von mick » So, 27.11.2011 - 07:42
Hallo Anni,
ich tanze selber total gerne Ballett (vor ein paar Jahren auch noch sehr intensiv). Ja, man kann auch mit Skoliose Spagat lernen - mit der einen Seite wird es dir leichter fallen, als mit der anderen. Das wird bei sehr vielen Übungen so sein.
Ob Ballett schädlich ist, da gehen die Meinungen auseinander: Zum einen lernst du deinen Körper gut kennen, bekommst viel Körpergefühl, arbeitest an deiner Haltung und trainierst auch viel die innere Muskulatur, gerade in Bauch und Rücken. Zum anderen macht man die Übungen aber mit beiden Seiten, d.h., dass man teilweise tatsächlich die falschen Muskeln beansprucht und dehnt (auf der anderen Seite dann natürlich genau die richtigen). Bei Sprüngen wird die Wirbelsäule gestaucht und dadurch belastet (v.a. wenn man danach nicht genug im plié abfedert).
Teilweise waren/sind meine Orthopäden und Physiotherapeuten begeistert, dass ich Ballett mache (v.a. wegen der Haltung und des Körpergefühls); einige Physiotherapeuten haben mir aber auch schon davon abgeraten.
Ich versuche halt beim Training darauf zu achten, dass ich auch immer gut meine schwächere Seite trainiere. Mein Ballettlehrer weiß auch Bescheid und korrigiert mich, wenn ich dann doch zu sehr in der Skoliose stehe.
Das würde ich dir jedenfalls auch empfehlen: Bei der Wahl der Ballettschule darauf achten, dass der Lehrer genau auf die korrekte Ausführungen der Übungen und Haltung achtet und mit ihm vielleicht darüber reden, dass er bei dir mit auf die Skoliose achtet.
Liebe Grüße!
Hallo Anni,
ich tanze selber total gerne Ballett (vor ein paar Jahren auch noch sehr intensiv). Ja, man kann auch mit Skoliose Spagat lernen - mit der einen Seite wird es dir leichter fallen, als mit der anderen. Das wird bei sehr vielen Übungen so sein.
Ob Ballett schädlich ist, da gehen die Meinungen auseinander: Zum einen lernst du deinen Körper gut kennen, bekommst viel Körpergefühl, arbeitest an deiner Haltung und trainierst auch viel die innere Muskulatur, gerade in Bauch und Rücken. Zum anderen macht man die Übungen aber mit beiden Seiten, d.h., dass man teilweise tatsächlich die falschen Muskeln beansprucht und dehnt (auf der anderen Seite dann natürlich genau die richtigen). Bei Sprüngen wird die Wirbelsäule gestaucht und dadurch belastet (v.a. wenn man danach nicht genug im plié abfedert).
Teilweise waren/sind meine Orthopäden und Physiotherapeuten begeistert, dass ich Ballett mache (v.a. wegen der Haltung und des Körpergefühls); einige Physiotherapeuten haben mir aber auch schon davon abgeraten.
Ich versuche halt beim Training darauf zu achten, dass ich auch immer gut meine schwächere Seite trainiere. Mein Ballettlehrer weiß auch Bescheid und korrigiert mich, wenn ich dann doch zu sehr in der Skoliose stehe.
Das würde ich dir jedenfalls auch empfehlen: Bei der Wahl der Ballettschule darauf achten, dass der Lehrer genau auf die korrekte Ausführungen der Übungen und Haltung achtet und mit ihm vielleicht darüber reden, dass er bei dir mit auf die Skoliose achtet.
Liebe Grüße!