Hallo
Da diese Symptome soweit ich das rausgehört habe ja recht plötzlich in Verbindung mit dieser Grippe kamen, würde sagen dass es ziemlich unwahrscheinlich ist, dass deine Beschwerden von deiner WS-Verkrümmung kommen und ich würde mal behaupten dass die Symptome die du beschreibst eher untypisch sind für Skoliose oder Kyphosebeschwerden.
Das heißt zwar auch nicht, dass eine WS-Verkürmmung nicht behandelt werden sollte. Da solltest du auf jeden Fall auch etwas dagegen tun und dieses Untersuchungsergebnis im Hinterkopf behalten. Ich denke aber nicht, dass diese im Hinblick auf deine jetzigen Beschwerden die ganz heiße Spur ist. Das war vielleicht eher ein Zufallsbefund, wie übrigens bei vielen Skoliosen. Das heißt zwar nicht, dass man ihnen deshalb keine Beachtung schenken muss, aber es ist eben nicht unbedingt die Erklärung für die aktuellen Beschwerden ( oder zumindest nicht für alle). Darum eins nach dem anderen.
Ansonsten sind deine Beschwerden leider recht unspezifisch, d.h. es gibt sehr viele Krankheiten, die solche Beschwerden verursachen können, das macht es immer schwierig, schnell zu einer Diagnose zu kommen.
Bei mir wurde die WS-Verkrümmung damals auch eher zufällig entdeckt, sie war aber wie sich später herausstellte auch nur eine Folge des eigentlichen Problems und daher mehr Symptom als Erklärung. Ich litt damals ebenso an eher unspezifischen Beschwerden und habe daher sehr sehr viele Ärzte ( kompetente und nicht so kompetente

) aufgesucht, was sehr kräftezerrend ist.
Den Zusammenhang der Spinalkanalstenose und der Beruhigungsmittel ist mir jetzt allerdings noch nicht so ganz klar. Woher weiss denn dein HA eigentlich dass du die Stenose hast? Ich meine wie wurde das festgestellt oder vermutet er das nur? Und was tut er ursächlich dagegen.
Hast du denn immer noch Fieber?
Letztlich können wir dir hier keine Diagnose liefern, aber ich denke das war dir schon klar, als du deinen Beitrag geschrieben hast. Wir können höchstens mitdenken, zu was für einem Arzt du vielleicht gehen könntest.
Was für Untersuchungen hat denn dein Hausarzt so veranlasst? Hat er ein Blutbild gemacht? Hat er dich auf eine mögliche Infektion ( durch Viren oder Bakterien) untersucht?
Es könnte auch Sinn machen zu einem Neurologen zu gehen, denn die Schmerzen, die Gefühlsstörungen und das Zusammensacken der Beine gehört am ehesten in sein Fachgebiet.
Hat dein HA denn überprüft ob es eventuell mit deiner Krebserkrankung von vor 5 Jahren zusammenhängt?
Ansonsten bleibt hier nur, dich etwas zu ermutigen. Du machst das schon richtig, du denkst mit und stellst Fragen. So kannst du auch ruhig deinen Ärzten gegenüber treten. Bei Beschwerden, die keine offensichtliche Ursache haben ( wie z.B. ein Unfall) muss der Patient oft selbst mehr aktiv werden und öfters mal nachhaken oder Vorschläge machen. Natürlich alles mit dem nötigen Respekt, aber Ärzte sind eben auch nur Menschen, die auch nicht immer alles auf einmal im Blick haben können ( auch wenn sie manchmal den Anschein danach erwecken (wollen) ). Mitdenken und Fragen stellen ist auf jeden Fall nicht verkehrt und bringt einen eher ans Ziel.
Wünsche dir, dass du bald eine Erklärung für deine Symptome hast.
LG rejoy