von Michelle1996 » Fr, 27.07.2012 - 19:34
Danke an euch alle. Ich hätte ja nicht erwartet, dass sich so viele Leute die Zeit nehmen, auf mein Problem einzugehen und mir zu antworten. Das freut mich sehr.
Dass es bei mir wirklich Zeit wird, dass mal eine "wirksame" Methode angewendet wird, soweit bin ich ja auch schon. Meine Skoliose ist schon sehr auffällig und ich wurde auch schon öfter darauf angesprochen.
Ich fürchte Freundinnen hat meine Mutter gar nicht und wenn, kenne ich sie nicht. Da gibt es nur irgendwelche Arbeitskolleginnen mit denen sie sich wohl versteht, aber die kenne ich leider nicht. Und eine für mich wildfremde Person darauf anzusprechen meine Mutter davon zu überzeugen, dass mir die Dorn-Methode nicht hilft, halte ich nicht gerade für zielführend.
Woher meine Mutter ihr "Wissen" hat, weiß ich auch nicht so genau. Sie liest jedenfalls viele Bücher über alternative Heilmethoden, daher denke ich, dass sie das daher hat. Vermutlich auch aus dem Internet und von der Dorn-Therapeutin, die ja scheinbar auch fest davon überzeugt ist, dass es hilft.
Meine Mutter bringt da eh ständig irgendwas Neues an, was mir auch immer absurder erscheint. Seit kurzem ist sie auch der Überzeugung, dass ich meine Kurzsichtigkeit wegtrainieren könnte und doch öfters mal ohne Brille rumlaufen sollte, was bei -8 Dioptrien natürlich sehr praktisch ist.
Ob der Junge aus meiner Stufe ein gutes oder schlechtes Korsett hat, kann ich nicht beurteilen. Dass er operiert werden soll, habe ich ja auch nicht von ihm gehört, sondern von jemand anderem. Kann natürlich sein, dass er nur irgendwas wie "Wenn ich das Korsett nicht trage, muss ich operiert werden" gesagt hat und die Information irgendwo auf dem Weg von ihm zu mir zu "Ich muss operiert werden", geworden ist. Ob seine Eltern, bzw. sein Vater, soweit ich weiß lebt er bei ihm, in der Lage wäre meine Mutter von Korsetts zu überzeugen, weiß ich nicht, da ich ihn nicht kenne.
Die Bilder von der englischen Klitnik waren wirklich toll, ich habe sie auch, wie empfohlen, meiner Mutter gezeigt. Leider war ihre Reaktion dazu nur, dass mein Rücken, wenn ich mich nur gerade hinstellen würde, auch so gut aussehen würde und es dazu keine vierwöchige Behandlung in einer Klinik braucht.
Heute während der Dorn-Therapie, habe ich mal die Therapeutin darauf angesprochen, dass ich keinerlei positive Ergebnisse sehen würde. Sie meinte dann, dass diese durchaus da wären und das Problem noch wäre, dass mein Wachstum gegen sie arbeite.
Ich habe dann zuhause nachgesehen und festgestellt, dass ich an meinem 12. Geburtstag, der etwa mit dem Behandlungsbeginn zusammen fiel, 151cm groß war. Jetzt bin ich 156cm groß und das auch schon seit ich 13 bin. Von allzu viel Wachstum kann da meiner Ansicht nach keine Rede sein.
Ein gutes Bild von früher, habe ich leider nicht. Ich habe nur eins im Badeanzug, auf dem ich ungefähr 10 Jahre alt bin und man erkennen kann, dass mein Rücken damals auch schon ganz schön krumm war. Aber um daraus Rückschlüsse ziehen zu können, ob meine Skoliose seither schlimmer geworden ist, eignet es sich nicht.
Den Vorschlag zu einem Orthopäden zu gehen und mich röntgen zu lassen, habe ich meiner Mutter auch gemacht. Sie war der Ansicht, dass ein Dorn-Therapeut keine Röntgenbilder braucht, um zu sehen wie es der Wirbelsäule geht. Als ich geantwortet habe, dass ich aber keine Dorn-Therapeut sei und auch gerne wissen würde wie es meiner Wirbelsäule geht, hat sie gemeint, dass Röntgenaufnahmen in dem Bereich das Brustkrebsrisiko erhöhen und dass mich der Orthopäde dann eh nur operieren möchte, was der falsche Weg wäre, eine krumme Wirbelsäule aufzurichten, da dann irgendwelche energetischen Bahnen, oder so etwas, zerstört würden.
Ja, 1996 ist mein Geburtsjahr. Ich bin ja auch der Ansicht, dass ich das Recht hätte mitzubestimmen, wenn es um meinen Körper geht. Meine Mutter indes, ist der Ansicht, dass ich das noch nicht könne und mich leicht von der Schulmedizin blenden lassen würde.
Am liebsten würde ich ja einfach ohne ihr Wissen zum Orthopäden gehen, aber ich frage mich was dann folgt. Eine Therapie ohne ihre Unterstützung dürfte wohl schwierig werden. Ich sehe sie schon vor mir, wie sie mir mein Korsett wegnimmt und zur Müllkippe bringt.
Die Sache mit dem Brief, halte ich noch für keine schlechte Idee. Festgefahren ist unsere Situation definitiv. Ich werde heute mal anfangen meine Argumente niederzuschreiben und hoffe, dass meine Mutter vielleicht endlich mal merkt, dass es mein Körper ist um den es geht und nicht ihrer.
Danke an euch alle. Ich hätte ja nicht erwartet, dass sich so viele Leute die Zeit nehmen, auf mein Problem einzugehen und mir zu antworten. Das freut mich sehr.
Dass es bei mir wirklich Zeit wird, dass mal eine "wirksame" Methode angewendet wird, soweit bin ich ja auch schon. Meine Skoliose ist schon sehr auffällig und ich wurde auch schon öfter darauf angesprochen.
Ich fürchte Freundinnen hat meine Mutter gar nicht und wenn, kenne ich sie nicht. Da gibt es nur irgendwelche Arbeitskolleginnen mit denen sie sich wohl versteht, aber die kenne ich leider nicht. Und eine für mich wildfremde Person darauf anzusprechen meine Mutter davon zu überzeugen, dass mir die Dorn-Methode nicht hilft, halte ich nicht gerade für zielführend.
Woher meine Mutter ihr "Wissen" hat, weiß ich auch nicht so genau. Sie liest jedenfalls viele Bücher über alternative Heilmethoden, daher denke ich, dass sie das daher hat. Vermutlich auch aus dem Internet und von der Dorn-Therapeutin, die ja scheinbar auch fest davon überzeugt ist, dass es hilft.
Meine Mutter bringt da eh ständig irgendwas Neues an, was mir auch immer absurder erscheint. Seit kurzem ist sie auch der Überzeugung, dass ich meine Kurzsichtigkeit wegtrainieren könnte und doch öfters mal ohne Brille rumlaufen sollte, was bei -8 Dioptrien natürlich sehr praktisch ist.
Ob der Junge aus meiner Stufe ein gutes oder schlechtes Korsett hat, kann ich nicht beurteilen. Dass er operiert werden soll, habe ich ja auch nicht von ihm gehört, sondern von jemand anderem. Kann natürlich sein, dass er nur irgendwas wie "Wenn ich das Korsett nicht trage, muss ich operiert werden" gesagt hat und die Information irgendwo auf dem Weg von ihm zu mir zu "Ich muss operiert werden", geworden ist. Ob seine Eltern, bzw. sein Vater, soweit ich weiß lebt er bei ihm, in der Lage wäre meine Mutter von Korsetts zu überzeugen, weiß ich nicht, da ich ihn nicht kenne.
Die Bilder von der englischen Klitnik waren wirklich toll, ich habe sie auch, wie empfohlen, meiner Mutter gezeigt. Leider war ihre Reaktion dazu nur, dass mein Rücken, wenn ich mich nur gerade hinstellen würde, auch so gut aussehen würde und es dazu keine vierwöchige Behandlung in einer Klinik braucht.
Heute während der Dorn-Therapie, habe ich mal die Therapeutin darauf angesprochen, dass ich keinerlei positive Ergebnisse sehen würde. Sie meinte dann, dass diese durchaus da wären und das Problem noch wäre, dass mein Wachstum gegen sie arbeite.
Ich habe dann zuhause nachgesehen und festgestellt, dass ich an meinem 12. Geburtstag, der etwa mit dem Behandlungsbeginn zusammen fiel, 151cm groß war. Jetzt bin ich 156cm groß und das auch schon seit ich 13 bin. Von allzu viel Wachstum kann da meiner Ansicht nach keine Rede sein.
Ein gutes Bild von früher, habe ich leider nicht. Ich habe nur eins im Badeanzug, auf dem ich ungefähr 10 Jahre alt bin und man erkennen kann, dass mein Rücken damals auch schon ganz schön krumm war. Aber um daraus Rückschlüsse ziehen zu können, ob meine Skoliose seither schlimmer geworden ist, eignet es sich nicht.
Den Vorschlag zu einem Orthopäden zu gehen und mich röntgen zu lassen, habe ich meiner Mutter auch gemacht. Sie war der Ansicht, dass ein Dorn-Therapeut keine Röntgenbilder braucht, um zu sehen wie es der Wirbelsäule geht. Als ich geantwortet habe, dass ich aber keine Dorn-Therapeut sei und auch gerne wissen würde wie es meiner Wirbelsäule geht, hat sie gemeint, dass Röntgenaufnahmen in dem Bereich das Brustkrebsrisiko erhöhen und dass mich der Orthopäde dann eh nur operieren möchte, was der falsche Weg wäre, eine krumme Wirbelsäule aufzurichten, da dann irgendwelche energetischen Bahnen, oder so etwas, zerstört würden.
Ja, 1996 ist mein Geburtsjahr. Ich bin ja auch der Ansicht, dass ich das Recht hätte mitzubestimmen, wenn es um meinen Körper geht. Meine Mutter indes, ist der Ansicht, dass ich das noch nicht könne und mich leicht von der Schulmedizin blenden lassen würde.
Am liebsten würde ich ja einfach ohne ihr Wissen zum Orthopäden gehen, aber ich frage mich was dann folgt. Eine Therapie ohne ihre Unterstützung dürfte wohl schwierig werden. Ich sehe sie schon vor mir, wie sie mir mein Korsett wegnimmt und zur Müllkippe bringt.
Die Sache mit dem Brief, halte ich noch für keine schlechte Idee. Festgefahren ist unsere Situation definitiv. Ich werde heute mal anfangen meine Argumente niederzuschreiben und hoffe, dass meine Mutter vielleicht endlich mal merkt, dass es mein Körper ist um den es geht und nicht ihrer.