von Raven » Fr, 28.01.2011 - 10:28
Hallo Anita,
ich kann mich den anderen nur anschließen: Eine OP soll immer die letzte Möglichkeit bleiben!
Selbst wenn man Glück hat und die OP optimal verläuft - wie bei mir z.B. - sind doch bleibende Einschränkungen vorhanden (Bewegungseinschränkungen, geringere Belastbarkeit im Vergleich zu Gleichaltrigen, "Fehlverhalten" wie z.B. auf einem falschen Stuhl sitzen kann schnell zu Schmerzen führen etc.). Nicht vergessen darf man auch, dass Spätfolgen relativ häufig auftreten: Verschlechterung in angrenzenden Wirbelsäulenabschnitten, Verschleißerscheinungen, auch können die Implantate durchaus brechen.
Obwohl ich meine OP nicht bereue, würde ich keinesfalls zu einer OP raten, so lange nicht alle anderen Behandlungsmethoden ausgeschöpft sind!
Und gerade dem
sloopy hat geschrieben:
Übungen für den Rücken muss man auch nach einer OP machen, auch eine operierte Wirbelsäule will ein Leben lang "gepflegt" werden, das wird leider oft von Chirurgen nicht erwähnt.
möchte ich mich unbedingt anschließen.
Ich würde sogar sagen: Eine Wirbelsäule nach OP benötigt noch mehr "Pflege", als eine nichtversteifte. Erstens, Physiotherapie und passender Sport, und dann auch so die vielen kleinen bis größeren Verhaltensregeln, um Schmerzen, Verspannungen etc. zu vermeiden. Man benötigt oft eine sehr ergonomische Arbeitsumgebung zu Hause und auch im Büro; seit der OP reagiere ich sehr empfindlich auf falsche Stuhl- und Tischhöhen, muss allgemein bei der Auswahl von Stühlen sehr aufpassen (und habe öfter Pech, wenn's eben nur den Stuhl gibt, der da steht, und nix anderes). Sowas kannte ich vor OP, selbst im Korsett, nicht.
Viele Grüße,
Raven
Hallo Anita,
ich kann mich den anderen nur anschließen: Eine OP soll immer die letzte Möglichkeit bleiben!
Selbst wenn man Glück hat und die OP optimal verläuft - wie bei mir z.B. - sind doch bleibende Einschränkungen vorhanden (Bewegungseinschränkungen, geringere Belastbarkeit im Vergleich zu Gleichaltrigen, "Fehlverhalten" wie z.B. auf einem falschen Stuhl sitzen kann schnell zu Schmerzen führen etc.). Nicht vergessen darf man auch, dass Spätfolgen relativ häufig auftreten: Verschlechterung in angrenzenden Wirbelsäulenabschnitten, Verschleißerscheinungen, auch können die Implantate durchaus brechen.
Obwohl ich meine OP nicht bereue, würde ich keinesfalls zu einer OP raten, so lange nicht alle anderen Behandlungsmethoden ausgeschöpft sind!
Und gerade dem
[quote="sloopy"]
Übungen für den Rücken muss man auch nach einer OP machen, auch eine operierte Wirbelsäule will ein Leben lang "gepflegt" werden, das wird leider oft von Chirurgen nicht erwähnt.[/quote]
möchte ich mich unbedingt anschließen.
Ich würde sogar sagen: Eine Wirbelsäule nach OP benötigt noch mehr "Pflege", als eine nichtversteifte. Erstens, Physiotherapie und passender Sport, und dann auch so die vielen kleinen bis größeren Verhaltensregeln, um Schmerzen, Verspannungen etc. zu vermeiden. Man benötigt oft eine sehr ergonomische Arbeitsumgebung zu Hause und auch im Büro; seit der OP reagiere ich sehr empfindlich auf falsche Stuhl- und Tischhöhen, muss allgemein bei der Auswahl von Stühlen sehr aufpassen (und habe öfter Pech, wenn's eben nur den Stuhl gibt, der da steht, und nix anderes). Sowas kannte ich vor OP, selbst im Korsett, nicht.
Viele Grüße,
Raven