hat sich erst ab so 18, 20 gewandelt..Ich hätte jedoch ein Korsett getragen hätte ich eins gehabt was mich gut korrigiert hätte.
Ich hoffe und wünsche euch und eurer Tochter sehr dass sie auf Reha genau das findet was sie braucht. Versucht als Eltern sie jedoch nicht nur auf ihren Rücken zu beschränken oder ständig davon zu reden oder sich gar stetig schreckliche Sorgen zu machen - das hilft weder euch noch ihr und führt sicherlich zu keinen positiven/gewünschten Resultaten. Sich selber im stillen informieren, zu wissen was für Ärzte und Korsettbauer top sind, sie beim zur Physio fahren unterstützen etc..all das könnt ihr. Ihr könnt schon viel tun, aber was für Therapie sie macht das sollte in dem Alter sie entscheiden meines Erachtens. Wenn sie Schroth lernt, dann könnt ihr schauen eine Sprossenwand zu besorgen, etc..aber all das fruchtet nur wenn auch eure Tochter dahinter ist und es will. Falls sie schon so schlimm gekrümmt/verdreht ist dass eine OP in Frage kommt und sie diese wünscht so müsst ihr auch das akzeptieren denke ich :/ so schwer es fällt.
Zu anderen Therapien: MT empfinde ich als sehr sinnvoll, und Ostheopatie. Aber zur tatsächlichen Korrektur und Haltungsverbesserung: Schroth oder Spiraldynamik. Wenn sie schon Schroth lernt sollte sie auch dabei bleiben. Vielleicht wird ja alles anders - besser - nachdem sie auf Reha war und sich austauschen konnte und mit Gleichaltrigen dem Thema annähern. Ich wünsche es ihr wirklich sehr. Ich weiss das ist besonders in dem Alter echt hart.
LG